Korallensterben: Wandkalender soll helfen

Mit einem gemeinnützigen Projekt will man in Österreich Projekte fördern, die dem Korallensterben entgegenwirken wollen.

Mit einem Projekt soll auf die Missstände der Meere und den kritischen Zustand der Korallenriffe aufmerksam gemacht werden. Die Organisatoren sind der Ansicht, dass bisher zu wenig Menschen über das Korallensterben informiert sind. Die Klimaerwärmung, El Nino und andere Bedrohungen wie Viruskrankheiten und Ähnlichem, bedrohen die Lebewesen. In diesem Jahr war das Klimaphänomen El Nino wieder besonders stark und führte zu einem Massensterben der Korallen in vielen Teilen der Erde.

Es soll ein Kalender kreiert werden, der für die Schönheit der Unterwasserwelt begeistert und gleichzeitig zum Nachdenken anregen sorgen soll.

Der auf 1000 Stück limitierte A3 Kalender wird jedes Jahr neu produziert und verkauft. Mit dem Gewinn der erzielt wird, sollen Projekte auf der ganzen Welt unterstützt werden, die dem Erhalt der Korallenriffe und dem Schutz deren Bewohner dienen.

Geld sammeln für den guten Zweck

Die Einnahmen und Ausgaben sind zweckgebunden, das Prozedere wird von Dr. Helmut Klikovits (öffentlicher Notar in Neusiedl am See, Österreich) treuhändisch verwaltet und überwacht.

Zum Start haben hat man sich entschlossen ein eigenes kleines Korallenriff zu bauen. Mit dem Partner Reefscapers wurde eine Organisation gefunden, die auf den Malediven Korallenkörbe anlegt und regelmäßig mit Neuigkeiten und Erkenntnissen aus der künstlichen Korallenzucht versorgen kann.

Nun wird um Mithilfe gebeten. Auf der Online-Sammelplattform Kickstarter können Spenden abgegeben werden.

Wer den Reefcalendar unterstützt,  hilft so die schönen Seiten der Unterwasserwelt zu zeigen – mit all den rücksichtslosen und zerstörerischen Tätigkeiten der Menschheit.

Egal ob Taucher oder nicht –  alle Freunde der Unterwasserwelt sind eingeladen dazu beizutragen.

Die Organisatoren haben sich das Motto, „Alleine ist man nur ein einzelner Fisch …  Zusammen ein großer Schwarm…“ zu Herzen genommen und hoffen viele Menschen für ihre Sache begeistern zu können.

In Australien, wo das Great Barrier Reef extrem bedroht ist, gibt es aber auch positive Nachrichten zu vermelden. Erst kürzlich hat man ein neues Außenriff endeckt. Es wird vermutet, dass es noch weitere Riffe gibt, von deren Schönheit die Menschheit vielleicht nie erfahren könnte, da sie vor Ihrer Entdeckung bereits abgestorben sein werden.

Info: www.reefcalendar.org