Anzüge

"Poinier"-Arbeit

Mit dem "Pioneer" präsentiert Oceanic sein neuestes Anzugsmodell. Wir haben den Anzug auf Herz und Nieren getestet

Spaßtrocki

Cressi feiert eine Premiere: Der "Drylastic" ist der erste Trockentauchanzug des italienischen Tauchausrüstungsherstellers. Wir haben das Erstlingswerk getestet

Harter Einsatz

Die Trockis von SF-Tech sind für ganz harte Jungs konzipiert, die eine unverwüstlichen Anzug benötigen. Wir haben das Modell "Classic"...

Dehnbares Leichtgewicht

Camaro bringt im Herbst den ersten dehnbaren Membran-Trockenanzug auf den Markt. Trilaminat war gestern - jetzt kommt das Vier-Lagen-Stretch-Laminat aus...

Heavy-Duty-Trocki im Dienst

Gerade einmal zwei Millimeter ist das Neopren vom neuen Aquata-Trocki "xplorer" stark. Wir haben getestet, wie sich das Material in...

Große Klasse

 Der "Xenon Front" hat sich gemausert. Aber nicht nur die Verbesserungen verdienen besonderes Augenmerk, sondern auch das aktuelle Angebot inklusive...

Nahtlos schwarz

Ein völlig neues Tauchgefühl verspricht Camaro durch die spezielle Nahtverarbeitung "Seemless Bonding". Wir haben getestet, wie sich der Anzug tauchen...

Made in Japan

Der Name Mobby’s bürgt seit vielen Jahren für hochwertige Trockentauchanzüge. Jetzt gibt es Mares-Anzüge mit dem Logo von Mobby’s –...

Er soll den Taucher im Wasser vor allem vor Unterkühlung schützen: Der Tauchanzug. Je nach Geschmack handelt es sich dabei um einen Nasstauch-, einen Halbtrocken oder einen Trockentauchanzug. Früher besten diese Anzüge aus Leder und Metall, anschließend aus Gummi und heute zum größten Teil aus Neopren. Um eine optimale Wärmeisolierung zu gewährleisten, wird der Tauchanzug für gewöhnlich mit Füßlingen, Handschuhen und Kopfhaube kombiniert, um den Wärmeverlust über die Extremitäten zu verringern. Während die ersten Taucher noch mit Lendenschurz ins Wasser gestiegen sind, dominieren heute die drei Anzugarten und werden je nach Gewässer und Wärmebedürfnis gewählt.

Nasstauchanzug 

Dieser Tauchanzug ist meistens aus einem leichten, dünnen Neopren und zwischen 2,5 und 8 Millimeter dick sowie in einigen Fällen mit einem zusätzlichen Material gefüttert, das hautfreundlich und zusätzlich isoliert ist. Zwar ist das Material dieses Tauchanzugs selbst wasserdicht. Dennoch kann Wasser an den Reißverschlüssen, Bünden der Füße und Arme in den Anzug eindringen und austreten, sodass Wasser zirkuliert. Deshalb hängt die Wärmedämmung unmittelbar von der Passform des Anzugs ab. Je enger er anliegt, desto weniger Wasser kann eindringen und desto besser isoliert er. Solche Anzüge werden häufig in warmem Wasser als sogenannter „Tropenanzug“ oder „Shorty“ getragen.

Halbtrockenanzug

Der Halbtrockenanzug ist demgegenüber ein einteiliger Anzug, der fürgewöhnlich aus Neopren ist und eine Stärke zwischen 5 und 8 Millimeter hat. Auch wenn der Name des Tauchanzugs etwas anderes vermuten lässt, handelt es sich bei dieser Gattung um einen Nassanzug, der lediglich an den Armen und Füßen enge Doppelmanschetten und einen einen wasserdichten Reißverschluss hat. Ähnlich wird wie beim Nassanzug die Isolation von Neopren erzeugt. Der Halbtrockenanzug wird ebenfalls eng am Körper getragen. Der große Unterschied zum Nassanzug ist jedoch, dass durch die Manschetten und den Reißverschluss die Zirkulation des Wassers reduziert wird und d as im Anzug befindliche Wasser durch die Körperwärme aufgeheizt wird. Auf diese Weise eignet sich der Halbtrockenanzug sogar Kaltwassertauchen und in manchen Fällen zum Eistauchen, meistens in Kombination mit einer sogenannten Eisweste, die über dem eigentlichen Anzug getragen wird und für zusätzliche Isolation sorgt.

Trockentauchanzug 

Komfortabler ist in den meisten Fällen sicher ein Trockentauchanzug: Der Tauchanzug, der umgansprachlich auch als „Trocki“ bezeichnet wird, ist ein Anzug in einem Stück aus einem wasser- und gasdichten Material. Bis vor einigen Jahren handelte es sich dabei häufig um einen Taucheranzug aus Neopren, heute jedoch besteht dieser Tauchanzug häufig aus Trilaminat oder um ähnliche synthetische Kunststoffe. In einem Trockenanzug bleibt der Taucher – wie der Name schon sagt – weitestgehend trocken unter Wasser. Der Anzug wird über eine Verbindung mit der Pressluftflasche mit Luft gefüllt, dass sich über die Körpertempertur erwärmt und den Taucher vor dem Auskühlen schützt. Zusätzlich kann der Sportler unterzieher tragen, um möglichst gut gegen Kälte isoliert zu sein. Neben der Isolationswirkung dient die Luft im Anzug auch der Tarierung.

Egal, in welchem Gewässer und zu welcher Jahreszeit man abtauchen möchte – für jede Situation gibt es den richtigen Tauchanzug.