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Corona-Krise: Aufruf von Nautilus Tauchreisen

Mittlerweile hat sich viel getan und zwar dahingehend, dass es konkrete Angaben, Ideen und Lösungsvorschläge zu den entfallenen Tauchreisen gibt. Das ganze läuft unter der Überschrift „Umbuchen statt stornieren“! Jan Thies, Geschäftsführer von Nautilus Tauchreisen, über die aktuelle Situation.

In der Redaktion erreichen uns immer mehr Nachrichten von den Tauchreiseveranstaltern, die über die jetzige Situation berichten. Hier kommt eine Einschätzung von Nautilus Tauchreisen Geschäftsführer Jan Thies:

"Den Tourismus, wie es ihn jetzt gibt, also mit Veranstaltungen, Spezialisten, Reisebüros, Hotels, Tauchbasen etc., können wir nur erhalten, wenn wir das vom größten Branchenverband Deutscher Reiseverband vorgeschlagene Modell umsetzen. 

Dort heißt es: der Bund Reiseveranstalter muss die Option einräumen, statt einer Barauszahlung eine Reisegutschrift auszuhändigen, die ein Jahr gültig ist. Diese könnte dann im selben Reisebüro und/oder bei dem selben Reiseveranstalter eingelöst werden und wäre über den Staat abgesichert. In beiden Fällen würden die Provisionszahlungen beim Reisevertrieb verbleiben.

Sprich, für angezahlte oder bezahlte Reisen, die jetzt aufgrund von Corona nicht stattfinden können, würde es (versicherte) Gutscheine, anstelle einer Rückzahlung, geben. Das aktuelle Pauschalreiserecht berücksichtigt eine solche Pandemie - wie die jetzige - nicht und kann damit auch eigentlich keine Anwendung finden. Das angesprochene Gutschein-Modell ist im Übrigen bereits in unseren Nachbarländern Dänemark, Niederlande, Belgien, Frankreich und Italien beschlossen worden! Alle Veranstalter deutschlandweit bemühen sich derzeit um die Durchsetzung dieser Gesetzesänderung, damit es eine einheitliche Regelung gibt. Bei dieser Variante entsteht euch, den Kunden, kein Schaden, denn der Gutschein steht für den ursprünglichen Wert der Reise - es geht also NICHTS verloren!

Erläuterung der Situation

Bei Nautilus Tauchreisen handelt es sich um eine Bezahlkette, bei der der Kunde an den Veranstalter bezahlt und der Veranstalter bezahlt an das Hotel/ die Tauchbasis. Wenn Nautilus Tauchreisen die bereits geleisteten Zahlungen von seinen Partner zurückfordert, entziehen sie ihnen damit die Existenzgrundlage, denn parallel dazu kommen momentan natürlich auch keine Gäste nach. Dies bedeutet, alle Angestellten müssten kurzfristig entlassen werden und dann geht es in einigen Gebieten wirklich um ALLES. Wenn die Zahlungen jedoch nicht zurückgefordert werden, können sie weitermachen. Zudem könnte ein Partner eine geleistete Zahlung als Stornokosten einbehalten und der Reiseveranstalter müsste trotzdem den Reisepreis an die Kunden zurückzahlen. Dadurch würde dem Reiseveranstalter ein gewaltiges finanzielles Loch enstehen und dies würde kaum einer überstehen können.

Tenor an euch Taucherfreunde

Ihr, die Taucherfreunde, habt Nautilus Tauchreisen mit eurer angedachten Reise vertraut. Tut genau dies bitte noch einmal und gebt ihnen die Chance euch demnächst noch einmal eine Tauchreise zu organisieren. Nautilus Tauchreisen sind seit 1965 auf dem Markt und haben im Laufe der Jahre viele sehr enge Partnerschaften mit Hotels, Safarischiffen und Tauchbasen geknüpft und aufgebaut. Sicherlich unter anderem, weil sie ihren Verpflichtungen immer gewissenhaft nachgekommen sind. Genau das wollen sie auch weiterhin für euch tun, aber das geht nur mit eurer Unterstützung! Helft ihnen und sagt JA! zu den Reiseveranstalter-Gutscheinen.

Bis es soweit ist und ihr zu eurer nächsten Tauchreise aufbrechen könnt, passt auf euch auf und bleibt gesund!"



  1. Werner Schwarze

    Der Reisebranche soll geholfen werden und der kleine Mann gibt zinsloses Darlehen. Der große bekommt und der kleine wird gegängelt. Was für Gesetze ???


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