"Pures Adrenalin": Das neue TAUCHEN Heft Februar 2017 ist ab 19. Januar 2017 erhältlich!

Anzüge

Nasstauchanzüge: Neues Modell von Seac Sub

Beim italienischen Hersteller Seac Sub ist das Top-Produkt für die Saison 2017 bereits jetzt erhältlich: Der Nasstauchanzug „Komoda“ ist da! Wir werden ihn schon bald in einem Testtauchgang ausprobieren.







Test: Camaro Protec

Mit dem „Protec“ ist der Firma Camaro, die sich oft für ihre Anzüge rühmt, ein brillianter Trockentauchanzug gelungen. Wir verneigen uns kurz.


Beuchat Focea Comfort 4 im Test

Beuchat hat mit dem Anspruch, den besten Einteiler der Welt zu produzieren, einen neuen Neoprener auf den Markt gebracht: den „Focea Comfort 4“. Aber ist der wirklich so gut? Unsere Antwort: ein ganz klares Ja!


Test: Aqua Lung Fusion Essence

Beim Trockentauchen müssen sich Frauen häufig mit schlecht sitzenden Anzügen arrangieren. Der „Fusion Essence“ verspricht, perfekt auf den weiblichen Körper abgestimmt zu sein. Aber ist er wirklich bequemer?


Test: Xcel Hydroflex SLX

Xcel hat mit seinem neuen „Hydroflex SLX“ den Beweis erbracht: Weniger ist mehr. Weniger Nähte, weniger teuer, weniger starr – der „Hydro“ ist für diesen Preis ein Knaller!


Test: Scubapro Everflex

Den Klassiker übertreffen? Und ob. Scubapro liftet den „Everflex“, spendiert neue Extras und ein neues Design – ein Anwärter auf den bequemsten Anzug des Jahres!




Test: Waterproof W4

Was Waterproof macht, macht Waterproof gut: Der „W4“, der neueste Nassanzug aus Schweden, ist wieder eine Wucht.



Er soll den Taucher im Wasser vor allem vor Unterkühlung schützen: Der Tauchanzug. Je nach Geschmack handelt es sich dabei um einen Nasstauch-, einen Halbtrocken oder einen Trockentauchanzug. Früher besten diese Anzüge aus Leder und Metall, anschließend aus Gummi und heute zum größten Teil aus Neopren. Um eine optimale Wärmeisolierung zu gewährleisten, wird der Tauchanzug für gewöhnlich mit Füßlingen, Handschuhen und Kopfhaube kombiniert, um den Wärmeverlust über die Extremitäten zu verringern. Während die ersten Taucher noch mit Lendenschurz ins Wasser gestiegen sind, dominieren heute die drei Anzugarten und werden je nach Gewässer und Wärmebedürfnis gewählt.

Nasstauchanzug 

Dieser Tauchanzug ist meistens aus einem leichten, dünnen Neopren und zwischen 2,5 und 8 Millimeter dick sowie in einigen Fällen mit einem zusätzlichen Material gefüttert, das hautfreundlich und zusätzlich isoliert ist. Zwar ist das Material dieses Tauchanzugs selbst wasserdicht. Dennoch kann Wasser an den Reißverschlüssen, Bünden der Füße und Arme in den Anzug eindringen und austreten, sodass Wasser zirkuliert. Deshalb hängt die Wärmedämmung unmittelbar von der Passform des Anzugs ab. Je enger er anliegt, desto weniger Wasser kann eindringen und desto besser isoliert er. Solche Anzüge werden häufig in warmem Wasser als sogenannter „Tropenanzug“ oder „Shorty“ getragen.

Halbtrockenanzug

Der Halbtrockenanzug ist demgegenüber ein einteiliger Anzug, der fürgewöhnlich aus Neopren ist und eine Stärke zwischen 5 und 8 Millimeter hat. Auch wenn der Name des Tauchanzugs etwas anderes vermuten lässt, handelt es sich bei dieser Gattung um einen Nassanzug, der lediglich an den Armen und Füßen enge Doppelmanschetten und einen einen wasserdichten Reißverschluss hat. Ähnlich wird wie beim Nassanzug die Isolation von Neopren erzeugt. Der Halbtrockenanzug wird ebenfalls eng am Körper getragen. Der große Unterschied zum Nassanzug ist jedoch, dass durch die Manschetten und den Reißverschluss die Zirkulation des Wassers reduziert wird und d as im Anzug befindliche Wasser durch die Körperwärme aufgeheizt wird. Auf diese Weise eignet sich der Halbtrockenanzug sogar Kaltwassertauchen und in manchen Fällen zum Eistauchen, meistens in Kombination mit einer sogenannten Eisweste, die über dem eigentlichen Anzug getragen wird und für zusätzliche Isolation sorgt.

Trockentauchanzug 

Komfortabler ist in den meisten Fällen sicher ein Trockentauchanzug: Der Tauchanzug, der umgansprachlich auch als „Trocki“ bezeichnet wird, ist ein Anzug in einem Stück aus einem wasser- und gasdichten Material. Bis vor einigen Jahren handelte es sich dabei häufig um einen Taucheranzug aus Neopren, heute jedoch besteht dieser Tauchanzug häufig aus Trilaminat oder um ähnliche synthetische Kunststoffe. In einem Trockenanzug bleibt der Taucher – wie der Name schon sagt – weitestgehend trocken unter Wasser. Der Anzug wird über eine Verbindung mit der Pressluftflasche mit Luft gefüllt, dass sich über die Körpertempertur erwärmt und den Taucher vor dem Auskühlen schützt. Zusätzlich kann der Sportler unterzieher tragen, um möglichst gut gegen Kälte isoliert zu sein. Neben der Isolationswirkung dient die Luft im Anzug auch der Tarierung.

Egal, in welchem Gewässer und zu welcher Jahreszeit man abtauchen möchte – für jede Situation gibt es den richtigen Tauchanzug.