Cover der TAUCHEN 12/17
Der Seenotrettungskreuzer Bremen: Hier wurden die vermissten Taucher nach der Suche behandelt.

Der Seenotrettungskreuzer Bremen: Hier wurden die vermissten Taucher nach der Suche behandelt. © DGzRS

Ostsee: Seenotretter bergen vermisste Taucher

Bereits am 28. Juli sind zwei Taucher östlich der Insel Fehmarn in der Ostsee vermisst gemeldet worden. Seenotretter an Bord des Rettungskreuzers Bremen und weiterer Rettungsschiffe haben sich umgehend auf die Suche nach den Vermissten gemacht. So verlief die Rettungsaktion.

Bei einbrechender Dunkelheit waren zwei Taucher von ihrer Tauchgruppe als vermisst gemeldet worden. Der 48jährige Tauchlehrer war mit seiner 24jährigen Schülerin während eines Dämmerungstauchgangs unterwegs. Sie tauchten östlich des Leuchtturms Staberhuk bei einem Trainingstauchgang. Vier weitere Personen warteten währenddessen an Bord eines Schlauchbootes auf die Rückkehr des Buddy-Teams. Doch die beiden kamen nicht zurück. Deshalb wählten die wartenden Taucher den Notruf und verständigten die Seenotretter.

Suchaktion durch mehrere Schiffe

Nachdem gegen 21.15 Uhr der Notruf bei der Seenotleitung Bremen eingegangen war, koordinierte die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) eine groß angelegte Suchaktion. Nur dank dieses gut eingeübten Rettungsmanövers konnten die vermissten Taucher bereits nach einer Stunde entdeckt werden. Für die Suche setzte die DGzRS den Kreuzer Bremen sowie die Seenotrettungsboote Heiligenhafen und Emil Zimmermann ein. Zusätzlich wurden zur Rettungsaktion das Gewässerschutzschiff „Scharhörn“ der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes sowie ein Schlepper bereitgestellt. Vor Fehmarn herrschten zu diesem Zeitpunkt gute Bedigungen für die Suche.