Die neue TAUCHEN Oktober Ausgabe 2017.
Zuhause die Theorie und auf einer Basis am Urlaubsort findet dann die Praxis statt.

Zuhause die Theorie und auf einer Basis am Urlaubsort findet dann die Praxis statt. © Foto: Sascha Tegtmeyer

NAUI stellt neues Konzept für Urlaubstaucher vor

Chilliges Tauchen ist im Urlaub angesagt, da will kein Mensch lange Theorie büffeln und stundenlang im Pool üben. Langatmige Tauchkurse und oft schlechte Tauchbedingungen lassen Tauchkurse in Deutschland oft unattraktiv erscheinen. Die Tauchausbildungsorganisation NAUI hat dagegen ein Rezept entwickelt.

Denn in der Praxis machen viele Taucher einen Kurs im Urlaub, bei dem sie wenig lernen und zu oft anschließend nur schlecht Tauchen können. Die Lösung ist einfach: Die guten Aspekte der einzelnen Möglichkeiten kombinieren.

NAUI stellt neuartiges Überweisungsprogramm vor

Bei der Tauchausbildungsorganisation NAUI heißt dies: universelles Überweisungsprogramm. Das System der Überweisung ist nicht neu, die Form der Umsetzung aber revolutionär. Hier kann der angehende Taucher die Theorie entspannt vor dem Urlaub Zuhause mit dem eLearning machen. Dann, wenn er Zeit und Lust hat. Regentage bieten sich dafür besonders an. Natürlich steht ihm der Instructor seiner lokalen Tauchschule für Fragen und Unterstützung zur Verfügung. Die Schwimmbadausbildung macht man gemeinsam mit der lokalen Tauchschule im Pool. Hier lernt man das Tauchen so, dass man es nachher auch beherrscht. Gehirngerecht in kleinen Schritten und über einen gewissen Zeitraum. Keine komprimierte Druckbetankung weil es sein muss oder sogar ganz ohne die aus lernsystematischen Gründen extrem wichtigen Pool-Lektionen.

Freiwassertauchgänge bequem im Urlaub durchführen

„In diesem System gewinnen alle. Der Taucher lernt bequem richtig zu Tauchen, wird von einer lokalen Tauchschule betreut und kann seine Freiwassertauchgänge trotzdem im Urlaub machen“, erklärt NAUI Course Director Trainer Gernot Hörnle. Die Freiwassertauchgänge werden anschließend im Urlaub oder bei einer lokalen Tauschule gemacht. Das besondere hierbei ist, dass es nicht notwendig ist darauf zu achten, dass es sich um eine NAUI Tauchschule handelt.  Die Suche nach einer passenden Tauchschule entfällt. Die Freiwassertauchgänge darf jeder aktive Instructor durchführen, egal von welchem Verband. In der Urlaubstauchbasis lässt man sich die Tauchgänge und die Wiederholung der Übungen im Freiwasser bestätigen.

Mit dieser Bestätigung kann man nun über die lokale Tauchschule den Tauchschein beantragen. Man behält also seinen inzwischen vertrauten Ansprechpartner und weiß, dass sich jemand darum kümmert, anstatt zu hoffen, dass das mit dem Tauchschein dann auch klappt. Natürlich kann man auch von seinem lokalen Ansprechpartner profitieren, wenn der Tauchschein da ist. Egal ob es der nächste Urlaub, der nächste Kurs oder die Anschaffung von Tauchausrüstung ist. Es ist immer gut einen kompetenten Instructor zu kennen.