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mandarin-fish-599248_1920 © Foto: Pixabay.com | Lizenz: CC0 Public Domain

Tauchausbildungsorganisation PADI wechselt den Besitzer

Die Tauchausbildungsorganisation PADI wurde nach knapp über einem Jahr nun zum zweiten Mal verkauft: Der bisherige Besitzer Providence Equity Partners hat die Professional Association of Diving Instructors für über 700 Millionen Dollar an ein Konsortium aus reichen Familien verkauft. Das Name der neuen Holding wurde nach einem bei Tauchern besonders beliebten Fisch gewählt.

Providence hatte PADI 2015 gekauft und dem Unternehmen geholfen, den Auftritt im Bereich E-Commerce zu verbessern und den Sprung nach China zu schaffen. Der Verkauf könnte PADI gut tun: Die Gruppe der Investoren beinhaltet auch Philanthropen (Menschenfreunde), die sich nicht nur für das Geschäft, sondern auch für den Erhalt der Ozeane einsetzen wollen. Das berichten das Wall Street Journal und Dow Jones, die sich auf Personen beziehen, die in den Deal involviert waren. Providence hat sein Investment in PADI durch den Verkauf verdreifacht.

PADI durch ein Unternehmen namens Mandarinfisch gekauft

Die reichen Investoren-Familien haben PADI durch ein Unternehmen gekauft, das den treffenden Namen Mandarinfish Holding trägt. Somit ist das neue Unternehmen nach dem Fisch aus dem pazifischen Ozean benannt, der besonders durch lebendige Farben in Erscheinung tritt. Er gilt als ausgesprochen beliebt bei Tauchern. Dahinter verbergen sich private Vermögensverwalter, die das Geld reicher Familien abseits der Finanzmärkte, Manager und Fonds investieren wollen, um langfristigere Investments zu ermöglichen.

PADI ist die weltweit größte Tauchausbildungsorganisation und zertifiziert nach eigenen Angaben seit Gründung mehr als 25 Millionen Taucher. Das Unternehmen wurde 1966 von dem Tauchausrüstungsverkäufer John Cronin und dem Schwimm- und Tauchlehrer Ralph Erickson gegründet. Die beiden Taucher haben das Unternehmen praktisch von Zuhause aus gestartet. In den Folgejahren hat die Tauchbranche und somit auch PADI ein beispielloses Wachstum hingelegt.

Nach den Angaben involvierter Personen gegenüber dem Wall Street Journal hat die Deutsche Bank das Geschäft zwischen Providence und den privaten Investoren eingefädelt.

Video: Tauchen lernen mit PADI