Monkey Diving - der neue Trend im Tauchsport?
Es macht Spaß, ist schnell zu erlernen, bietet mehr Bewegungsfreiheit und bietet mehr Sicherheit beim Tauchen - das Monkey Diving. Wird das Monkey Diving neue Trend?
T. Christ
©Monkey Diver
Wing auf den Rücken, Aluflasche an die Seite und los geht's! Überzeugte Monkey-Taucher wollen auf die Vorteile nicht mehr verzichten und leisten reichlich Überzeugungsarbeit, um die Fangemeinde größer und größer werden zu lassen. Wie schätzt ihr die Lage ein? Hat Monkey Diving das Zeug zum neuen Trend? Diskutiert mit!
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01.09.2010
Kommentar von Frank Alex
Die Idee an sich ist auf den ersten Blick interessant. Die Tauchflasche statt auf dem Rücken an der Seite zu haben scheint mir jedoch beim Tauchen eher ein Hindernis. Allerdings habe ich das auch noch nicht ausprobier - wäre durchaus interessant zu erleben! Vor allem schien der Reporter im Film wirklich begeistert zu sein und Spaß zu haben! Auf das Spezial Jacket, das dafür benötigt wird bin ich schon gespannt! Aufregend ist die ganze Sache natürlich schon doch durchsetzen wird sie sich mit Sicherheit nicht! Mal schauen ob in ein Paar Jahre noch jemand etwas von dem Monkey Diving weiß!
Frank Alex
Zuhause unter
Schnorchelset
19.08.2010
Kommentar von Gertruede
Ich denke nicht, dass es um das "Tekki-Image" geht. Ich vermute eher, dass auf Grund der Tech-Taucherei jemand feststellte, dass die Stages recht einfach handhabbar sind und hatte die Idee gehabt, einen normalen TG damit zu machen. Oder jemand war einfach faul, wollte nochmal rein un ein geriggtes Stage war alles wa noch da war. Und statt umzubauen ...
Aber zurück zum Thema. ich kann mir auch vorstellen, dass bei seitlicher Flasche irgendwann das Drehmoment verstärkt einsetzt. Bei Bleigurt ist das ohne Probleme durch gegendrehung des Gurts zu lösen, bei integriertem Blei wird das eher lästig sein.
Was ist denn mit einer Befestigung vo dem Bauch, ggf. ebenfalls schräg.
Erstens ginge das mit 99% aller bisherigen Jackets da fast alle im vorderen Schulterbereich und unten D-Ringe haben. Zweiter Vorteil davon - es geht ohne Drehmoment.
Was mit nur noch nicht einleuchtet - wieso zwingend Alu?
Ich kann doch genauso gut eine Stahlbuddel nehmen und die Verbleiung einseitiger vornehmen. Das ist dann auch für integrierte Smokings, äh, Jackets machbar.
18.08.2010
Kommentar von diver68
Es ist schon amüsant...erinnere ich mich an die ersten Cousteau-Filme mit Klodeckel und kleiner Flasche vor der Brust, einigemale seitlich auch umgehängt und später wanderte die Pulle in der Praktikabilitätsentwicklung auf den Rücken...warum wohl??? ;-)
Hier erfolgt nun eine Rückentwicklung, evtl. mit der Absicht am "Tekkiimage" zu partizipieren (weil wie "Stage"..), und man nennt es "Blödel"tauchen..-nuja, sicher mal eine interessante Erfahrung, aber zum "Durchsetzen" wohl kaum.
Man versuche mal, so eine UW-Kamera samt Lichtarmen in verschiedenen Positionen (auch mal Kopfüber oder in Rückenlage)zu händeln, oder auch eine ordentliche Gegenströmung, die zu "kriechen" über dem Boden/dem Riff zwingt, dürfte schwer zu bewältigen sein.
Auch gerade Dahab´s Einwand von wegen der Schlagseite (bei einer z.B. 12L-Pulle links oder rechts) dürfte unvermeidlich sein.
Man darf ja auch nicht ausblenden, dass das Jacket mit Blase auf dem Rücken ja doch bleiben muss, es also kein "Freitauchen" mit Flasche nebenan darstellt.
Für Kaltwasser hingegen alá Hemmoor schön tief und kalt, dürfte es -wie Tekki halt- ein Sicherheitsgewinn sein, da Ventile besser erreichbar sind.
Meine Pulle bleibt jedenfalls am gut gepolsterten Jacket auf dem Rücken...
16.08.2010
Kommentar von Sabine Sacher
Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, daß Monkey Diving einen Riesenspaß bringt! Der Sprung ins Wasser aus den üblichen Höhen von einem Tauchboot oder Steg war problemlos, da rutscht nichts und auch die Flasche knallt einem nirgendwo gegen. Da hatte ich auch meine Anfangsbefürchtung, aber offenbar grundlos. Im übrigen habe ich persönlich auch mehr Vertrauen zur Befestigung mit den Karabinern an den D-Ringen des Jackets als bei einem normalen Flaschenspanngurt... Auch der linke Arm hat Bewegungsfreiheit und könnte an die Hosennaht gelegt werden - aber warum sollte man das wollen? In Summe konnte ich mich unter Wasser deutlich besser und angenehmer bewegen als sonst. Fazit: ausprobieren und wohlfühlen! Wenn es nach mir ginge, soll es ein Trend werden - mit nachhaltiger Durchsetzungskraft....
Kommentar von Thomas Christ
Hallo Dahabdiver, K.-G. und Ole.
Selbst ein Sprung aus fast drei Metern (Steg auf der Soma Bay) war kein Problem! Wer das nicht möchte kann ja auch die Flasche runtergeben, sie dort festmachen lassen, reinspringen und dann die Flasche am Jacket befestigen. Auch der seitliche Abtrieb ist kein Thema was man unangenehm merkt. Klingt fast unglaublich – ist aber so :) Der Arm hat komplette Bewegungsfreiheit – sieht aber auch dem Foto wirklich etwas unglücklich aus – wer möchte kann sogar mit den Händen am Anzug tauchen … Viel bequemer ist es aber, wenn man seinen linken Arm einfach auf die Flasche legt.
13.08.2010
Kommentar von Dahabdiver
Die Idee sieht witzig aus. Was mich ins Grübeln bringt:
Eine volle Aluflasche hat etwas Abtrieb, eine leere aber deutlich Auftrieb in Salzwasser. Mit nur einer Stageflasche (denn eigentlich ist es nichts anderes, hat nur einen neuen Namen) müsste man folglich immer mehr in Schieflage kommen, je leerer sie wird.
Pluspunkt ist natürlich (siehe Video 2) das ganz einfache Ventilhandling.
Leider nicht gezeigt (könnte spannend bis Autsch aussehen) ist ein Sprung vorwärts aus etwas größerer Höhe.
Video 1: Keine flossengeeignete Leiter am Schiff - und sowas bei Orca?
Das gleiche geht übrigens mit nahezu jedem Jacket und Aluflasche unterm Bauch - macht Spaß.
12.08.2010
Kommentar von K.-G. Beck-Ewerhardy
Kann mich Ole eigentlich nur anschließen. Müsste man mal ausprobieren. Aber nach dem Photo erscheint mir der Arm doch sehr blockiert.
12.08.2010
Kommentar von Ole
Hm. Also ausprobiert habe ich das noch nicht. Insofern ist es schwer das abzuschätzen, ob sich das durchsetzen wird.
Ich finde es aber auf jeden Fall interessant und werde das mal ausprobieren. Tolle Idee!