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Vor traumhaftem Alpenpanorama wurde fleißig getaucht und dabei wenig geatmet.

Vor traumhaftem Alpenpanorama wurde fleißig getaucht und dabei wenig geatmet. © Foto: Mares

Apnea Festival ein voller Erfolg

Elisabeth Hummel, Nik Linder, Antonio Kodermann und René Trost – beim diesjahrigen Apnea Festival am Walensee in der Schweiz gab es die Möglichkeit, mit diesen Profis zu Tauchen und den ein oder anderen Tipp aus erster Hand zu erfahren.

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Das morgendliche Yogaprogramm am Seeufer. Bild: Mares

Am 8. und 9. August 2015 war es  wieder soweit. Das Apnea Festival 2015, das von den beiden Freediving Instructor Trainern René Trost und Nik Linder im vergangenen Jahr ins Leben gerufen wurde, stand auf dem Programm. Mit insgesamt 30 Teilnehmern waren alle Plätze restlos ausgebucht.

Bei strahlendem Sonnenschein vor der herrlichen Bergkulisse der Schweizer Alpen, wurden in zwei Workshops für Beginner und Fortgeschrittene Freediver Atemübungen, Yoga, Pranayama, Entspannungstechniken und praktische Kenntnisse über das Freitauchen vermittelt. Natürlich stand auch ein Wettkampf auf dem Programm. Dabei musste jeder Teilnehmer im Vorfeld eine Tiefe zwischen 5 und 20 Meter angeben. Beim Tauchgang musste eine abgeklebte Maske angezogen werden, so dass man nur nach Gefühl die vorher angegebene Tiefe erreichen musste. Der Teilnehmer mit der geringsten Differenz zwischen angegebener und tatsächlich getauchter Tiefe war der Sieger. Zu gewinnen gab es unter anderem den neuen „Smart Apnea“ und die „Backpack Attack“ von Mares. Am Ende gab es eine Siegerin, deren Differenz lediglich bei 0,3 Meter lag.

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Und ab gehts ins klare Gebirgsgewässer Foto: Mares

Mit Elisabeth Hummel, die gerade den deutschen Rekord in der Disziplin Free Immersion im See aufstellte, Nik Linder, dem mehrfachen Weltrekordhalter, Antonio Kodermann, der bereits die 100-Meter-Marke knackte und dem aktuell nach SSI Freediving Ausbildungszahlen weltweit auf Platz eins liegenden René Trost, stand die geballte Freediving Kompetenz das komplette Wochenende als Instructor zur Verfügung.

Die strahlenden Gesichter der Kursteilnehmer und einige persönliche Tiefenrekorde bestätigten die sehr gute Arbeit der Freediving-Profis. Auch René Trost zeigte sich begeistert: „Die enormen Fortschritte der Teilnehmer zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind und das Thema Freediving immer populärer wird. Auch im Jahr 2016 werden wir das Event weiter fortführen.“