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Japanische Walfänger bereiten sich auf neue Jagdsaison vor.

Japanische Walfänger bereiten sich auf neue Jagdsaison vor. © IFAW

Japanische Walfänger klar zum Auslaufen!

Trotz eine Urteils des Internationalen Gerichtshofs, macht sich die japanische Walfangflotte bereit für die nächste Jagdsaison. Die Walfänger planen im Dezember in die Antarktis zu fahren und dort Zwergwale zu töten – angeblich für Forschungszwecke.

Die japanische Walfangflotte bereitet sich auf eine weitere Jagdsaison rund um die Antarktis vor, trotz eines Urteils des Internationalen Gerichtshofs, der das Walfangprogramm für illegal erklärt hatte. Das Auslaufen der Flotte und der Waljäger wird für Dezember erwartet.
„Die Bundesregierung darf nicht tatenlos zusehen, wie Japan das Gerichtsurteil in aller Öffentlichkeit ignoriert und mit seinen Harpunen aufspießt,“ sagt Andreas Dinkelmeyer, IFAW (International Fund for Animal Welfare) Pressesprecher. „Sie muss Japan dazu bringen, diesen überholten und grausamen Walfang endlich zu beenden.“
Im November 2014 hatte Japan ein neues tödliches Walfangprogramm mit dem Namen NEWREP-A vorgestellt, angeblich für Forschungszwecke. Ziel des Programms ist das Töten von jährlich 333 Zwergwalen. Innerhalb der zwölfjährigen Laufzeit sollen so fast 4000 Zwergwale für den sogenannten wissenschaftlichen Walfang sterben. Zusätzlich wird das Jagdgebiet rund um die Antarktis ausgedehnt, auch in Gewässer, die von Australien beansprucht werden. Das neue Programm unterscheidet sich nicht wesentlich vom vorherigen.
Der Internationale Gerichtshof in den Haag hatte erst im März letzten Jahres entschieden, dass das sogenannte wissenschaftliche Walfangprogramm Japans illegal sei. Zunächst hatte Japan sich an das Urteil gehalten und in der vergangenen Saison auf Walfang verzichtet. Trotzdem hatte das Land seine Absicht bekräftigt, mit einem neuen Forschungsprogramm zum Walfang zurückzukehren.
„Japan hat bewiesen, dass es auch ohne zu töten Wale erforschen kann“, so Dinkelmeyer weiter. „Die wertvollsten Informationen über und von Walen erhalten wir von den lebenden Tieren. Es ist Zeit, dass sich Japan dieser großen, produktiven und friedlichen Forschergemeinde anschließt anstatt diese faszinierenden Tiere zu töten.“

Letzten Monat hatte Japan in einem Schreiben an den Generalsekretär der Vereinten Nationen Ban Ki-moon darum gebeten, von der Gerichtsbarkeit des Internationalen Gerichtshofes in Fällen, die den Walfang und die Nutzung anderer Meereslebewesen betreffen, ausgenommen zu werden.



  1. Rudi

    Also geht es wieder los mit dem Kommerz des Walfangs und le. Glauben denn die Japaner, daß ein Jahr genügt um die Regenerierung der Zwergwal-Population gerecht zu werden ? Ich glaube nicht ! Nach stupiden abfischen der Groswale geht es jetzt weiter mit den Kleinsäugern. Wann kapieren die Japaner es endlich, das damit noch mehr das maritime Gleichgewicht ausgehebelt wird. Wie naiv muß man denn da sein? Es geht doch nur um deren Sushi-Tradition, meines Erachtens ! Es wird endlich Zeit das hier ein Umdenken stattfindet denn mit Forschung hat das nichts mehr zu tuen.

  2. Rudi

    Nicht zu glauben, das es wieder los geht. Erst die Groswale jetzt erneut die Zwergwale. Ein Jahr Ruhe hatten die kleinen, das reicht doch nicht um das heutige abfischen zu gerechtfertigen. Wie naiv muß man da sein, nur wegen der Sushi-Tradition wo auch Wal verwendet wird ! Mit Forschung das Ganze zu benennen ist ein Hohn an die wirkliche Forschungsgemeinde. Das sollte Japan doch auch in den letzten Dekaden mitbekommen haben, Oder ??!


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