tauchen-Leserin Christine Höllbacher erzählt von ihrem ersten Trockentauchgang. Den
Tauchgangsablauf und die Hinweise auf die Fehler könnt ihr in der Bildergalerie verfolgen. Unser
Safety-Stop-Fazit zu dem Tauchgang lautet
folgendermaßen:
Etwa zehn Stunden dauert ein Trockentauchspecial mit Theorie, Pool und drei Freiwassertauchgängen. Diese Zeit sollte man sich nehmen, egal ob man auf die Erfahrung von 50 oder 500 Tauchgängen zurückblicken kann. Die Erfahrung mit Nasstauchanzügen kann man nicht einfach auf einen Trockentauchanzug übertragen. Eigentlich ist das klar, aber nur zu einfach täuscht man sich darüber hinweg, dass man wieder Anfänger ist, sobald man mit unbekannten Ausrüstungsteilen ins Wasser steigt. Doch der Reihe nach:
Fehler 1: Ein Special hätte die hier beschriebene, gefährliche Situation vermieden.
Fehler 2: Kurz gesagt: Das ist keine gute Idee!
Fehler 3: Viel Luft im Trocki kann im Anzug umherwandern und zum Kontrollverlust führen.
Fehler 4: Fußblei? In fast allen Fällen ist das unnötig und erschwert den Flossenschlag.
Fehler 5: Mit der Funktion der Ventile sollte man sich vor dem Tauchgang vertraut machen. Bevor man ins Wasser geht, soll das Ventil ganz offen sein. Es gibt im Sporttauchen praktisch keine Situation, in der das Ventil teilweise oder gar völlig geschlossen wird.
Fehler 6: In so einer Situation hilft der Notstopp. tauchen-Ausbildungsexperte Thomas Kromp: "Er wird eingeleitet, indem man sich leicht nach hinten legt, die Arme vor den Körper nimmt und damit die Luft in den Brustbereich bringt. Das Kinn ist auf den Anzug gelegt. Will man nun stoppen, legt man den Kopf in den Nacken und die Luft entweicht über die Halsmanschette. Dabei wird man noch nicht einmal nass, weil sich die Manschette gleich wieder an den Hals legt."
Zu guter Letzt: Denken Sie daran: Auch ein erfahrener Taucher ist wieder Anfänger, wenn er zum ersten Mal einen Trockentauchanzug anlegt.


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