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Tauchen lernen: Wertvolle Tipps, wie Ihr zum Taucher werdet

Die größten Ausbildungsorganisationen für Taucher

Tauchschulen arbeiten in der Regel mit einem Verband zusammen, der die Standards beim Tauchen lernen festlegt. Die größten Tauchausbildungsorganisationen für Sporttaucher sind PADI, SSI, VDST und i.a.c.. Mit ziemlicher Sicherheit wird die Tauchschule, die Ihr euch aussucht, die Ausbildung nach einer oder mehrerer dieser Organisationen anbieten. Das hat ganz grundsätzlich den Vorteil: Wenn ihr mit dem Tauchen lernen bei einem dieser Anbieter anfangt, könnt Ihr davon ausgehen, dass eure Tauchscheine später weltweit auf den meisten Tauchbasen akzeptiert sind. Also: Sucht euch eine Tauchbasis in eurer Nähe und fragt dort an, wann der nächste Tauchkurs stattfindet. In der Regel wird ein freundlicher Tauchlehrer die Interessenten erst mal zum Schnuppertauchen einladen und Ihr könnt erst mal ganz in Ruhe ausprobieren, wie sich das Atmen unter Wasser anfühlt. Die meisten Menschen packt an dieser Stelle erstmals die Begeisterung für das Tauchen – und schon kann euer Tauchabenteuer beginnen!

Im Meer gibt es für Taucher faszinierende Meereslebewesen zu entdecken.

Im Meer gibt es für Taucher faszinierende Meereslebewesen zu entdecken. Foto: Pixabay.com | Lizenz: CC0 Public Domain

Zwar gibt es Legenden von einigen Sporttauchern, die von sich behaupten, seit 30 oder mehr Jahren ohne gültigen Tauchschein zu tauchen. Gängige Praxis ist das aber nicht. In der Regel macht Ihr bei einer der großen Tauchausbildungsorganisationen euren Tauchschein, bevor euer Tauchabenteuer so richtig losgeht. Die drei größten Organisationen werden weltweit anerkannt und bieten Euch eine riesige Möglichkeit der Aus- und Weiterbildung im Tauchsport.

Tauchen lernen bei PADI

PADI, die „Professional Organisation of Diving Instructors“, ist eine US-amerikanische Tauchsportorganisation, die zu den führenden Ausbildern von Tauchern weltweit gehört und bereits auf eine über 40 jährige Geschichte zurückblicken kann. 5700 Tauchbasen weltweit arbeiten nach den PADI-Standards. Durch die nahezu flächendeckende Akzeptanz der PADI-Tauchscheine können Taucher, die von dieser Organisation ausgebildet wurden, fast überall auf der Welt abtauchen. Neben Zertifikaten für das Freitauchen und Schnuppertauchen beginnen zukünftige Taucher häufig mit dem Open Water Diver, der zu autonomem Tauchen im Buddy-System befähigt. Anschließend setzen die Taucher durch Spezialkurse ihre Ausbildung fort und können weitere Ausbildungsstufen wie Rescue Diver, Master Scuba Diver und die professionellen Stufen wie Divemaster und Tauchlehrer erreichen.

Alle Infos zur Tauchausbildung bei PADI: www.padi.com

SSI: Tauchen lernen nach höchsten Standards

Auch SSI gehört zu den größten Ausbildungsorganisationen für Taucher und stammt ebenso wie PADI aus den USA. Der Verband ist kommerziell und gehört zum Unternehmen Head, das sich auch in vielen anderen Sportarten engagiert. SSI tritt gemeinsam mit dem Tauchausrüstung-Hersteller Mares auf, die ebenfalls zu dem Unternehmen gehören. Auch bei SSI beginnen Taucher mit ihrem Open Water Diver und setzen dann mit verschiedenen Specialties ihren taucherischen Weg fort, der bis zum Tauchlehrer und Ausbilder von Tauchlehrern führen kann. Die Tauchscheine von SSI werden auch von anderen Verbänden akzeptiert – und umgekehrt erkennt SSI die Zertifikate vieler anderer Ausbildungsorganisationen an, sodass es einfach ist, zusätzliche Tauchkurse bei SSI zu absolvieren, wenn man in einer anderen Organisation bereits den Open Water Diver gemacht hat.

Alle Infos zur Tauchausbildung bei SSI: www.divessi.com 

VDST: Top-Ausbildung seit 1954

Der Verband Deutscher Sporttaucher existiert bereits seit den 50er Jahren und bietet eine fundierte Grundausbildung im Sporttauchen an, um Menschen einen Weg in den Tauchsport zu bieten. Dabei legt der Verband grade auf die solide Ausbildung der Anfänger besonderen Wert, da man davon ausgeht, dass grade die ersten taucherischen Erfahrungen die ganze Tauchkarriere prägen werden – was sicherlich viele erfahrene Taucher bestätigen werden. Im VDST sind eher Tauchvereine organisiert, während es bei den anderen Organisationen eher kommerzielle Tauchschulen sind. Auch beim VDST beginnt man mit dem Schnuppertauchen und somit einem ersten Einstieg in die Unterwasserwelt. Anschließend folgt der DTSA-Grundtauchschein, der DTSA-Basic und anschließend der CMAS-Taucher Ein-Stern. Ab diesem Punkt beginnt beim VDST das CMAS-Sternesystem, das die fortschreitenden Taucher bis zum Tauchlehrer weiterverfolgen können.

Alle Infos zur Tauchausbildung beim VDST: www.vdst.de

Tauchen lernen beim International Aquanautic Club

Beim i.a.c. könnt Ihr wiederum sowohl hauseigene Tauchbrevets erwerben. Auch hier beginnen die Taucher mit dem Schnuppertaucen und starten anschließend mit dem Open Water Diver, der die fundierte Grundlagenausbildung darstellt. Anschließend geht es auch hier mit den i.a.c. Specialties weiter. Zudem können die Taucher mit dem Advanced Adventure Diver, dem Advanced Open Water Diver oder parallel dazu mit dem CMAS Ein-Stern beginnen. Der höchste Sporttaucher-Level ist beim i.a.c. der Dive Leader. Anschließend folgen die professionellen Stufen, die Euch bis zum Tauchlehrer führen können.

Alle Infos zur Tauchausbildung beim i.a.c.: www.diveiac.de

NAUI

Die Tauchausbildungsorganisation NAUI steht für National Association of Underwater Instructors und gehört zu den ältesten Verbänden im Tauchsport weltweit. Der Hauptsitz der Organisation ist in Riverview in Florida in den USA. Auch NAUI hat das erklärte Ziel, durch eine intensive und fundierte Ausbildung das Sporttauchen noch sicherer zu machen und neue Standards zu schaffen. Man beginnt bei NAUI ebenfalls mit Schnupper- und Freitauchkursen. Der erste zertifizierte Sporttaucher ist der Scuba Diver. Es folgen der Advanced Scuba Diver und weitere Stufen bis hin zum Master Scuba Diver. Anschließend können Taucher die professionelle Laufbahn einschlagen und bis zum Tauchlehrer und Tauchlehrer-Ausbilder aufsteigen.

Alle Infos zur Tauchausbildung beim NAUI: www.naui.org


  1. Gerry

    Ich war damals etwas vorsichtiger und bin erstmal in Berlin zu einem Spezialisten gegangen, der auch die Fachrichtung Sportmedizin hat, um erstmal zu checken, ob ich gesundheitlich dazu überhaupt in der Lage bin. Für Berlin kann ich diese Praxis empfehlen https://www.kardiologie-gamm.de/sportmedizin/tauchtauglichkeitsuntersuchung/

    Es wird schon Gründe geben warum es diese Untersuchung gibt. Aus meiner Sicht sollte man als zweiten Schritt zur Tauchschule gehen.


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