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blog  14.06.2010 20:24

So wohnt man als Redakteur …

"Na, du wohnst doch sicherlich in der Soma Bay und lässt es dir im Sheraton oder im Kempinski so richtig gut gehen?" Leicht verwirrt schaue ich den Gast von Orca an und muss zweimal überlegen, ob er wirklich mich mit dieser Frage gemeint hat, wärend ich mein Tauchzeug weiter in meine Tasche packe. Um diesen Gerüchten, über das Wohnen von Redakteuren, ein Ende zu bereiten zeige ich euch mal, wo ich in Safaga wohne und das Redakteure nicht wirklich auf Fünf-Sterne-Tempel abfahren. Ihr findet mich immer im kleinen aber sehr gemütlichen Alibaba-Hotel. Und das bei einem Preis, der mit 20 Euro pro Nacht (EZ) und HP sicherlich nicht teuer ist. Das Frühstück ist einfach aber mehr als ausreichend, die Zimmer klein aber fein und (ganz wichtig) sauber! Der Besitzer spricht sehr gut deutsch und das Abendessen (Karte) gibt es bis 22 Uhr. Dadurch muss auch ein etwas längerer Nachttauchgang nicht mit Hunger enden. Neugierig? Mehr Informationen gibt es unter www.hotel-alibaba.com.
Die letzten Minuten in Hurghada haben begonnen, ich mache gleich meinen Rechner aus und konnte hier am Flughafen (mit Freude) feststellen, dass ein weiterer Teil des Airports fertig geworden ist. Jetzt gibt es auch ein Burger King und ein paar Kaffee-Läden, die den Namen wirklich verdient haben. Sollten es jetzt noch die Ägypter schaffen, die Klimaanlage so einzustellen, das man keine Eisbeine bekommt, ist das mit Sicherheit der schönste Teil des Airports.
Eine Woche Ägypten endet und ab Morgen darf ich wieder an meinem Schreibtisch in Hamburg sitzen und den normalen Alltag über mich ergehen lassen. Aber man sieht sich wieder … in Safaga!

Das Alibaba und das neue Terminal in Hurghada
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blog  13.06.2010 19:18

Der letzte Tag und mein Tauchgang mit dem "JJ-CCR"

Äußerlich macht das Kreislaufgerät von der dänischen Manufaktur JJ-Technique einen sehr guten Eindruck. Alles ist sehr sauber verarbeitet und Kunststoff sucht man vergeblich – bei dem "JJ-CCR" ist alles in soliden Metall gehalten. Die Gegenlungen befinden sich im Schulterbereich, so dass sie sich nicht störend auf die Bewegungsfreiheit auswirken können. Das macht natürlich neugierig und Lust einen schönen langen Tauchgang mit dem Gerät zu machen. Nach einer genauen Einweisung von Manfred Führmann (TL), schnalle ich mir den Rebreather um und hüpfe ins Wasser. Hier zeigte sich direkt, dass das Gerät für kaltes Wasser und dicke Anzüge gebaut wurde – denn das Eigengewicht lässt mich schnell nach unten sinken und das, obwohl ich kein zusätzliches Blei an den Hüften trage. Also etwas Luft ins Jacket und in einer Wassertiefe von 25 Metern stehe ich wie ein Brett im Wasser und beginne mit meiner Begleitung den Tauchgang am Riff Panorama. Atmen lässt sich das Gerät sehr leicht und die verschiedenen Bedienelemente lassen sich leicht erreichen und handeln. Das trifft auch auf den verwenden Computer, einen "Predator" von Shearwater zu. Allerdings bemerke ich, wie sich das Gerät auf dem Rücken leicht hin und her bewegt und ich bekomme ein Gefühl vermittelt, als wenn ich eine Eisenbahnschwelle mit Schultergurten auf dem Rücken trage. Nach dem Tauchgang ist das auch meine erste Frage an den Besitzer des Gerätes, was das denn sein könne. Das Gute: Es lag nicht am Gerät, sondern an der verwendeten Soft-Harness. Die passte nicht so wie es eigentlich sein sollte und konnte dadurch dem Rebreather keine richtige Stabilität geben.
Weitere Besonderheiten vom "JJ-CCR" gibt es übrigens in Heft 8/2010 zu lesen.


Der letzte Tag bei Orca in Safaga
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blog  12.06.2010 23:43

Scootern und andere feine Sachen

Heute ging es mit drei Scootern, Kreislaufgeräten und zwei neuen Monkeys  zum Riff Panorama. Das Scootern kein Hexenwerk ist, zeigte dann auch Sabine, die in dieser Woche das Tauchen mit Sidemount kennengelernt hatte und heute zum zweiten mal einen Scooter in den Händen hielt. Ihr Bonex "Reference" musste sich mit einem Scooter von Dive X messen, der von Basisleiter Nikolai Baumann (The Dive Conection, El Gouna) gesteuert wurde. Und siehe da: Das Gefährt von Bonex konnte in der Endgeschwindigkeit Punkte gut machen. Abends gab es dann das übliche Abschiedsfoto und eine große Party mit Grillen und viel Stella …


Fun am Panorama
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blog  11.06.2010 17:39

Ein Tag mit dem "rEvo" und einem kleinen Äffchen

Heute haben wir etwas Feines aus Belgien getestet, nein keine Pralinen, sondern drei Geräte der Marke rEvo. Selbst Kreiselkenner und Tauchbasenbesitzer Volker Clausen ließ es sich nicht nehmen, gleich zwei Tauchgänge, mit den Rebreathern zu machen. Seine Meinung: "Ein g..... Gerät, was Lust auf mehr macht!" Nur einer der großen Vorteile, von den Rebreathern von Paul, ist das verwendete Material. Metall und kein Plastik – so die Devise von Paul Rajmaekers und die zahlt sich in der geringen Bleimenge aus, die man mit unter Wasser nehmen muss. Durch die gute Gewichtsverteilung im Rückenbereich, kann man mit dem Gerät sehr leicht verschiedene Tauchlagen einnehmen, ohne das man sich krümmen muss, oder nach dem Tauchgang sein Kreuz spürt. Obwohl die Gegenlungen sich hinten befinden, ist der Atemwiederstand sehr gering und lässt sich ohne Probleme mit einem guten Mittelklasseregler vergleichen. Die Bedienung des Geräts ist absolut einfach und machte mir während des Tauchgang keinerlei Probleme.
Fast wie eine Seuche breitet sich zur Zeit bei Orca das Monkey-Diving aus. Zur Zeit gibt es gar nicht genug Wing-Jackets im Verleih, um die Nachfrage der Taucher zu befriedigen. Auch von anderen Tauchbooten, die heute am Riff Abu Kafan lagen, kamen Fragen, auf welche Art und Weise wir teilweise abtauchen. Für den morgigen Tag stehen schon wieder zwei neue Taucherinnen auf der Matte, die das Erlebnis Monkey-Diving einmal erleben möchten.
rEvo und süße Monkeys
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blog  10.06.2010 17:53

Poseidon, Dave Thompson und viele bunte Fische

Nicht nur für die "normalen" Kreiseltaucher beginnt der Morgen mit basteln. Das würden Rebreather-Taucher zwar Zusammenbau nennen, doch für Taucher mit offenen Gerät sieht es halt im ernsten Moment nach basteln aus …! Etwas komplizierter wurde es dann noch bei den beiden Fachmännern der Firma Poseidon. Die sind direkt mit ihrem Chef angereist und testen die neue Software für das "Discovery/MK 6". Doch wie das so mit Beta-Versionen ist: Manchmal dauert es etwas länger bis alles so läuft, wie es laufen sollte. Doch Sveker Palmbladt und Lars Henrik Henriksson blieben beide ganz Wasa und brachten alles zum laufen. Man kann also gespannt sein, wie das nächste Software-Update aussehen wird.
Gesprächsbedarf hatten die beiden Kreislaufspezialisten Doktor Michael Klemm und Dave Thompson (JJ-CCR), da Michael es sich nicht entgehen lassen wollte, den Rebreather von Dave zu tauchen. Also wurde schon lange vor dem eigentlichen Tauchgang gefachsimpelt, Erfahrungen ausgetauscht und geklärt welche Besonderheiten das "JJ-CCR" ausmachen.
Fleißig waren auch die beiden Mädels, die die Chance vor Ort genutzt haben, um einen Tauchkurs auf dem "Discovery/MK 6" zu absolvieren. Beide sind OWD-Taucherinnen und konnten sich nicht wirklich vorstellen, wie einfach es ist mit einem Rebreather abzutauchen. Zusätzlich wurde ihnen das Gerücht genommen, dass Kreislauftauchen gleichbedeutend mit Tech-Tauchen ist.
Ein weiterer Tag bei Orca in Safaga
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