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Ein Bullenhai hat vor Neukaledonien einen Schnorchler vor den Augen seiner Frau tödlich verletzt.

Ein Bullenhai hat vor Neukaledonien einen Schnorchler vor den Augen seiner Frau tödlich verletzt. © Wikipedia

Haiangriff in der Südsee

Ein 50-jähriger Franzose starb nach einem Haiangriff. Er wurde vor Neukaledonien von einem Bullenhai beim Schnorcheln attakiert und erlag später seinen Verletzungen. Tragischerweise mußte seine Ehefrau alles vom gecharterten Katamaran aus mitansehen.

Eigentlich sollte es ein wunderschöner Ausflug mit einem Katamaran im Südsee-Paradies werden, aber es endete in einer Tragödie. Das Ehepaar Anne und Yves Berthelot wollten eigentlich einen schönen Tag mit Freunden und Familie vor der Inselgruppe Neukaledonien verbringen. Mit dem gecharterten Segler ging es hinaus auf den Pazifik. Yves und ein Freund schnappten sich die Schnorchelausrüstung und wollten ein nahes Riff erkunden, als plötzlich ein dreieinhalb Meter langer Bullenhai auftauchte. Er griff Yves an und verbiss sich in seinem Arm. Der Hai ließ ab und attackierte seinen Oberschenkel. Seine Frau mußte vom Boot aus alles mitansehen. Als der Hai abließ und verschwand, sprangen die Freunde ins Wasser und brachten den Verwundeten aufs Boot. 45 Minuten kämpften sie um sein Leben, aber die Verletzungen waren zu schwer. Der 50-jährige verstarb noch auf dem Katamaran.

Bullenhaie sind für ihre Neugierde Tauchern und Schnorchlern gegenüber bekannt. Die Haie kommen in allen wärmeren Küstengebieten vor und tolerieren sogar Süßwasser. Deshalb halten sie sich auch gerne in Flüssen auf. Wir sprechen den Angehörigen unser Mitleid aus.