Hai an der Leine: Für Aquarien werden die Tiere häufig im offenen Meer gefangen, in Auffangbecken gehalten und später vermeintlich „befreit“, um sie in größeren Aquarien unterzubringen.

Hai an der Leine: Für Aquarien werden die Tiere häufig im offenen Meer gefangen, in Auffangbecken gehalten und später vermeintlich „befreit“, um sie in größeren Aquarien unterzubringen. © Foto: Sharkproject

Reaktion auf Erich-Ritter-Interview: Sharkproject erneuert Kritik an Shark City Sinsheim

Die Shark City in Sinsheim in Baden-Württemberg soll Europas größtes Hai-Aquarium werden. Befürworter und Gegner diskutieren heiß über das Großprojekt. Nachdem Befürworter Dr. Erich Ritter vor einigen Tagen TAUCHEN-Redakteur Timo Dersch auf den Bahamas ein Interview gegeben hat, erneuern auch die Umweltschützer von Sharkproject ihre Kritik an dem Vorhaben. Wir haben für Euch die Stellungnahme im Wortlaut.

Über die Shark City in Sinsheim wird heiß und kontrovers diskutiert. Vereinfacht gesagt gibt es zwei Lager: Auf der einen Seite stehen die Gegner des Projekts, zu denen sich diverse Umweltschutz- und Tierschutzorganisationen zählen, angeführt von Sharkproject. Die Haischützer hatten bereits vor einiger Zeit in der Tageszeitung von Sinsheim eine ganzseitige Anzeige geschaltet, um gegen das Aquarium mobil zu machen, das sie für Tierquälerei halten. Auf der anderen Seite gibt es die Befürworter um den renommierten Haiforscher Dr. Erich Ritter, der mit seiner SharkSchool sogar Schirmherr der geplanten Shark City in Sinsheim ist.

Stellungnahme von Sharkproject zur Shark City in Sinsheim

Wir hatten bereits vor einigen Tagen die Argumente der Befürworter und Gegner gegenübergestellt. Es folgt die Stellungnahme von Sharkproject im Wortlaut. Lest selbst: