Giftige Meerestiere • 21.08.2009
Giftige Meerestiere
Verletzungen durch Meerestiere sind lästig, schmerzhaft und mitunter sogar gefährlich! Wir erklären, wie man sich vor diesen Verletzungen schützen kann und was im Falle eines Falles als Erste-Hilfe-Maßnahme zu unternehmen ist
Finger weg: Der Rotfeuerfisch besitzt giftige Stacheln!
© W. Pölzer
Immer wieder gibt es Berichte über Verletzungen durch Meerestiere - besonders in der Laienpresse. So sorgte im letzten Jahr ein vermeintlicher Haiunfall vor der Küste Australiens für Aufsehen, bei dem ein Mann Verletzungen an beiden Armen erlitt. Später stellte sich heraus, dass er sich die Schnitte bei einem Einbruchsversuch zugezogen hatte ...
Kein Meeresbewohner, auch kein Hai, greift von sich aus und ohne Grund an. Die meisten Meerestiere brauchen ihre Waffen (Zähne, Stacheln, Gift) nur zur Verteidigung. Tiere, die sich in die Enge getrieben fühlen oder in deren Territorium eingedrungen wird, können sich provoziert fühlen und angreifen. Schon kleine Riffbarsche werden zum Berserker und "zwicken" schnell und überraschend schmerzhaft, wenn man ihrem sorgsam gepflegten Algenfeld zu nahe kommt. Andere Meereslebewesen verfügen über effektive Giftapparate in Form wirksamer Toxine und Stacheln als Injektionsapparat. Es kann zu unangenehmen Verletzungen kommen, wenn man ein solches Tier berührt.
Prinzipiell lassen sich drei Schädigungsmechanismen unterscheiden:
• mechanische Verletzungen durch Bisse, Schnitte, Stacheln
• Verletzungen durch Giftinjektionen
• Verletzungen durch Nesselgifte
Verletzungen durch Bisse
Auch über 30 Jahre nach Steven Spielbergs Film „Der Weiße Hai“ und trotz zunehmender Aufklärung über die "Bestien", haben viele Menschen immer noch Angst vor einem Haibiss. Tatsache ist, dass auf 40 Milliarden Wassersportereignisse am Meer pro Jahr nicht mehr als 100 Verletzungen durch Haie kommen, wobei etwa 7 bis 15 davon tödlich enden. Schwimmer und Surfer machen statistisch den überwiegenden Teil der Opfer aus.
Den seltenen Unfällen mit Tauchern gehen meist Harpunieraktionen voraus, bei denen Beutegeruch und zappelnde Fische die Raubtiere angelockt haben. Zunehmend häufiger sind es aber auch Fütterungsaktionen mit potenziell sehr gefährlichen Arten wie Tiger- oder Bullenhaien, bei denen ein Hai schlussendlich nicht in den angebotenen Fisch, sondern aus Stress oder Neugier in den Menschen beißt.
Diese Ein-Mal-Bisse sind überwiegend mit stark blutenden Weichteildefekten verbunden. Der Schmerz, Schreck und Blutverlust führt in vielen Fällen zu einer Schocksymptomatik, so dass als Folge Ertrinken oder der Kollaps auf dem Weg zum Krankenhaus droht. Als erste Maßnahme gilt daher die rasche Rettung des Verunfallten aus dem Wasser. Anschließend muss die Wunde mit einem Druckverband versorgt werden. Bei einer eher seltenen Amputation/Teilamputation mit spritzender arterieller Blutung muss gegebenenfalls auch das Abdrücken oder möglicherweise sogar das Abbinden des Gliedmaßenrests erfolgen. Eine schnelle ärztliche Behandlung im Krankenhaus ist dringend erforderlich.
Die wohl häufigsten Beiß-
attacken erleiden Taucher durch Drückerfische. Diese Fische gelten besonders während der Brutpflege als ausgesprochen aggressiv: Sie verteidigen ihr Revier mit ungestümen Angriffen auf den Eindringling. Der Biss von den vier kegelförmigen Zähnen eines Titan-Drückers erzeugt unter einer 5-mm-Neopren-Schicht meist nur einen blauen Fleck, ungeschützt aber eine stark blutende Wunde. Tauchflossen werden von den Drückern einfach „gelocht“. Als Präventivmaßnahme gilt der zügige Rückzug in Rückenlage, wobei man sich mit gezielten Flossenkicks gegen den Fisch verteidigt, ohne den Wüterich dabei zu treffen.
Verletzungen durch Schnitte
Schnittverletzungen können besonders durch Attacken oder Abwehrreaktionen von Doktorfischen auftreten. Vertreter dieser Fischordnung verfügen an der Schwanzwurzel beidseits über einen oder mehrere messerscharfe Knochensporne, die entweder ständig abstehen, bei einigen Arten aber auch erst zur Verteidigung ausgeklappt werden. Die Verletzungen führen oft zu tiefen, immer stark blutenden Wunden, die in gleicher Weise wie die beschriebenen Bisswunden behandelt und versorgt werden müssen.
Der Pfaffenhutseeigel besitzt neben seinen Stacheln auch Giftzellen
© G. Nowak
Verletzungen durch Stiche ohne Giftinjektion
Hier ist vor allem der Kontakt mit Seeigeln zu nennen. Die spröden, mit Haken und Schüppchen besetzten Kalkstacheln brechen leicht in der Wunde ab. Stehen dabei Stachelreste über dem Hautniveau, kann man durch vorsichtiges Rütteln mit einer Splitter-Pinzette probieren, den Stachel im Stichkanal freizubekommen und herauszuziehen. Nur in schwierigen Fällen und bei Verletzungen in Gelenknähe ist eine ärztliche Versorgung notwendig. Bei kleineren Splittern lohnt oft der Versuch, diese über Nacht mit Essigpackungen an- und aufzulösen. Eine abschließende Desinfektion der Einstichstellen zum Beispiel mit Alkohollösung ist auf jeden Fall sinnvoll.
Bei einigen tropischen Seeigelarten führen die Stacheln und Greifzangen Gift, das eine recht starke Schmerzsymptomatik zur Folge hat. Dennoch unterscheiden sich die zu treffenden Maßnahmen nicht.
Verletzungen durch Stiche mit Giftinjektion
Als der australische Tierfilmer Steve Irvin vor zwei Jahren bei Filmaufnahmen im Great Barrier Reef von einem
Stachelrochen in die Brust gestochen wurde und innerhalb von einer Minute starb, ging diese Schlagzeile durch die Weltpresse. Der knochenähnliche Stachel dieser Rochen ist flach, zugespitzt, mit Widerhaken an den Rändern versehen und kann je nach Art bis zu 30 Zentimeter lang werden. Er weist auf der Unterseite zwei Längsrinnen auf, in denen sich Giftdrüsen als schwammartiges Gewebe befinden. Dieses knöcherne Giftschwert ist von einer dünnen Hautschicht umkleidet. Zur Verteidigung kann der Rochen den Schwanz über den Rücken oder seitlich nach dem Angreifer schlagen. Dabei spreizt er den Stachel ab, der so tiefe oder lange Wunden verursachen kann. Durch das Zurückziehen des Stachels werden durch die Sägeränder die Wunden vergrößert und weiter aufgerissen. Da dabei Gewebe der Giftdrüsen eingerissen oder abgestreift wird, gelangt zusätzlich Gift in die Wunde. Die Zusammensetzung des Toxins auf Proteinbasis ist je nach Art unterschiedlich. Bei mehreren Arten scheint das Gift das Herz-Kreislauf-System zu beeinträchtigen. Gegengifte sind nicht bekannt. Die meisten Verletzungen bluten stark und ereignen sich im Fuß- und Unterschenkelbereich, wenn Badende im seichten Wasser auf das Tier treten. Allein in den USA werden jährlich etwa 750 Verletzungen registriert.
Nicht alle Rochen stechen. Mit einer Spannung von über 200 Volt betäuben die in den Tropen und Subtropen beheimateten Zitterrochen ihre Beute. Ein schmerzhaftes Erlebnis für Taucher!
Häufiger als Stachelrochen schlagen die
Skorpionfische zu (etwa 20 000 Mal pro Jahr), von denen es Vertreter in allen Weltmeeren gibt. Zu ihnen zählen
Drachenköpfe und
Feuerfische. Allen Arten ist gemein, dass sie durch meist rötlich-braune Körperfärbung besonders gut getarnt sind. Zur Verteidigung besitzen sie bis zu 15 zu Stacheln ausgebildete Rückenflossenstrahlen, die bei Gefahr aufgerichtet werden. Dazu kommen zwei bis drei Strahlen in der After- und Bauchflosse, die alle über einen Giftapparat verfügen. Diesem Verteidigungsapparat vertrauen sie so sehr, dass sie erst sehr spät die Flucht ergreifen, wenn man sich ihnen nähert.
Der giftigste europäische Fisch ist zwar mit weniger Giftstacheln ausgestattet, weiß aber bei Belästigung ähnlich effektiv zuzustechen: das
Petermännchen. An europäischen Sandstränden sind die Vertreter der vier Arten überaus häufig anzutreffen, allerdings sind sie für Badende im Flachwasser kaum auszumachen, wenn sie bis auf den Kopf im Sandgrund eingegraben regungslos auf Beute warten.
Auch bei ihrem Gift handelt es sich um eine komplexe Eiweiß-Mischung. Die Folgen der Giftapplikation sind vor allem ein brennender Schmerz, der sich von der Einstichstelle weiter ausbreitet. Eine starke Ödem-Entwicklung (Schwellung) ist fast regelhaft zu beobachten, oft gefolgt von Übelkeit, Schweißausbrüchen und Schwächegefühl.
Bei Verletzungen durch größere
Drachenköpfe, gerade bei schwächeren Personen oder Kindern, kann die Symptomatik auch lebensbedrohlich werden. In vielen Schriften wird bei solchen Verletzungen mit Gifteintritt als Sofortmaßnahme eine lokale Hitzebehandlung empfohlen. Diese erfolgt aus der Annahme, dass Eiweiße bei über 50 Grad Celsius schnell denaturieren und somit inaktiviert würden. Infolgedessen griffen viele Laien in Eigentherapie dadurch zum Beispiel zu wasserdampfgesättigten Kompressen. Allerdings ist diese Maßnahme wegen der Schwellung des Gewebes, der damit verbundenen raschen Senkung der Hitze und der schnellen Giftverteilung in Lymphe oder Blut meist ohne ausreichend Wirkung. In anderen Fällen waren die Behandlungstemperaturen zu hoch und führten zusätzlich zu Verbrühungen.
Kegelschnecken injizieren ihr Gift durch eine hohle Harpune
© R. Jahnke
Eine mäßige Hyperthermie von 40 Grad Celsius führt jedoch bei fast allen Giftstichverletzungen zu einer Schmerzlinderung - besonders wenn die Wärme im 5-Minuten-Takt abwechselnd mit Kälte (Eiswürfel-Packungen) appliziert wird. Letztendlich muss aber ein Arzt bei allen Giftfischverletzungen schnellstmöglich zurate gezogen werden. Gegen die Schmerzen bei Drachenkopf-, Feuer- und Steinfischverletzungen helfen dessen Lidocain-Injektionen aber erstaunlicherweise nur kurzzeitig, bei einer Steinfisch-Intoxikation wirken selbst Opiate kaum. Dafür existiert in letzterem Fall ein Gegengift, das auch mehrere Tage nach dem Unfall die oft noch schweren Symptome mildern kann. Leider ist dieses aber wegen seiner kurzen Haltbarkeit und dem hohen Preis nicht überall in Urlaubsländern verfügbar.
Kegelschnecken jagen mit zu hohlen Giftharpunen umgewandelten Zähnen und kommen in großer Artenvielfalt in tropischen und subtropischen Meeren vor. Ein halbes Dutzend Arten, allesamt Fischjäger, sind für den Menschen gefährlich, allerdings nur für neugierige "Muschelsammler". Nach dem Anfassen zieht sich das Weichtier zunächst weit in sein Gehäuse zurück. Zur Verteidigung lugt es aber alsbald wieder heraus und schießt über ein bewegliches Schlundrohr einen kleinen Giftpfeil ab, der die menschliche Haut durchdringen kann und eine Mischung aus bis zu 50 verschiedenen Eiweiß-Toxinen enthält! Ist der Stich selbst kaum schmerzhaft, besteht die Symptomatik aus einer zunehmenden Muskelschwäche, unkoordinierten Bewegungen, Schluckbeschwerden, verwaschener Sprache und zunehmender Atemnot als Ausdruck einer Lähmung der Atemmuskulatur. In schweren Fällen kann es zur Bewusstlosigkeit kommen. Unbehandelt droht der Tod durch Atemlähmung!
Obwohl spätestens nach 24 Stunden eine Erholung erfolgt, sollte die schnellstmögliche ärztliche Versorgung angestrebt werden. Wenn möglich, sollte die Schnecke unter größter Vorsicht (Schnecke kann weiter stechen!) zur Identifizierung mitgenommen werden. Bis zum Eintreffen beim Arzt sind die Kontrolle von Puls und Atmung elementar.
Für die weiterführende ärztliche Versorgung gibt es ein Antiserum. Ist es nicht verfügbar, erfolgt die Gabe von Analgetika und gegebenenfalls sedierenden Medikamenten.
Verletzungen durch Nesselgifte
Alle
Nesseltiere verfügen über Nesselkapseln, die bei Berührung explodieren und bei manchen Arten ein hämolytisches und nekrotisierendes Gift in ihre Beute injizieren.
Bei einer ersten Vernesselung der ungeschützen Haut ist die erste Symptomatik ein sofortiger Schmerz, in der Regel verbunden mit einer Hautrötung. Oftmals kommt es auch zu Schwellung und Quaddelbildung. Wie bei allen Vergiftungen mit Eiweißen sind aber auch hier allergische Reaktionen möglich (besonders bei Zweitvernesselungen).
Zu den wichtigsten Maßnahmen der Ersten Hilfe gehört das umgehende Verlassen des Wassers und das Retten des Nesselopfers. Anschließend sollten die betroffenen Hautregionen mit Seewasser abgewaschen werden. Bei den einfachen, lediglich schmerzhaften Vernesselungen, zum Beispiel durch Seeanemonen und Feuerkorallen (aber auch die gefährlichen Würfelquallen), geschieht eine Deaktivierung der Nesselzellen am besten mit Haushaltsessig (5-prozentige Essigsäure).
Letztlich jedoch ist das Mittel, das erfolgreich weitere Nesselkapselexplosionen verhindert, artenabhängig (siehe Infokasten "Erste Hilfe"). Süßwasser oder Alkohol sollten niemals verwendet werden, da es hierbei zu einer Aktivierung von noch intakten Nesselkapseln auf der Haut kommt. Auch Reiben oder Kratzen führt nur zu weiteren Schmerzen! Größere Tentakelfäden von Quallen dagegen können auch vorsichtig mit der Hand (in Einmalhandschuhen!) entfernt werden. Falls vorhanden, sollte man Antihistaminika-Gels oder kortisonhaltigen Salben auftragen. Diese können, ebenso wie die Kühlung mit Eispackungen, den Schmerz lindern und einer Schwellung vorbeugen. Bei allergischen Reaktionen ist unbedingt ein Arzt aufzusuchen, und bei Herz-Kreislauf-Beschwerden sind die entsprechenden Maßnahmen durchzuführen.
Weitere Infos
Zu den stärksten Nesslern gehört die
Portugiesische Galeere, die mit 30 Meter langen Tentakeln im Atlantik und Indopazifik jagt, und die westpazifischen Vertreter der
Würfelquallen (Seewespen). Der Kontakt mit diesen Tiere kann einen lebensbedrohlichen Verlauf nehmen und ist außerordentlich schmerzhaft. Die schwere Vergiftungssymptomatik kann mit Zerstörung der roten Blutkörperchen und akutem Nierenversagen sowie Kreislaufschwäche einhergehen. Auch ein Kollaps ist möglich. Bei ausgedehnter Vernesselung ist immer mit plötzlichem Atemstillstand zu rechnen!
Für die Chironex-Würfelqualle, die etwa zehn Todesfälle jährlich vor Australien verursacht, gibt es ein Antiserum. Tafeln an Stränden warnen ausdrücklich vor den Quallen, die in Australien pro Jahr für genauso viele tödliche Unfälle verantwortlich sind wie weltweit Tote durch Haibisse zu beklagen sind.
Priv.-Doz. Dr. Claus-Martin Muth, Dr. Tim Piepho, Dipl.-Biologe Uli Erfurth
Interview mit Uli Erfurth
Der Diplom-Biologie und Tauchlehrer ist Experte für Süßwasser- und Meeresbiologie. Sein Tätigkeitsschwerpunkt sind (lockere und amüsante) Seminare für Taucher und Biologie-Interessierte. Weitere Infos:
www.bionaut-online.de
tauchen: Welches ist eigentlich das giftigste Meerestier?
Uli Erfurth: Zwei Steinfische, die zusammensitzen (lacht). Nein, im Ernst: Überraschenderweise ist das eine Krustenanemone, die mit Hilfe von Einzellern ein Fraßgift, das Palytoxin, herstellt. Es ist 30-mal potenter als das Gift der Kobra, und etwa ein paar Millionstel Gramm davon intravenös injiziert reichen aus, um einen Menschen zu töten. Selbst der Kontakt mit bloßen Händen führt in der Regel zu heftiger Übelkeit und Erbrechen samt Kreislaufproblematik. Außerdem steht Palytoxin im Verdacht, krebserregend zu sein.
Das klingt definitiv nach einer neuen Handschuh-Schutz-Pflicht im Riff?
Erfurth: Nein, Handschuhe im Riff bleiben out. Abstand zu halten ist immer noch der allerbeste Schutz vor Verletzungen.
tauchen: Was sind die häufigsten Unfälle mit Meerestieren?
Erfurth: Vernesselungen - mit riesigem Vorsprung vor Kontakt mit Giftfischen. Allein an der spanischen Mittelmeerküste wurden in den letzten Jahren mehrere Hunderttausend Badende teils schwer vernesselt, und das von nur 20 Zentimeter großen Leuchtquallen. Die Tiere haben auch in Zukunft durch Klimaerwärmung, Nährstoffangebot sowie zunehmend fehlenden Fraßdruck von Fressfeinden ein erfülltes Nessler-Leben zu erwarten.
tauchen: Wie vermeidet man es, genesselt zu werden, zum Beispiel am Mittelmeer?
Erfurth: Prophylaktisch müssten alle Badende einen Ganzkörperschutz aus Lycra und eine Tauchmaske tragen. Wahrscheinlich aber werden die Strände in den nächsten Jahren mit feinen Netzen abgesperrt, ähnlich wie in Australien, wo die Würfelquallen hausen.
Haben Sie ein Lieblingstier unter allen Bösewichten der Meere?
Erfurth: Wer es schafft, in zwei bis drei Tausendstelsekunden 150 bar in einer Zelle herzustellen und dann mit fünfmillionenfacher Erdbeschleunigung eine Giftharpune abzuschießen, ist mein Favorit. Also alle Nesseltiere!
tauchen: Gibt es einen Tipp, den Sie unseren Lesern mitgeben möchen?
Erfurth: Ja, für Quallen sollte man sich Folgendes merken: je länger die Haare, desto gefährlicher – meistens jedenfalls. Der Satz gilt übrigens auch für andere Organismen ...
Giftspritzen im Porträt
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