Tauchwissen

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Tauchen nach Herzinfarkt

Leider hat es mich im Alter von 49 Jahren auch schon erwischt. Ich erlitt im Mai 2007 einen leichteren Herzinfarkt und bekam mittels zweier Eingriffe (Herzkather) zwei Stents eingesetzt. Ein weiterer Eingriff zur Kontrolle ist für Dezember oder Januar geplant. Die bisherigen Untersuchungen zeigen insgesamt ein positives Ergebnis.
Leider hielten sich die Ärzte hinsichtlich einer weiteren Ausübung des Tauchsports zurück und verwiesen auf die weitere Untersuchung. Deshalb die Frage an Ihr medizinisches Team: Ist Tauchen nach einem Herzinfarkt mit der Einbringung von Stents möglich (vorausgesetzt, die geplante Nachuntersuchung verläuft positiv)?

Probleme mit dem Druckausgleich

Bisher habe ich bei jedem meiner Tauchgänge Probleme mit dem Druckausgleich unter Wasser gehabt, und nach den Tauchgängen hatte ich (fast) immer Probleme mit den Ohren (manchmal sogar bis hin zur Mittelohrentzündung).
Ich möchte den Tauchsport nur ungern aufgeben, weiß mir im Moment aber nicht mehr zu helfen, was das Problem sein kann. Ich vermutet, dass es daran liegt, dass ich schwerhörig bin (ich trage Hörgeräte) und dass ich seit meinem 6. Lebensjahr ein Loch im Trommelfell habe (aufgrund einer Hirnhautentzündung). Die Tauchuntersuchung habe ich damals bei meinem Hausarzt durchführen lassen und diese ohne Probleme bestanden. Sollte dies wirklich das Problem sein, wäre meine Frage, ob eine Tauchermaske mit Ohrschutz entsprechend Abhilfe schaffen könnte. Es würde mir sehr weiterhelfen, wenn Sie mir Ihre Sicht der Dinge beziehungsweise einen Rat mitteilen könnten. Vielen Dank/


Tauchgang mit Pillen

Medikamente gegen Depressionen, die von seinem Hausarzt verordnet wurden, bringen einen Taucher trotz eines ziemlich flachen Tauchprofils in Schwierigkeiten

Darf man mit einem gebrochenen Arm tauchen?

Ich habe mir während eines Tauchurlaubs bei einem Sturz den rechten Radius (Speiche) in loco tipico (handgelenksnah) ohne Dislokation gebrochen. Nachdem ich mir einen Scotchcast aus Österreich organisiert hatte, wollte ich wieder tauchen. Die Tauchlehrer der Basis haben mir dann aber dringend davon abgeraten, da die Wahrscheinlichkeit einer Dekompressionserkrankung zu groß sei. Ich war dann noch zwei Wochen mit dem Scotchcast schnorcheln. Interessehalber bitte ich Sie nun um Auskunft zu dieser Situation – ich bin bestimmt kein Einzelfall. 

Marmorierte Haut

Vor einigen Jahren bekam ich nach bestimmten Tauchgängen mit einem Zeitverzug von gut drei Stunden Juckreiz und eine Marmorierte Haut auf dem Bauch und der Hüfte. Seit ich vor und nach dem Tauchen extrem viel Wasser trinke und darauf achte, den zweiten Tauchgang nicht tiefer als den ersten zu tauchen, habe ich das Problem so gut wie im Griff. Aber: Soll ich wirklich abends, drei bis vier Stunden nach dem letzten Tauchgang, wenn ich im Restaurant am Tisch sitze und die Juckerei losgeht, nach Hause fahren und mich an die Sauerstoffflasche hängen? Mein Ausbilder erzählte mir noch vor zwei Jahren beim Nitrox-Kurs, dass dies der einzige Dekounfalltyp sei, der nicht behandlungspflichtig ist.

Zu viel Blei

Viel Neopren, zu viel Blei, ein dunkles Gewässer und nur eine kleine Lampe fürs Buddyteam. Top-Zutaten für einen Fehlercocktail!

Komischer Fisch?

Bei meinem letzten Ägypten-Ur­laub konnte ich ei­nen seltsamen Fisch fotografieren. Er sieht aus wie ein großer (1–1,5 Meter) weiblicher Na­poleon – die gelben Flossen­rän­der sprechen dafür, doch die breite Maulform lässt mich stutzen! Könnt ihr helfen?
Markus Riedel

Unbekanntes Wesen!

Bei meiner letzten Tauchsafari im vergangenen Ok­tober habe ich ein für mich nicht weiter bekanntes Wesen gesichtet. Könnt Ihr mir zu dem "Wurm" auf dem Foto mehr sagen?
Jürgen Glötzl


Verwunderung im Doppelpack

In einem wunderschönen Urlaub auf den Philippinen sind mir UW-Aufnahmen von zwei Lebewesen gelungen, die dort niemand zuordnen konnte. Wissen Sie, was für eine Schnecke das ist? Und das Ding auf Bild zwei?
Tobias Pawlitschko