Titel der 10/18
Einer der zerstörten Atomreaktoren in Fukushima

Einer der zerstörten Atomreaktoren in Fukushima © David Guttenfelder/AFP/Getty Images

Tepco will verstrahltes Wasser ins Meer pumpen

Der Betreiber des Atomkraftwerks in Fukushima scheint vor einem Lagerungsproblem zu stehen: Die Tanks für kontaminiertes Wasser sollen bald voll sein. Nun soll die radioaktive Brühe ins Meer geleitet werden

Wie diverse Nachrichten-Websites heute melden, soll das Lagern von radioaktivem Wasser in Fukushima bald nicht mehr möglich sein. Die Tanks mit einer Kapazität von 160 000 Tonnen sollen demnach im März voll – und zusätzliche Tanks nicht aufstellbar sein. Ein Teil des aus dem Kraftwerk ausgetretenen Wassers, das hochgradig verseucht ist, wird zwar dekontaminiert und erneut zur Kühlung eingesetzt, doch zusätzlich fließen laut japanischer Medien täglich 200 bis 500 Tonnen Grundwasser in die Reaktorgebäude. Aus diesem Grund will der Betreiber des Atomkraftwerks, Tepco, schwach radioaktives Wasser ins Meer pumpen.

Weitere Infos
Meldung auf Spiegel-Online
Meldung auf Focus Online
Meldung auf Zeit.de