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Ein Apnoe-Taucher ist beim Training im zugefrorenen Davosersee tödlich verunglückt

Ein Apnoe-Taucher ist beim Training im zugefrorenen Davosersee tödlich verunglückt © W. Pölzer

Apnoe-Taucher tödlich verunglückt im Davosersee

Kurz vor einem geplanten Weltrekordversuch im Apnoe-Streckentauchen unter Eis kam es im Davosersee zu einem tragischen Unfall. Der Weltrekordversuch wurde daraufhin abgesagt

Vor wenigen Tagen, am 27. Februar, verunglückte ein 42-jähriger Apnoe-Taucher im Schweizer Davosersee tödlich. Laut Aussage der Kantonspolizei Graubünden trainierten drei Apnoe-Taucher vor einem geplanten Weltrekordversuch im zugefrorenen See. Dafür wurden sechs Sicherheitslöcher ins Eis gefräst. Die ersten beiden Taucher bewältigten die Strecke von Eisloch zu Eisloch ohne Probleme, der dritte Taucher erreichte das 50-Meter-Loch allerdings nicht. Als er nach 40 Sekunden nicht auftauchte, begann ein Taucher nach ihm zu suchen. Er fand den Verunglückten und brachte ihn an Land. Gleich darauf wurde der Verunfallte ins Kantonspital nach Chur geflogen. Leider erlag er dort seinen Verletzungen. Wir sprechen allen Angehörigen unser Beileid aus. Der direkt im Anschluss geplante Guinnessbuch-Weltrekord-Versuch im sauerstofflosen Streckentauchen unter Eis wurde daraufhin abgesagt.