Tauchausrüstung

Test: Seac Sub Sherpa

Test: Seac Sub Sherpa

Seac Sub hat mit seinem „Sherpa“ einen neuen Lastenträger entwickelt. Neben knapp 20 Liter Auftrieb bringt das Jacket viele neue Features mit.

Test: Mares Fusion 52x

Test: Mares Fusion 52x

Mares hat mit dem „Fusion 52x“ nichts anderes als den „besten Regler“ aus Rapallo angekündigt. Unser Test im Schnee soll zeigen: Ist das nur eine PR-Floskel – oder stimmt es wirklich?

Test: Scubapro MK25 EVO und MK2

Test: Scubapro MK25 EVO und MK2

Scubapro beschichtet seine Teile in Blau und gibt einige Extras hinzu: Herauskommen sollen Erste Stufen, die kein Eis mehr im Inneren bilden. Der Test zeigt: Es funktioniert – und eine Atemregler-Kombi präsentiert sich gar herausragend.

Test: Seac Sub DX200 ICE

Test: Seac Sub DX200 ICE

2014 setzt Seac Sub auf ein neues Design, zu überholt waren den Italienern einige Produkte. Der „DX200“ macht jetzt den Anfang.

Test: Light And Motion Sola Tech 600

Test: Light And Motion Sola Tech 600

Light And Motion packt den Hammer aus und zeigt mit der „Sola“ die Zähne. Wir hatten die „Große“ im Test und sind von der Vielseitigkeit überzeugt.

Test: HOG Zenith

Test: HOG Zenith

Wer ist eigentlich HOG? Antwort: eine Firma aus den USA mit bestechenden Atemreglern.

Test: Suunto Eon Steel

Test: Suunto Eon Steel

Suunto bringt den ersten eigenen Großformat-Computer auf den Markt – mit dem „Eon Steel“ gelingt sprichwörtlich der ganz große Wurf!

Test: Camaro Protec

Test: Camaro Protec

Mit dem „Protec“ ist der Firma Camaro, die sich oft für ihre Anzüge rühmt, ein brillianter Trockentauchanzug gelungen. Wir verneigen uns kurz.

Test: Cressi Air Travel

Test: Cressi Air Travel

Das Wing-Jacket „Air Travel“ von Cressi vereint die Attribute bleiintegriert, leicht, bequem und robust – es ist quasi die „eierlegende Wollmilchsau“ unter den Tariereinheiten.

Test: Beuchat Focea Comfort 4

Test: Beuchat Focea Comfort 4

Beuchat hat mit dem Anspruch, den besten Einteiler der Welt zu produzieren, einen neuen Neoprener auf den Markt gebracht: den „Focea Comfort 4“. Aber ist der wirklich so gut? Unsere Antwort: ein ganz klares Ja!

Test: Scubaforce Black Devil Mono Wing

Test: Scubaforce Black Devil Mono Wing

Das Black Devil Mono Wing von Scubaforce sorgt für reichlich Auftrieb und glänzt mit guter und leichter Handhabung. Aber ist das technische Wing auch etwas für Anfänger und Neueinsteiger?

Test: Aqua Lung Fusion Essence

Test: Aqua Lung Fusion Essence

Beim Trockentauchen müssen sich Frauen häufig mit schlecht sitzenden Anzügen arrangieren. Der „Fusion Essence“ verspricht, perfekt auf den weiblichen Körper abgestimmt zu sein. Aber ist er wirklich bequemer?

Test: Xcel Hydroflex SLX

Test: Xcel Hydroflex SLX

Xcel hat mit seinem neuen „Hydroflex SLX“ den Beweis erbracht: Weniger ist mehr. Weniger Nähte, weniger teuer, weniger starr – der „Hydro“ ist für diesen Preis ein Knaller!

Tauchausrüstung

Jeder von uns kauft irgendwann ein neues Ausrüstungsteil. Aber was brauche ich wirklich? tauchen.de stellt in der Rubrik Tauchausrüstung die neusten Tests vor – für wen was das Beste ist, und worauf man bei der Tauchausrüstung achten sollte. Egal ob Tauchanzug, Tauchlampe, Unterwasserkamera, Tauchflosse, Tauchjacket oder Taucheruhr – wir haben es für Sie getestet. Denn die faszinierende, fremde Welt unter dem Meeresspiegel zu entdecken, wäre ohne spezielles Equipment nur sehr begrenzt möglich. Weil wir ohne Unterstützung unter Wasser nicht atmen können, ist Sicherheit beim Tauchen das A und O. Und sicher verhält sich auch, wer beim Kauf von Tauchausrüstung auf Qualität setzt und sein Equipment top in Schuss hält.

Was steht am Anfang? Die Idee, etwas zu kaufen. Entweder, weil man es dringend braucht, weil etwas kaputtgegangen ist oder weil wir uns ganz einfach an neuen Dingen erfreuen wollen. Bevor Sie jetzt in den Laden rennen, sollten Sie einige Fragen für sich klären: Tauche ich im Warmen oder im Kalten? Wie viel tauche ich? Möchte ich mit der Ausrüstung viel reisen? Möchte ich Sidemount-, Doppelflaschen-, 300bar- oder Tec-Konfigurationen nutzen? Spielen Gewicht und Größe für mich eine entscheidende Rolle – oder gar der Preis? Diese Fragen sollen Ihnen helfen, wichtige Antworten zu finden und auch dem Fachhändler genau zu beschreiben, was Sie brauchen, und vor allem: wofür!

Im Grunde gibt es drei fiktive Taucher, die die Bedürfnisse der jeweiligen Gruppe repräsentieren: Nummer eins ist der „Gelegenheitstaucher“. Er taucht, wenn es warm ist, gerne im Roten Meer oder auf Bali, er friert mal, und mal friert er nicht (Tagesform!) und braucht auch keine teure Ausrüstung, weil er damit „doch eh nur dreimal im Jahr unterwegs ist“. Sie soll leicht sein und nicht zu sperrig. Nummer zwei taucht seiner eigenen Meinung nach „total viel“. Er taucht bei Regen, er taucht bei Sonne, und er taucht lieber im Mittelmeer, mit dem Campingwagen, „weil das doch schneller zu erreichen und viel billiger ist als Ägypten“. Denn: Nach Ägypten kann man ja nicht jedes Wochenende! Typ Nummer drei: Seine Familie kennt ihn meist nur von Bildern seiner Tauchfreunde, auf denen er entweder das Victory-Zeichen macht oder unter Flaschen begraben am Deko-Stop hängt. Wenn Sie unter Wasser leben, dann sind Sie Typ drei! Sie lieben es kalt und sperrig. Dafür haben Sie sich schließlich extra das „Tauchmobil“ angeschafft – mit Kompressor und Trockenplätzen.

Für ihren nächsten Tauchausrüstungskauf sollten sie ein paar einfache, aber wichtige Prinzipien beachten:

1. Das Baukasten-Prinzip
Sie finden es ja toll, dass wir drei Gruppen gebildet haben, können sich aber in keine der drei bisher so richtig einordnen? Kein Problem. Viele Ausrüstungen lassen sich modular erweitern. Das bedeutet: Wenn Sie zunächst einen Neoprenanzug brauchen, der Sie im Roten Meer gut durchs Wasser bringt – dann kaufen Sie beispielsweise einen nicht zu dünnen Anzug aus Kategorie 1. Für die meisten Anzüge gibt es Eiswesten. So können Sie aus einem 7- oder 5-Millimeter-„Everflex“ eine richtige Wärmflasche machen, die auch in heimischen Gewässern locker Bestand hat. Tauchen Sie später mehr, dann kaufen Sie sich ein Jacket aus Kategorie 2 dazu – später vielleicht einen Trocki? Wir wünschen viel Spaß.

2. Beratung beim Kauf von Tauchausrüstung
Eine sachkundige Beratung ist alles – und die gibt es nur im Fachhandel. Aber der Laden ist doch teurer als das Internet, sagen Sie? Ganz klar. Das Internet hat ja auch keine Personalkosten oder eine Familie mit Kindern. Für das Geld, das Sie im Fachhandel mehr ausgeben, bekommen Sie dafür eine Beratung, einen Ansprechpartner vor Ort, Service, Revision, Reisen, wertvolle Tipps und neue Freunde beim geselligen Beisammensein. Und Schnäppchen gibt es im Laden ja auch. Was vergessen? Ach ja: Das Internet kann übrigens auch nicht ausbilden! Also lassen Sie sich mal wieder im Laden blicken, wenn Ihnen etwas an Ihrem Hobby liegt. Es lohnt sich.

3. Größen
In diesem Punkt müssen wir Sie enttäuschen: Wir können Sie nicht bei den Größen beraten. Ein passender Anzug, ein gut sitzendes Jacket, dafür bleibt Ihnen nur der Fachhandel. Weil es extra viele Größen gibt (wie bei Bare-Anzügen zum Beispiel), es Größen gibt, die zwar nominell gleich sind, aber verschiedene Beinlängen haben (die sogenannten T-Größen bei Waterproof), hilft nur: Anziehen! Bei Barakuda zum Beispiel lassen sich auch Maßanfertigungen bestellen, die kosten dann etwas mehr. Da der Anzug erst richtig sitzt, wenn die Arme, Beine, der Hals, die Manschetten, die Schultern und Beine passen: vorab erkundigen! Im Internet haben fast alle Hersteller Größen- und Schuhtabellen.

4. Abmessungen der Tauchausrüstung
Die richtigen Abmessungen können in Zeiten von steigenden Flug- und Fluggepäckpreisen ein Kaufkriterium sein. Weil sich Taucher gern zusätzliche Kosten sparen möchten, reisen sie leicht und kompakt. Zwei Ausrüstungen in eine Tasche, dabei möglichst noch viel Gewicht und somit bares Geld einsparen. Kann man vor Ort ja lieber in Bootsausfahren investieren. Viele Hersteller bieten deshalb kompakte Alles-in-einem-Lösungen an, wie beispielsweise Aqua Lung mit dem „Pack ’n Dive“-Paket, und reduzieren, wo es nur geht: Das Jacket muss möglichst klein zusammenzupacken sein, Metallteile werden durch leichte Kunststoffe ersetzt und moderne Atemregler wie der Mares „Instinct 12S“ wiegen so gut wie gar nichts mehr. Von vornherein sollte man beim Kauf also ein Auge aufs spätere Gepäck haben: Möchte man mit seiner Ausrüstung viel und gern verreisen, lohnt sich gleich der Blick auf gute Taschen und die entsprechenden Abmessungen und das Gewicht der Ausrüstungsteile.

5. Tauchausrüstung anprobieren
Bei der Anprobe der Tauchausrüstung entscheidet sich meist, was gekauft werden sollte – unabhängig von tollem Design oder günstigem Preis. Ein Anzug sitzt, wenn er sitzt, nichts stört und Sie sich sehr wohlfühlen (Neoprenanzüge lassen sich halt nicht so komfortabel anziehen wie Pyjamas). Das Jacket wiederum muss an den Schultern mit geschlossener Vergurtung gut sitzen – hier auf die Schnallen und den Gurt am Bauch achten, dort sitzen bei bleiintegrierten Jackets ja die Bleitaschen. Diese sollten knapp überhalb der Hüfte liegen und gut erreichbar sein, damit das Jacket nicht „unter die Achseln rutscht“ und man an die Taschen nicht mehr herankommt. Bei Trockis auf gut passende Boots achten.

6. Tauchausrüstung: Preis
Im Tauchsport hat sich leider eine gewisse „Discounter-Mentalität“ breitgemacht; wenn das Geld nicht locker sitzt, gucken viele Leute mehr auf den Preis. Und das ist grundsätzlich auch verständlich. Allerdings: Viele anfangs teurere Investitionen zahlen sich langfristig aus, sind damit im Schnitt sogar günstiger als Schnäppchen. Noch dazu ist Sparen bei einer lebenswichtigen Ausrüstung doch etwas fragwürdig. Faustregel hier: Teurere Sachen sind meist auch erheblich besser. Wirklich.

Lassen Sie sich inspirieren und informieren Sie sich bei uns über die neusten Tauchausrüstungstests. Egal ob Ihr nächster Kauf ein Tauchanzug, eine Tauchlampe, eine Unterwasserkamera, ein Unterwassergehäuse, neue Tauchflossen, ein neues Tarierjacket oder vielleicht sogar eine edle Taucheruhr umfasst – wir wünschen viel Freude mit Ihrer neuen Tauchausrüstung.