„My Octopus Teacher“ auf Netflix

Vor einigen Jahren fühlte sich der südafrikanische Dokumentarfilmer Craig Foster von der jahrelangen Arbeit an Naturfilmen ausgebrannt. Nach einer Pause kehrte er in die Kelpwälder vor Kapstadts zurück. Dabei entstand dieser Film über seine täglichen Begegnungen mit einem Oktopus.


"Meine frühesten Erinnerungen, meine tiefsten und stärksten Erinnerungen waren an diese unglaubliche Küste und das Tauchen in dem, was ich 'meinen magischen Wald meiner Kindheit' nenne", sagt Foster. "Er ist eines der größten Ökosysteme auf diesem Planeten".

Das Projekt

Für seinen neuen Film ging Foster ein Jahr lang jeden Tag - ohne Neoprenanzug oder Sauerstoffflasche - in den kühlen Gewässern in der Nähe seiner Heimat tauchen. Der Ozean war manchmal nur 8 Grad kalt, aber sein Körper passte sich allmählich an.

"Tag für Tag bekam ich langsam meine Energie zurück und merkte, dass es diese ganz neue Art gab, diesen Unterwasserwald zu betrachten. Und ich begann, wieder lebendig zu werden", sagt er.

In den Gewässern wimmelte es von Meerestieren, aber Foster sagt, dass seine Begegnungen mit einem bestimmten Oktopus auffielen. Während einer Reihe von Tauchgängen kam der Oktopus aus seiner Höhle, um zu jagen oder zu erforschen, während Foster zusah.

"Da wurde mir klar: Dieses Tier vertraut mir. Sie sieht mich nicht mehr als Bedrohung und ihre Angst verwandelt sich in Neugierde", sagt er. "Dann kommt die wirkliche Aufregung und man denkt: 'Ach du meine Güte, ich werde in die geheime Welt dieses wilden Tieres gelassen' - und dann ist man wieder Feuer und Flamme.

In dem neuen Netflix-Film "My Octopus Teacher" berichtet er über seine Unterwasser-Begegnungen im Kelpwald. Schaut es euch an!

Der Trailer