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Beim „Bonner Tauchersymposium“ werden Taucher, Wasserretter und Notfallmediziner weitergebildet.

Beim „Bonner Tauchersymposium“ werden Taucher, Wasserretter und Notfallmediziner weitergebildet. © Bonner Tauchersymposium

15. Bonner Tauchersymposium

Mit 300 Anmeldungen ist auch das 15. Bonner Tauchersymposium am 18. April 2015 wieder die Nr. 1 unter den Fachfortbildungen für Taucher, Wasserretter und Notfallmediziner.

Das Jubiläums-Symposium auf dem Bonner Venusberg vermittelt neueste wissenschaftliche und medizinische Kenntnisse in die Alltags-Praxis von Sport- und Einsatztauchern. Dazu stehen zwölf Notfallmediziner und sechs weitere Tauchexperten unter der Leitung der DRK-Wasserwacht Bonn bereit. Die Bandbreite der Themen reicht von Stresstraining über Kindertauchen und Tauchen mit Herzschwäche bis zu Workshops im Skills-Lab des Universitätsklinikums.

Das Bonner Symposium versteht sich seit seiner Gründung im Jahr 2000 als Vermittler eines spezifizierten Wissens und Verhaltens im Wasser für die Ausbildung, Rettung und Klinikbehandlung. Angesichts von jährlich 500 Ertrinkungsfällen in Deutschland ist dies immer noch eine große Herausforderung. Für NRW-Innenminister Ralf Jäger ist das anhaltende Interesse der Teilnehmer und Verbände an neuen Erkenntnissen schlicht der Beweis, „dass das Konzept funktioniert“. „Unverzichtbar“ nennt der nordrheinische DRK-Präsident Hans Schwarz das innovative Symposium.

Auch der Vizepräsident des Verbandes Deutscher Sporttaucher (VDST), Dr. Uwe Hoffmann, lobt das kontinuierliche Engagement des Symposiums zum Wohle aller Taucher: „Durch das Bonner Tauchersymposium haben Sporttaucher auch Facetten des Tauchens kennen gelernt, die eben nicht Gegenstand einer normalen Tauchausbildung sind.“ Dazu gehört die Sichtweise der Retter. Tauchausbilder, so Uwe Hoffmann weiter, lernten im Symposium, „wofür es sich lohnt, Tauchanfänger auszubilden“.

Am 18. April sind noch Tagesanmeldungen möglich. Infos: www.bonner-tauchersymposium.de