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Das Hausriff von Wakatobi ist berühmt für seine unglaubliche Artenvielfalt. Ein Leckerbissen für Makrofotografen!

Das Hausriff von Wakatobi ist berühmt für seine unglaubliche Artenvielfalt. Ein Leckerbissen für Makrofotografen! © H. Hoepfner

Ein Hausriff zum Verlieben

TAUCHEN-Redakteurin Hedda Hoepfner hat sich verliebt: in das berühmte Hausriff von Wakatobi! In ihrem dritten Reise-Blog verrät unsere Kollegin, was diesen Tauchspot so einzigartig macht und gibt Tipps für UW-Fotografen.

TAUCHEN-Redakteurin Hedda Hoepfner besucht die taucherinsel Wakatobi in Indonesien.

TAUCHEN-Redakteurin Hedda Hoepfner besucht die Taucherinsel Wakatobi in Indonesien.

TAUCHEN-Redakteurin Hedda Hoepfner ist für uns auf der Taucherinsel Wakatobi unterwegs und testet die indonesische Insel auf Herz und Nieren. Hier kommt ihr dritter Reise-Blog:

 

 

Nach den Tauchgängen am Hausriff wird relaxt!

Nach den Tauchgängen am Hausriff wird relaxt!

„Nach zwei Tauchtagen mit jeweils drei Tauchgängen bin ich von diesem Fleckchen Erde einfach hin und weg. Und möchte nie mehr weg. Die Riffe mit ihrem dichtesten Bewuchs bis unter die Wasseroberfläche begeistern mich. Jetzt zur Vollmondzeit sind die Gezeitenstände am extremsten, sodass bei Niedrigwasser an einigen Riffen die Korallen sogar aus dem Wasser emporragen. Anscheinend ertragen die Hartkorallen die Trockenheit, mit der sie zeitweise zu kämpfen haben, denn sie sehen auch über Wasser noch recht farbenfroh aus.

Die Stars des Hausriffes sind Nacktschnecken, Pygmäen-Seepferdchen oder Hohlkreuz-Garnelen wie auf dem Foto.

Die Stars des Hausriffes sind Nacktschnecken, Pygmäen-Seepferdchen oder Hohlkreuz-Garnelen wie auf dem Foto.

Die tollen Korallenriffe sind übrigens auch ein perfektes Ziel für Schnorchler, die ebenfalls bei einigen Spots mit an Bord sind. Was man hier von der Oberfläche aus erleben uns sehen kann, ist einfach spitze!
Taucht man an den Steilhängen hinab, ragen immer wieder dicke Schwammblöcke und Rifftürmchen sowie Fächerkorallen gen Freiwasser. In den Überhängen ruhen sich häufig Schildkröten aus. Großfische sieht man hier jedoch wenig – dafür gibt es viel Kleines zu entdecken: Pygmäen-Seepferdchen verschiedener Art, viele Nacktschnecken, versteckt lebende Krebse und andere Kostbarkeiten gilt es hier zu finden oder sich vom Guide zeigen zu lassen. Als wir auf mehrere weiße Pygmies an einem Korallenblock aufmerksam gemacht werden, frage ich mich, wie man diese perfekt getarnten Tierchen überhaupt entdecken kann. Die Guides sind echt unschlagbar! Tauchgangsende ist im Schnitt immer nach 60 bis 70 Minuten – die leider wie im Flug vergehen.
Einen Tipp habe ich noch in Sachen Vollmond. Wer sich der Makrofotografie verschrieben hat, sollte diese Zeit in Wakatobi vielleicht eher ausklammern. Die Strömungen sind zwar nicht extrem stark, gestalten das Fotografieren aber anspruchsvoll. Aber jetzt muss ich mich auf die Suche nach den Silverback-Mitarbeitern machen. Es muss doch etwas über diesen Film, der hier entsteht, herauszufinden sein …“

Hier geht’s zum Blog Teil 1: Das Paradies hat einen neuen Namen: Wakatobi
Hier geht’s zum Blog Teil 2: Checkdive im Paradies