VR Brillen unter Wasser

Als Geraldine mit ihrem Schnorchel im Pool den Kopf unter Wasser legte und die Virtual-Reality-Brille (VR) aufsetzte, hätte sie nie erwartet, so überrascht von ihrem Erlebnis zu sein. Die virtuelle Umgebung versetzte sie sofort in einen Strömungstauchgang, tief im wunderschönen Meer.


Als sie von der Oberfläche des virtuellen Ozeans abtauchte, begann sie zu spüren, wie das Meer an ihren Armen und ihrem Körper vorbeiströmte.

Aber ihr Körper bewegte sich nicht wirklich. Sie befand sich nicht einmal in bewegtem Wasser. Geraldine befand sich unbewegt in einem Pool.

"Wenn man die Augen öffnet und sieht, wie sich die (virtuelle) Umgebung um einen herum bewegt, könnte man schwören, dass man das Wasser auf der Haut spürt", sagt sie. "Die Illusion ist hervorragend."

Kein Ersatz für die Realität

Aquatische VR kann möglicherweise in vielen Situationen helfen. Zum Beispiel bei der Verbindung mit der Natur. Aber auch beim Training für den Tauchkurs oder Weltraumarbeiten.

Die Erfinder sagen aber dennoch, dass VR nicht dazu gedacht ist, Erfahrungen im realen Leben zu ersetzen. Sie sollen sie eher ergänzen, wo es das reale Leben nicht kann.

"Ich bin kein Fan davon, dass die Realität - die Gerüche und der Tastsinn und die Hitze der Sonne - durch eine VR-Simulation ersetzt wird. Manchmal, wenn man in der VR ist, weiß man die Realität ein bisschen mehr zu schätzen. Es hilft einem, sich auf etwas zu konzentrieren", sagt einer der Erfinder und erinnert sich an ein VR-Erlebnis, bei dem er virtuell mit Delfinen schwimmen durfte.

"Nicht jeder wird in der Lage sein mit Delfinen zu schwimmen. Da ist VR die nächstbeste Möglichkeit."

VR bietet Menschen (wie Astronauten oder Tauchern) die Möglichkeit, in einer simulierten Umgebung zu trainieren, bevor sie es in der realen Welt versuchen. Das spart möglicherweise Kosten und minimiert Risiken.

Darüber hinaus gibt es immer mehr Möglichkeiten, VR auch im Bildungsbereich einzusetzen. Vor allem, weil immer mehr Schulen, Bibliotheken und Museen mit VR-Brillen ausgestattet werden.

"Das Wichtige an VR ist, dass es sich nicht um ein Medium handelt, sondern um eine Erfahrung", sagt Geraldine. "Wenn Sie fernsehen, gibt es etwas zwischen Ihnen und dem Film. Da ist der Fernseher. Wenn Sie VR benutzen, verschwindet die reale Welt völlig und alles ist in dieser virtuellen Erfahrung, die geschaffen wird."

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