Titel der 10/18
Endlich geht’s ans Hausriff der indonesischen Insel Wakatobi.

Endlich geht’s ans Hausriff der indonesischen Insel Wakatobi. © H. Hoepfner

Checkdive im Paradies

TAUCHEN-Redakteurin Hedda Hoepfner hat sich einen ersten Eindruck vom weltweit bekannten und berühmten Hausriff von Wakatobi gemacht. Ob dieser Tauchspot hält was er verspricht?

TAUCHEN-Redakteurin Hedda Hoepfner blogt aus Wakatobi.

TAUCHEN-Redakteurin Hedda Hoepfner bloggt aus Wakatobi.

TAUCHEN-Redakteurin Hedda Hoepfner machte sich auf den lange Weg nach Indonesien. Sie besucht die Trauminsel Wakatobi und testet sie auf Herz und Nieren. Nachdem Zimmer und Resort erkundet sind geht es ab ans Hausriff, das als eines der besten der Welt gilt. Hier kommt ihr erster Eindruck:

 

Über diesen Steg geht’s ans Hausriff.

Über diesen Steg geht’s ans Hausriff.

„Der Willkommenstauchgang am Hausriff könnte schöner nicht sein. Herrlich warmes Wasser empfängt uns am Steilhang, und Steve zeigt uns die ersten typischen Riffbewohner: Neben Hart- und Weichkorallen sowie Schwämmen gucken wir uns Schnecken, Gobies, Schaukelfische und Fahnenbarsche an. Kleine Garnelen verstecken sich im Dickicht. Kein Fleck ist unbewohnt.

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Das Hausriff von Wakatobi ist ein Paradies für Makrofotografen.

Peitschenkorallen ragen mit zarten Fingern ins Blauwasser, einige dicke Schwämme versuchen es ihnen ähnlich elegant nachzumachen. Eine tolle Abwechslung an Bewuchs und Farben gibt es hier! Die leichte Strömung lässt uns gemütlich an der kunterbunten Wand entlangschweben. Für die Makrofotografen fast schon zu schnell, denn bis man hier einen Quadratmeter in Gänze erkundet hat, braucht man schon etwas Zeit – es gibt einfach viel zu viel zu entdecken. Gleichzeitig möchte man ja aber auch noch andere Stellen genauer beobachten. Es ist schon komisch, dass man sich manchmal nicht entscheiden mag, ob man an einem Ort einfach noch länger bleiben oder lieber weiterziehen möchte – man könnte ja etwas verpassen …
Der Eingewöhnungstauchgang, der rund eine Stunde dauert, endet mit ein paar typischen Checkdive Skills: Maske mit Wasser füllen und leeren und eine simulierte Keine-Luft-Situation mit dem Buddy. Auch wenn viele so etwas als etwas lästig empfinden – ich finde diese Checks gut und sooo viel Zeit geht dadurch ja nun auch nicht verloren.

Die Flaschen werden schon für den nächsten Tauchtag vorbereitet.

Die Flaschen werden schon für den nächsten Tauchtag vorbereitet.

Begeistert und hungrig auf noch mehr Riffe verlassen wir am Jetty das Wasser und bereiten gleich den morgigen Tauchtag vor: Wir checken unsere Nitroxtanks, markieren sie mit den vorbereiteten Hängekärtchen und stellen sie für den Transport auf unser Tauchboot bereit. Die hilfsbereite Crew kümmert sich darum, dass Tanks und Ausrüstung auf das richtige Schiff kommen: Die „Wakatobi IV“ wird uns die nächsten Tage zu den Spots bringen. Startschuss morgens ist um 7:30 Uhr. Was stand noch einmal auf dem Info-Board? Ach ja: Es geht zu Pockets und Fan Garden – beide mit einem „M/W“ markiert. Das beutet, dass die Plätze etwas besser für Makro- als für Weitwinkel geeignet sind. Dann mal schnell die Akkus laden – von Technik und Mensch –, um morgen topfit in den Tag zu starten.

 

Hier geht’s zum Blog Teil 1: Das Paradies hat einen neuen Namen: Wakatobi