Ist der Theorieteil im OWD-/1-Stern-Kurs ausreichend?
Im Anfängerkurs soll das Grundwissen des Tauchens vermittelt werden. Unserer Meinung nach fehlt jedoch ein ganz wichtiger Punkt: die Ausrüstungskonfiguration fürs Tauchen in kalten Gewässern. Wie seht ihr das?
Mit zwei getrennt absperrbaren Ersten Stufen unterwegs ...
©Archiv
Der letzte Tauchunfall in Hemmoor hat es - tragischerweise mal wieder - ans Tageslicht gebracht: Nicht alle Taucher wissen, wie man seine Ausrüstung fürs Kaltwassertauchen konfiguriert, sie wird häufig fehlerhaft zusammengebaut (siehe dazu auch unsere
Anmerkungen und Konfiguration). Unwissenheit kann im Tauchsport jedoch fatale Folgen haben! Ein Theorie-Pflichtteil im Grundtauchkurs (OWD/1-Stern) könnte Abhilfe schaffen. Damit müssten sich alle Tauchanfänger mit diesem Thema auseinandersetzen - egal wo die Ausbildung absolviert wird. Was meint ihr dazu? Diskutiert mit!
21.11.2011
Kommentar von Jochen von der Ostsee
@ diver68
Ich drehe den Spieß mal um: Die meisten OWD-Schüler wollen später sowieso nur in den Tropen tauchen, also warum ihnen nicht gleich einen 3 mm Neoprener geben?
Dann gibt es kälteresistente Menschen, die brauchen auch bei 4 °C für einen normalen TG keinen Trocki.
Aber eine laut sämtlichen anerkannten Standards zwingend zu verwendende Reglerkonfiguration in Kaltwasser nicht einzusetzen im OWD ist für mich nicht tolerierbar. Es spricht auch nicht für die OWD-Schüler dieser Tauchschule, wenn sie in der Praxis das Gegenteil an Equipment bekommen, das im Theorieteil als wichtig angesprochen wurde.
17.11.2011
Kommentar von diver68
Uuups...wie konnte da einiges verloren gehen?
btw. die FreiwasserTG´s erfolgten im Helene (FF/O), Fahrtkosten, Basisgebühren und Flaschenfüllungen dürften bei anderen (nichtdumping) Kursen ebenso anfallen.
Getaucht wurde in "normaler" Konfiguration; Kaltwassertauchen mit 2 ersten Stufen war im Theorieteil angesprochen...alle Kursteilnehmer leben noch ;-)
Will man zwingend im OWD Kaltwasserbedingungen, also 2 redundante Systeme, theoretisch wie praktisch durchsetzen, müsste man konsequenterweise dann auch alle Eleven hierzulande gleich in den Trocki stecken.
16.11.2011
Kommentar von diver68
@Jochen:
Die Groupon-Aktion eines Berliner Anbieters hat ein Kollege von mir wahrgenommen. Equipment bieten die nicht zum Verkauf an. ABC, was jedem angeraten sei, selbst zu kaufen (mind. wohl Maske/Schnochel) hatte er vorab mit meiner Beratung anderweitig im Laden zum Online-Preis erworben.
Es war offensichtlich en normaler OWD-Kurs, an den er EAN
14.11.2011
Kommentar von Jochen von der Ostsee
Kopfkratz! Letzter Eintrag zu einem sehr wichtigen Thema datiert 12 Tage zurück. Die Tauchen hat eine fünfstellige Lesergruppe. Eigentlich müsste sich zu diesem Thema mindestens ein Tauchlehrer pro deutsche Tauchschule zu Wort melden. Lesen sie alle hier nicht mit? Oder wäre ihre Meinung eventuell sowas wie ein Outing, weil sie selbst aus klammen wirtschaftlichen Zwängen heraus eine Kaltwasserkonfiguration gar nicht im OWD ansprechen und anbieten?
Ich bin gerade in einem Tropen-Tauchresort, hier sind viele Schweizer als Gäste, ich habe die Thematik hier mal angesprochen. Mir wurde von allen Gästen sehr glaubhaft versichert, dass in der Schweiz kein OWD-Schüler mit anderer Konfiguration als zwei getrennten Systemen ausgebildet wird. In dem Land gibt es allerdings auch keine OWD-Kurse für 199 Euro.
@ diver68
So eine Groupon-Aktion für 99 Euro las ich auch mal. Das sind Mogelpackungen, denn der Kunde muss sich ABC incl. Neoprenfüßlinge selbst kaufen. Wo kauft er wohl als 150%-Laie? Schon hat die anbietende Tauchschule locker mal 150 Euro extra am Warenumsatz verdient.
Würde eine Fahrschule auf die Idee kommen, einem Führerscheinanwärter erstmal ein Auto zu verkaufen?
Mein provokativ formulierter Traum: All die deutschen Tauchschulen sollen sich noch zwei Jahre länger mit Dumping der OWD-Preise und inkorrekter Kaltwasserausrüstung gegenseitig kaputtmachen. Das sortiert dann den Anbietermarkt, und die verbleibenden können dann reelle 500 Euro verlangen und haben genug Gewinnspanne für äquivalente Schulungsausrüstung.
02.11.2011
Kommentar von diver68
@Stefan:
In deiner Einleitung fehlt das Wort "könnte"...das jeder in der Lage ist, sich hinreichend Gedanken zu machen und vernünftige Entscheidungen trifft, ist wohl leider nicht zwingend gegeben...
Zu deinem Schlusssatz:
Bei der heutigen "Massenbrevetiererei" für (in Berlin oft gesehen) rd. 199,-€ zum OWD (per Groupon-Aktion auch für 99,-€ möglich)solten wir einfach froh sein, dass sich die Mehrheit an hiesigen See´en nicht blicken lässt...gruselige Vorstellung, wenn denn doch...
Auch den Riffen in Regionen mit Klarwasser und "Fisch bis der Arzt kommt" kann es nur gut tun, wenn möglichst viele den OWD-Kurs als einmaliges Happening betrachten.
PS: Die Beachtung von Groß-/Kleinschreibung & Interpunktion würde das Lesen erleichtern...;-)
31.10.2011
Kommentar von Stefan
Wenn ich mir das so durch lese frage ich mich ernsthaft sind wir erwchsene die Ihre entscheidung vernüftig treffen können oder müssen wir alles vorgekaut bekommen ??? also ich habe als OWD und dem gedanken urlaubstaucher in die saison begeben und nun ja ich bin jezt auf 83 TG und AOWD und wenn man mit offenen augen durch die gegend rennt dann sieht man doch das der ein oder andere mit 2 redunaten systemen in den see geht und wo ist da das problem zu fragen was ist das warum und wie macht man das um genauso sicher zu tauchen ??? und desweiteren sollte man doch auch bedenken das es auch automaten gibt die man so gut wie nie zum vereisen bringen kann ausser durch falsche handhabung z.b wasser in der einschraubwelle oder nicht 100% trockene luft so etwas sollte auch mal bedacht werden. anstatt immer auf die ausbildung zu pochen. die meines erachtens eh das minimum des minimus ist.
und was mich noch iritiert warum sind die basenbetreiber nicht in derlage zeig mal deine systeme und den leuten dann zuerklären mach es besser so oder so anstatt so.
ich denke mal 99% der OWD anwärtet sieht man ca 2x im see und dann nie wieder, weil unter tauchen verstehen die meisten wohl sicht ohne ende und fische bis der arzt kommt. hat man im see ehr nicht alsi machen die meisten die ausbildung und man saht sie nie wieder.
Kommentar von Thomas Christ Redakteur
Nur einmal zur Info … das ist nicht mein Zitat, da so etwas nicht im Padi Deep Diver Manual zu finden ist. Dort ist nur erwähnt, dass es Taucher gibt, die mit einem zwei Meter Schlauch ins Wasser gehen, und sich einen Regler mit kurzen Schlauch um den Hals hängen. Über eine weitere Konfiguration von Atemreglern ist dort nichts zu finden.
Ansonsten bin ich voll und ganz deiner Meinung.
26.10.2011
Kommentar von Jochen von der Ostsee
Zitat Thomas Christ:
"Und wenn du schon mal ein Padi Tieftauch Special gemacht hättest dann wüsstest du das das genau die Konfig ist die Padi für Sporttaucher vorgibt die ich beschrieben habe."
Oh ja, ich habe schon diverse dieser Gruppen ins Wasser gehen sehen! Oh nein, was ich da an Konfiguration bei den Schülern sah, war durchweg nicht anders als für einen OWD oder AOWD, egal ob Hemmoor oder Tropen. Ich muss als Nichtmitglied im zitierten Verband auch nicht wissen, was da die Verbandsvorgaben sind, wenn sie nach meinen Beobachtungen selbst von darauf verpflichteten Mitgliedern ständig ignoriert werden.
Und in Kaltwasser ist es ziemlich egal, ob ich auf 14 oder 28 oder 38 m Tiefe gehe. Die Ausrüstung muss einfach darauf abgestimmt sein, und schon schon beim OWD-Kursteil Freiwasser! Es hilft dem OWD-Teilnehmer gar nichts, wenn im Manual des für ihn weit entfernten deep dive specialty Hinweise zur Reglerkonfiguration in Kaltwasser stehen, denn er kennt das Manual nicht.
Hier sind ganz eindeutig und hoffentlich diskussionsfrei die Tauchausbilder gefordert, ihren sämtlichen Schülern eine dem Kaltwasser angepasste Ausrüstung am besten schon im Hallenteil des OWD zu geben, ihnen auch die Gründe dafür zu erklären. Und wenn durch den Mehraufwand der Kurs 50 Euro mehr kostet, ist dieses Aufgeld dem Schüler garantiert als persönlicher Sicherheitsgewinn erklärbar.
OT Die Ausbildungsbranche sollte sich ohnehin mal Gedanken machen über eine Abkehr vom Billig-OWD als oft zwangsläufig ziemlich wertloses Produkt.
24.10.2011
Kommentar von diver68
Dass bei einer Beginnerausbildung hierzulande auch eine entsprechende, wie von T. Christ beschriebene, Konfiguration angezeigt sein sollte, scheint bei mehrheitlich allen hier auf Zustimmung zu stoßen.
Um auf die verunfallten Taucher und damit den Anstoß der Diskussion zurückzukommen:
Die Verunfallten hatten sich offenbar schon Gedanken um ihre Konfiguration der Ventile und Automaten gemacht. HT und 12L-Flasche bei "Tief&Kalt" mal ausgeblendet, aber die haben sich doch als erfahrene Taucher offenbar ganz bewusst für die festgestellte Konfiguration mit kurzem Schlauch und "falsch" herum montierter 2 Stufe entschieden. Als Ursache sehe ich hier das verbandsübergreifende DOGMA des Buddysystems. Sie scheinen derart fixiert darauf gewesen zu sein, dem "Buddy" helfen zu können, dass sie gar nicht darauf kamen, eventuell sich auch selbst helfen zu müssen/zu können.
Könnte das zutreffen? Zumindest nicht auszuschließen...eher wahrscheinlich.
Ohne einen Anfänger in Richtung Solotauchen zu drängen, sollte die Ausbildung nicht zu buddysystemlastig ausfallen, die Fähigkeit zur "Eigenrettung" (nicht nur: sei in der Lage zu helfen, dann wird dir geholfen)sollte den mind. selben Stellenwert haben.
24.10.2011
Kommentar von Thomas Christ Redakteur
Hallo Stefan,
ohne Frage gegen die Dummheit der Menschheit ist leider noch kein Kraut gewachsen …
Ich stand übrigens (wenn ich nicht gerade tauchen war) das ganze Wochenende am Einstieg eins und habe viele schöne Bilder über die von dir beschriebenen Konfigurationen. Und fast alles waren Tauchschüler … Da stellt sich natürlich die Frage warum lassen Tauchschulen ihre Schüler so ins Wasser? Einmal ist es die Bequemlichkeit, die Atemregler umzuschrauben – also kommt der Regler für die Halle (Oktopus und Zweite Stufe) an die eine Seite und eine "Hemmoorstufe" an die andere Seite. Doch der Schüler hat keine Ahnung und muss denken – dass ist ja wohl richtig so. Falls die Verbände aber schon in der Anfängerausbildung darauf eingehen würden – würde jeder Schüler etwas Anderes in seinem Buch sehen und die Tauchschulen wären gezwungen einmal über diese Konfiguration nachzudenken.
23.10.2011
Kommentar von Stefan
Thomas..
Da fällt mir gerade auf das du schreibst die Tauchverbände sollten das aufnehmen.. Da ist dann wieder das Problem mit dem was zwischen den Ohren liegt:-) Wer Tiefe Kaltwassertauchgänge macht sollte vielleicht einfach mal Special machen:-) Die werden bei jeden Tauchverband angeboten:-) Und von wegen einfach Konfig die du da erwähnst. Nimm dir mal Zeit und stell dich mal in Hemmoor an Einstieg eins und schau dir mal einige an die da ins Wasser hüpfen. Die sind behangen wie ein Christ Baum mit 4 x 2. Stufen. Da muss man doch mal selber auf den Gedanken kommen das da vielleicht etwas viel an einem rum baumelt?
23.10.2011
Kommentar von Stefan
Zu Thomas Christ Redakteur..
Sorry aber was du da schreibst hat mal nicht nur was mit GUE zu tun und wer Kaltwassertauchgänge in Tiefe macht sollte sich schon mal damit auseinander gesetzt haben was da so alles passieren kann. Und du willst mir doch nicht erzählen das einungeübter Taucher in Panik nur kurz den Inflator betätigt?! Weiß St das grundlegende Problem beim Tauchen ist das was zwischen den beiden Ohren sitzt. Und manchmal denke ich da sitzt bei einigen nicht viel. Und wenn du schon mal ein Padi Tieftauch Special gemacht hättest dann wüsstest du das das genau die Konfig ist die Padi für Sporttaucher vorgibt die ich beschrieben habe. Kann dir aber gerne mal die Seiten aus dem Padi Buch zukommen lassen:-)
Wie gesagt tauche immer in deinen Grenzen und wenn man nicht die Übung hat dann sollte man auch nicht Tiefenjunkie spielen!! Leichtsinn verzeiht keine Fehler...
22.10.2011
Kommentar von Jochen von der Ostsee
Zitat Jorge:
"Wir unterlassen die Regulierungswut, appellieren an den gesunden Menschenverstand der Taucher, und machen weiter wie bisher."
Dem wäre zuzustimmen, wenn da nicht der teilweise ruinöse Preiskampf für OWD-Kurse wäre. Bei einem Kurspreis von beispielsweise 149 Euro ist umgesetzter "Menschenverstand" in Form zweier guter, kaltwassergeeigneter Atemregler und Flaschen mit Doppelventil nicht mehr drin, also wird Kaltwasserkonfiguration auch nicht theoretisch besprochen, denn sonst könnte der mitdenkende Schüler ja so eine Ausrüstung einfordern.
22.10.2011
Kommentar von Jorge
Das Thema erinnert irgendwie an eine Diskussion vor ein paar Jahren in der Hotelszene. Damals ging es um eine einheitliche Vergabe von Hotelsterne. Eine Einigung ist letztlich an unterschiedlichen Interessen gescheitert. So beharrte z.B. der Italiener darauf, das zu einem ****Hotel eine Klimaanlage gehört, während der Finne meinte, Quatsch - was wollen wir damit? Ein **** Hotel braucht eine Sauna.
Es dürfte kaum zu vermitteln sein, das Tauchschulen im Warmen Ausbildung mit zwei getrennten ersten Stufen vornehmen sollen.
Genauso wenig dürfte es in Deutschland zu vermitteln sein, das Tauchschulen in Deutschland verpflichtet werden einen Teil der Prüfungstauchgänge vom Boot aus zu machen.
Was ist also zu tun?
Möglichkeit 1:
Wir klassifizieren die Tauchschüler in 1-Stern kalt und 1-Stern warm.
Wenn dann ein in den Tropen ausgebildeter 1-Stern warm Taucher nach Deutschland kommt, um dort tauchen zu gehen, muß er eine Zusatzausbildung absolvieren. Und umgekehrt!!!
Möglichkeit 2:
Wir unterlassen die Regulierungswut, appellieren an den gesunden Menschenverstand der Taucher, und machen weiter wie bisher
21.10.2011
Kommentar von Jochen von der Ostsee
@ dodo
Die Schulung der Praxisfertigkeit, im Notfall selbst ein Flaschenventil schließen zu können, gehört eindeutig nicht in den OWD-Bereich, auch nicht in einen AOWD, sondern in die Tek- oder Solokurse.
Es hat nichts mit Pädagogik, sondern mit Verantwortung und Berufspflicht zu tun, dem Anfängerschüler für Ausbildungstauchgänge in Kaltwasser ein PTG mit zwei Absperrventilen zu geben, dazu zwei kaltwassergeeignete Atemregler, dem Anfänger die Konfiguration zu erklären. Die theoretische Begründung dafür (Joule-Thompson-Effekt) ist in maximal zehn Minuten incl. praktischer Demonstration nachhaltig erledigt und überfordert keinen Tauchanfänger kognitiv.
Ebenso reicht eine Kursminute Theorieteil aus, dem Schüler zu erklären, dass Fotos und Begriffe wie Octopus im Lehrbuch für Warmwasser gelten, es sich für den Verband aber nicht rechnet, ein spezielles Kaltwasserbuch herauszugeben.
Von einem ausgebildeten Tauchlehrer muss eine situation- und regionsbedingte Modifikation bzw. Erweiterung des in Buch- und Videoform standardisierten Ausbildungsinhalts erwartet werden.
Und da der fertige OWDler immer mit Buddy taucht, gehört es ins Buddyteambriefing, zu erklären, welches Ventil bei Vereiser vom Buddy zu schließen ist.
19.10.2011
Kommentar von dodo
@jochen
ich stufe hier garnichts herab, sondern betrachte das ganze mal von pädagogischer Seite. Nur einen Theorieteil in den OWD Kurs mit einzubringen, würde keine Lösung des Problems sein. Man muss das ganze schon einmal selber machen, damit etwas hängen bleibt.
18.10.2011
Kommentar von Ulli
Die Tauchausbildung der großen Verbände qualifiziert keinen Taucher zur selbstständigen Durchführung eines Kaltwassertauchganges unter dem Szenario einer Vereisung. Außerhalb der Tech-Szene werden Fertigkeiten wie das Wechseln und Zudrehen der Automaten sowie Panikvermeidung, richtige Konfiguration oder gar Absetzen und Aufsetzen einer Ersatzmaske (im Kaltwasser, wohlgemerkt!) weder trainiert noch abgefragt oder regelmässig geübt. Das Argument ist dann immer, dass diese Dinge zu gefährlich wären. Schon die Bilder im Artikel zeigen, dass auch der Autor sich nicht mit einer Vereisung unter Echtbedingungen auseinandergesetzt hat - wer nicht in der Lage ist, seine Flasche SELBST zuzudrehen, hat i.d.R. zu wenig Zeit und zu viele ander Dinge im Kopf, um das Problem noch in den Griff zu bekommen - zumal mit einer Monoflasche. Die gezeigte Konfiguration behindert den Betroffenen durch Schlauchführung und zu kleine, schräg abwärts stehende Ventilgriffe.
Es wird Zeit, das Handhabung und Equipment den tatsächlichen Bedingungen angepasst werden:
1.) Zwei kaltwassertaugliche Automaten in einer Konfiguration, die das SELBSTSTÄNDIGE Zudrehen erlauben (seitlich abstehende Rubberknobs).
2.) Einen langen Schlauch am Hauptregler, den man schnell weggeben kann und der genügend Bewegungsfreiheit für einen gemeinsamen Aufstieg lässt sowie einen Zweitregler um den Hals, den jeder schnell ohne langes Suchen erreichen kann.
3.) Ersatzmaske als Standardausrüstung
4.) Beherrschen der Kaltwasserkonfiguration zum Bestehen der Basisausbildung.
Bevor sich diese (seit tausenden von Kaltwassertauchgängen bewährte) oder eine genauso sinnvolle Konfiguration und deren Anwendungssicherheit durchgesetzt hat, gibt es weiter Unfälle wie diesen.
18.10.2011
Kommentar von Matthias
Es gibt mehrere Wege, Kaltwassertauchen sicher zu machen. 1) Frieren vermeiden!
2) 2 Erste Stufen richtig konfiguriert, beide 2. nach rechts!
3)Ein Reserveschaltventil hält, wenn es offen getaucht wird, mit einem Handgriff bei einem Vereiser Restluft zurück, geschlossen auch..
4) Ein Notflasche garantiert bei Luftmangel durch Vereiser das Erreichen der Oberfläche mit einem Handgriff
Anlässlich des Unfalls wird über Gaswahl diskutiert, Trimix ab 30m geforder, u.a.m.
Toll. Wir werden sicherlich nicht jeden dazu kriegen, unter 30m mit luft keine Stickstoffnarkose zu bekommen.
Noch weniger wird die Masse der Taucher so tarieren lernen, wie es sich für Aufstiege mit Mischgas gehört.
Das Problem würde also von wenigen Unfällen durch Vereiser zu vielen Dekounfällen hin verlagert.
18.10.2011
Kommentar von Jochen von der Ostsee
@ dodo
Ich muss dir heftig widersprechen! Ein OWD- bzw. *-Kurs soll im Freiwasserteil in bis zu 18 m Tiefe durchgeführt werden und damit ganz klar unter die übliche thermische Sprungschicht, und damit ist kaltwassergerechte Ausrüstung, also auch Doppelabgang und zwei getrennte Systeme, unverzichtbar!
Weiterhin: Wie du es darstellst, mindest du den OWD zu einem Warmwasser- bzw. Sommerlichflachwasserbrevet herab. Sieh dir bitte mal die DIN EN 14153-2-Norm an, diese beschreibt nämlich den fertigen OWDler als einen selbstständigen Taucher, der mit gleichqualifiziertem Buddy für Tauchgänge bis 20 m Tiefe befähigt ist. In der Norm (die als EN für alle Tauchschulen im EU-Bereich verbindlich ist) steht rein gar nichts darüber, dass notwendiges Wissen für sicheres Tauchen unter den in der Norm bestimmten, dem Kandidaten bekannten, Umgebungsbedingungen in einen Folgekurs verschoben werden dürfen. Außerdem soll es tatsächlich so einige Taucher geben, die nach dem OWD vernünftigerweise erst einmal 40-50 Tauchgänge zum Erfahrung sammeln absolvieren oder gar mit einem Folgekurs jahrelang warten.
Bei einer OWD/*-Ausbildung in Kaltwasserbedingungen gehört also die entsprechende Reglerkonfiguration ganz zwingend in das dem Schüler spätestens ab Freiwassertauchgang 1 präsentierte Ausrüstungsspektrum! Und auch bei Ausbildungen in Warmwasser sage ich meinen Anfängerschülern immer, wie die dort verwendete Konfiguration mit Monoventil in Kaltwasser abzuändern ist.
17.10.2011
Kommentar von dodo
Mehr ist immer mehr, aber in den OWD Kurs? Lieber in die nächste Stufe, da kann man damit glaube ich mehr anfangen. Es muss ja erstmal ein Grundwissen aufgebaut werden, an welches man dann anknüpfen kann.
17.10.2011
Kommentar von Jochen von der Ostsee
Mal abgesehen von denjenigen, die in den Tropen ihren Tauchkurs machten und später auch in kalte Gewässer wollen, liegt ein dickes Manko der Ausbildungsszene auch in Deutschland vor, wo eigentlich jede Anfängerausbildung unter die Sprungschicht und damit in kaltes Wasser führt. Man braucht nur mal die History im Ausrüstungsforum t.net durchzuforsten, es wird von gerade in DE fertig brevetierten Anfängern die Frage "Welcher eigene Atemregler" gestellt, und sie äußern blankes Erstaunen bei Hinweisen, sich zwei getrennte Systeme zu kaufen, und dass sie in Kaltwasser das Wort Octopus gleich wieder vergessen können. So etwas ist nur möglich, weil (sicherlich aus Kostengründen) leider viele Tauchschulen in DE mit Tropenkonfiguration (und oftmals auch noch minderwertigen Tropen-Atemreglermodellen) ausbilden.
Ein weiteres Manko ist generell ein bei ganz vielen Tauchern nicht vorhandenes Qualitätsbewusstsein bezüglich dessen, was sie da von der Tauchschule als zu veratmend eingefüllt bekommen. Wenn die Norm für Atemluft eingehalten wird (25 mg/cbm auf 1 bar reduzierte Luft), kann selbst die einfachste 1. Stufe nicht innerlich vereisen und nachfolgend streiken. Aber nahezu keine gewerbliche Füllstation hat ein Kontrollgerät für Wassergehalt der Druckluft (kostet Geld, kostet häufigeren Filterwechsel, dem Kunden/Tauchschüler ist es sowieso egal, denn er fragt nicht nach). So betrachtet ist es eher Zeit für ein Lob an Atemreglerhersteller, dass sie eine bestimmte Menge kleiner Eiskristalle so klaglos wegstecken!
Mein Fazit: So lange nicht mal jede in Kaltwasser ausbildende Tauchschule mit Vorbildcharakter glänzt, sieht es mit der Eigenkompetenz der von ihr brevetierten Schüler bezüglich Konfiguration vorwurfsfrei düster aus.
Kommentar von Thomas Christ Redakteur
Hallo Andreas,
und genau hier sollten die Verbände reagieren und diese Problematik mit in die Ausbildung aufnehmen. Dabei sollte es keine Rolle spielen, ob die Ausbildung in Deutschland oder auf den Malediven gemacht wird. Aber wir bleiben dran und werden sehen wie sich das ganze in die Tat umsetzen lässt …
17.10.2011
Kommentar von Andreas
Hi Christ,
Du hast Recht. Es ist nur von einem MD- Schlauch für den Inflator die Rede. Jedoch denke ich das so wie ich auch sehr viele Andere dies gerne überlesen und schnell so schnell der Eindruck entsteht, dass diese Konfig nur für Nasstaucher wichtig wäre. Wenn man von Sicherheit spricht bzw. schreibt sollte man auch in diesen Beschreibungen Fehlinformationen bzw. Missverständnissen vorbeugen. Ich glaube wir müssen nicht darüber diskutieren, ob solch eine Konfig sinn- oder unsinnig ist, dass sollte jeder von uns wissen und zeigt sich ja auch hier in den Kommentaren. Und Alle die hier diskutieren wissen das auch, wie wichtig dies ist. Wichtig ist es neuen Tauchern, die gerade Ihren Tauchschein gemacht haben und vielleicht das erste mal in Deutschland tauchen, dies auch zu vermitteln. So wie ich das hier sehe, machen dies zum Glück auch viele Tauchschulen in Deutschland. Aber ich bezweifle, dass dies mit einem Tauchgang abgehandelt werden kann. Dies sollte immer und immer wieder geübt werden. Frage ist ja wie Taucher, die bis dato nur im Warmwasser getaucht und ohne weiters mit ihrem Schein in Deutschland tauchen dürfen dieses Wissen vermittelt bekommen sollen.
Viele Grüße
Andreas
Kommentar von Thomas Christ Redakteur
Hallo Andreas, wo hast du denn gelesen, das diese Konfiguration nur für Nasstaucher ist?
In der BU ist zu lesen: „Diese Konfiguration ist für Nasstaucher gedacht. Sie umfasst zwei Erste Stufen, zwei Zweite Stufen, ein Fini und einen MD-Schlauch für den Inflator". In der BU zu dem Bild Nummer 2 (die rechte Seite) ist das übrigens auch zu lesen …
Wer mit einem Trocki unterwegs ist, muss sich halt noch einen MD-Schlauch für das Einlassventil am Trocki an die Erste Stufe montieren. Und das sollten Trockentaucher wissen!
Zum Kommentar von Stefan …
Um nach Oben zu kommen, sollte ein kurzer Luftstoß ins Jacket langen, dass dabei die zweite Erste Stufe einfriert, ist mehr als fragwürdig. Besonders wenn man in dieser kurzen Zeit nicht aus ihr atmet. Und das ist für viele Taucher sicherlich leichter zu bewerkstelligen, als in aller Ruhe das Jacket mit dem Mund aufzublasen.
Außerdem dreht es sich hier nicht um Taucher, die Kurse bei GUE gemacht und das System DIR bis ins kleinste Detail aufgesogen haben. Ansonsten halte ich es für fahrlässig, bestimmte Punkte von DIR aufzunehmen und sie einfach zu adaptieren, ohne das man weiß, warum dieses oder jenes bei GUE so gemacht wird. Ein wunderbares Beispiel sind lange MD-Schläuche, die zwei mal um den Hals gewickelt werden. Auch die Übung aus einem vereisten Atemregler zu atmen und das dazugehörige Prozedere wird bei einem Kurs der GUE unzählige mal geübt – bei einem "normalen" Sporttauchverband aber nur einmal im Pool. Aus diesem Grund sollte eine Konfiguration so sein, dass sie nicht nur für geübte Taucher ist, sondern auch für Taucher, die nicht auf solch einem hohen Level wie du tauchen.
17.10.2011
Kommentar von Stefan
Bei der Konfiguration gehört der Infatorschlauch aber bitte an die erste Stufe. Macht unheimlich viel Sinn am Backup. Vom Backup atmen und Jacket anblasen im Notfall ist nicht gerade elegant und könnte dann zum vereisen des Backup 1. Stufe führen :-). Da sollte man sich doch mal lieber die mühe machen zu üben das jacket mit dem Mund aufzublasen im Notfall. Ans Backup gehört nur Trockischlauch Fini und 2.Stufe. Eben DIR Konfiguration.. An die primäre 1.Stufe nur Inflatorschlauch für Jacket und eine 2.Stufe. Und ja es sollte bei allen Tauchverbänden eingeführt werden immer so zu tauchen. Egal ob Kalt- oder Warmwasser!!!!
17.10.2011
Kommentar von Stefan
Bei der Konfiguration gehört der Infatorschlauch aber bitte an die erste Stufe. Macht unheimlich viel Sinn am Backup. Vom Backup atmen und Hacker anblasen im Notfall ist nicht gerade elegant und könnte dann zum vereisen des Backup 1. Stufe führen :-). Da sollte man sich doch mal lieber die mühe machen zu üben das jacket mit dem Mund aufzublasen im Notfall. Ans Backup gehört nur Trockischlauch Doni und 2.Stufe. Eben DIR Konfiguration.. An die primäre 1.Stufe nur Inflatorschlauch für Jacket und eine 2.Stufe. Und ja es sollte bei allen Tauchverbänden eingeführt werden immer so zu tauchen. Egal ob Kalt- oder Warmwasser!!!!
Kommentar von Andreas
Hallo,
und warum sind zwei getrennte 1. Stufen und zwei 2. Stuffen nur etwas für Nasstaucher? Sagt mal tauchen Eure Redakteure selbst? Natürlich ist solch eine Konfiguration auch Pflicht für Trockentaucher. Zumal gerade in kalten Gewässern gerne trocken Getaucht wird. Und natürlich Hauptautomat und Oktopus nie an eine 1. Stufe montieren!. Dazu bitte auch die Inflatorschläuche so montieren, das das Haupttarierungsmittel nie mit dem Hauptautomaten zusammen an einer 1. Stufe hängt um mit dem Luftdurchfluss nicht die 1. Stufe zu überfordern und so ggf. zum vereisen zu bringen. Gerade wo es hier um Sicherheit geht solltet Ihr bitte bitte das nächste mal die Artikel besser überarbeiten!
Viele Grüße
Andreas
14.10.2011
Kommentar von Thomas Christ Redakteur
Leider kann ich nicht nachvollziehen, wie Ihr auf die Idee kommt, das beide Zweiten Stufen an einer Ersten Stufe montiert sind. In der Erklärung wie die Schläuche zu montieren sind steht einmal (für die Linke Erste Stufe) „An der linken Ersten Stufe, die im Notfall Luft liefern soll, ist linksseitig nur das Finimeter und ein Mitteldruckschlauch (MD-Schlauch) für das Jacket angebracht. Wichtig ist, dass der Inflator auch noch dann das Jacket aufblasen kann, wenn der Hauptregler zugedreht wurde! Rechtsseitig ist die Zweite Stufe angebracht, die von rechts kommen sollte, solange es keine Zweite Stufe ist, die a: umgebaut wurde (MD-Schlauch von rechts nach links) oder b: von beiden Seiten vom Taucher benutzt werden kann (zum Beispiel von Poseidon)".
Bei dem Bild der Rechten Ersten Stufe ist im Text beschrieben: „Von rechts kommen die beiden Zweiten Stufen. Befestigt wird die Ersatzstufe entweder über ein Nackenband, das direkt um den Hals gehängt wird, oder über einen Oktopushalter. In diesem Fall könnte die gelbe Zweite Stufe auch von links kommen, da sie von beiden Seiten benutzt werden kann. Trockentaucher schrauben sich noch zusätzlich den MD-Schlauch für den Anzug an. Wer sich ganz genau an die Norm halten möchte, auch noch ein zusätzliches Fini (an die rechte Erste Stufe)". Zusätzlich ist klar zu erkennen, dass der MD-Schlauch für die Zweite Stufe, vor der linken Ersten Stufe hinter der rechten Ersten Stufe (schwarz) läuft.
14.10.2011
Kommentar von diver68
@Andreas&Maren:
Die Konfiguration der Anschlüsse mag auf dem obigen Archivbild ja eventuell noch ok sein, es hapert aber schon bei der Bauart der Ventile bzw. zumindest dem drehbaren Zusatzventil links im Bild. Ich möchte den Taucher/Verrenkungskünstler sehen, der in der Lage ist, an das nach hinten gerichtete Ventilrad zu gelangen, um´s im Vereisungsfalle abdrehen zu können...
13.10.2011
Kommentar von arno lohmann
Da gibs gar keine Frage. Wer viel in unseren Norddeutschen Gewässern taucht, sollte unbedingt vertaut sein mit zwei ersten getrennten Stufen. Genau das sollte auch im Tauchlehrgang mit aufgenommen werden. Was nützt ein OWD oder 1 Stern Taucher, der in Thailand oder Ägypten absolviert wurde, wenn anschließend in der 0stsee, in Baggerseen oder Hemmoor getaucht wird.Die Gegebenheiten sind hier völlig anders u. können Taucher, die hier nicht ausgebildet worden sind schnell überfordern.
13.10.2011
Kommentar von Andreas
@Maren
Ich denke, es sieht nur so aus als ob beide ersten Stufen an einem Abgang sind, tatsächlich ist am rechten (in der Ansicht hier) Abgang nur der Hauptautomat (ggf. am langen Schlauch) der abgegeben werden kann. Am linke Abgang ist der Regler für einen selbst mit Gummiband für den Hals.
13.10.2011
Kommentar von Maren
Lebensgefährlich!!
Ich muss sagen ich bin erschrocken, dass ihr diese Art der Konfiguration posten könnt: beide AR an einem Abgang. Kopfschüttel.
So doch bitte grade NICHT!
Kommentar von Ralf
Ein Gedankengang zu eurem Vorschlag der Anordnung der Anschlüsse. Wenn ich beide zweite Stufen an einer ersten Stufe befestige, habe ich im Falle einer vereisung und abdrehung dieser Seite keine eigene Luftversorgung mehr. Genauso hänge ich im Falle einer Luftspende für meinen Mittaucher mit zwei Personen an einer Stufe, welche je nach Temperatur unter dieser doppelbelastung auch zur vereisung neigen dürfte. Ein Vorschlag wäre je eine zweite Stufe pro erste Stufe, so bleibt beim abdrehen einer Seite die andere erhalte und eine Eigenversorgung weiter möglich, auch bei der Luftspende hängen beide Taucher an verschiedenen ersten Stufen was einem Vereisen entgegen wirken kann. Das Haupttariermittel an die zweite erste Stufe, so das Hauptatemregler und Tarierung im normalfall von einander getrennt sind, sollte es zu einem Notfall kommen kann ich so die Haupt zweite Stufe wechseln und einen sofortigen Aufstieg einleiten.
Kommentar von RueHu
Selbstverständlich ist es allgemein höchste Zeit verstärkt auf die Erhöhung der persönlichen Sicherheit zu orientieren.Griffigkeit der Ventil-Handräder,klare Positionierung der Abgänge , deutliche Signalgebung im Havariefall,Kenntnis der Partnerausrüstung , Selbstbefähigung zur Problemlösung , Technische Standards für Kaltwasserausrüstung vermitteln usw.,das ist in DT. ein Muß in der Tauchausbildung .Dazu bedarf es keines Verbandes , sondern Engagement Erfahrung und Verantwortungsbewußtsein der Diveleader !!!
Kommentar von Ralf
Auf jeden Fall gehört die Kaltwasserausrüstung inc. der Konfiguration ab dem ersten Stern mit in die Ausbildung. Aber leider sind selbst bei den einzelnen Verbänden die Ausbildung je nach Land unterschiedlich, was bei unserem heutigen Reisetorismus ein arges Manko ist. Konfigurationen sollten generel vereiheitlich werden, Zwei erste Stufen mit je einer Zweiten Stufe, Unabhängig vom Hauptlungenautomatautomat das Haupttariermittel. Feste Regeln für die Seitenausrichtung, so wäre jeder in der lage den richtigen Anschluß notfals abzudrehen, ohne das die Luftversorgung komplet zusammenbricht und das die tarierung weiter möglich ist, um den Tauchgang Sicher zu beenden.
11.10.2011
Kommentar von Pallentin
also ich wäre auch dafür. Bin in der Wasserwacht Rettungstaucher und da ist es pflicht mit 2 seperaten 1 stufen zu tauchen wovon ich auch schon das ein oder andere mal gebrauch machen musste, ohne wäre es knapp gewordrn.
Es sollten aber auch die Tauchshops in die Verantwortung gezogen werden das die das vielleicht auch mitteilen wie richtig getaucht wird beim Kauf schon wenn man wo anders kauft als wo man Ausbildung gemacht hat und helfen beim zusammenbauen
11.10.2011
Kommentar von Snickers
Gut, dass ihr das aufgreift! Wer seinen Kurs in D macht, wird das Thema ja kennen. Mein TL hat mit mir noch diskutiert, wie man seinen MD-Schlauch fürs Jacket und für den Trocki am besten anschließt - aufgeteilt auf die beiden Ersten Stufen. So kann man im Falle eines Falles immer noch tarieren. Ob solche Tipps aber bei einem Kurs unter Palmen haften bleiben, wage ich zu bezweifeln. Schaden kann es aber auf jeden Fall nicht.
11.10.2011
Kommentar von Steffen 76
Ich finde, das die Thematik mit dem tauchen mit 2 voeneinander getrennte Reglersysteme unbedingt im Unterricht eingefügt werden müsste.
Ich persönlich hab einen "kaltwassertauglichen " Oktopus, welchen ich an einer seperaten 1.Stufe (DS4)angeschlossen habe. Damit kann man den "langen Gelben Schlauch" auch gut in der praktischen Ausbildung mit Schülern demonstrieren.
11.10.2011
Kommentar von Schrödi
Die Idee finde ich gut! sicher werden zwar viele Warmwassertaucher das wieder vergessen, aber bei dem einen oder anderen bleibt ja vielleicht was haften.