Malediven, Karibik und Co: Zehn Traumziele für Tauchanfänger

Eine faszinierende Welt unter der Wasseroberfläche entdecken! Mit dem Schnuppertauchen fängt’s bei vielen Neulingen an – häufig der Einstieg in eine spannende Zeit mit Kursen, Specialties und Abenteuern. Wir zeigen, wo Ihnen der Einstieg am besten gelingt.

Malediven – Leichter Einstieg

Warm, sonnig, bunt – der Einstieg ins Tauchen kann nirgendwo schöner sein. Anfänger sollten sich eine Insel mit Hausriff aussuchen. Dann kann man mit seinem Buddy bequem über den Strand ins seichte Wasser gehen, in aller Ruhe Flossen und Maske anziehen, seine Tarierung kontrollieren und schließlich zum Korallenriff starten. Und wer schon routinierter vor den Riffen schwebt ist, kann mit den Guides zu seinen ersten Strömungstauchgängen starten! Ein toller Spaß, der bei guten Bedingungen mit Grauen Riff- und Weißspitzenriffhaien sowie Adlerrochen seinen Höhepunkt findet.

Tipp: Ein 3-mm-Anzug ist ideal. Beste Reisezeit Januar bis April

Malediven Leichter Einstieg - Warm, sonnig, bunt – der Einstieg ins Tauchen kann nirgendwo schöner sein. Anfänger sollten sich eine Insel mit Hausriff aussuchen.

Malediven: Warm, sonnig, bunt – der Einstieg ins Tauchen kann nirgendwo schöner sein. Anfänger sollten sich eine Insel mit Hausriff aussuchen. Foto: Paul Munzinger

Karibik – Bonaire

Tauchen rund um die Uhr? Das geht am lässigsten auf Bonaire: einfach Flaschen und Ausrüstung auf den Pick-up packen und einen der vielen Spots ansteuern. Tauchplatzkarten erhält man überall gratis und so können die Buddy-Teams die Plätze auf eigene Faust erkunden – die Tauchbedingungen sind an den meisten Spots mehr als easy. Wer einen Riff-Bummel in fischreichen Unterwassergärten schätzt, ist auf Bonaire richtig – Großfische gibt’s selten.

Tipp: Bei 27 Grad Wassertemperatur reicht ein 3-mm-Anzug. Boots mit fester Sohle benutzen. Beste Reisezeit: Ganzjährig

Tauchen rund um die Uhr? Das geht am lässigsten auf Bonaire: einfach Flaschen und Ausrüstung auf den Pick-up packen und einen der vielen Spots ansteuern.

Bonaire, Karibik: Tauchen rund um die Uhr? Das geht am lässigsten hier: einfach Flaschen und Ausrüstung auf den Pick-up packen und einen der vielen Spots ansteuern. Foto: Norbert Probst

Spanien – Costa Brava

Die Küste der Costa Brava eignet sich besonders für Taucheinsteiger, da es hier schöne, ruhige und geschütze Buchten gibt. Seepferdchen, Oktopusse, bunte Fische – schon in flachen Bereichen kann man viel entdecken. Und wer schon etwas mehr Routine im Tauchen hat, kann die wunderschönen Gorgonien-Riffe an den Steilwänden in etwas größerer Tiefe bestaunen. Hinzu kommt, dass es an der spanischen Küste etliche deutschsprachige Basen gibt.

Tipp: Mit einem 7-mm-Anzug ist man bestens ausgerüstet. Beste Reisezeit: Im Spätsommer ist es nicht mehr so voll und das Meer noch schön warm

Jordanien – Aqaba

Jordaniens Küste lädt auf rund 15 Kilometern Länge zum Tauchen. Klasse für Anfänger: Alle Plätze sind von Land (alternativ auch per Boot) erreichbar, das wundervolle Wrack der „Cedar Pride“ inklusive. Es liegt nur 150 Meter vom Strand entfernt, und die Aufbauten beginnen in zwölf Metern Tiefe. Bis auf wenige Stellen präsentiert sich das Saumriff in Jordanien als sanft abfallende Ebene. Es gibt viele Seegraswiesen, durch die gelegentlich Muränen schwimmen, und wunderschöne Korallengärten. Hier tummeln sich Rotfeuerfische, Glasbarsche, Beilbauch-, Stein- und Teufelsfische. Herrlich abwechslungsreich und perfekt für erste Tauchgänge.

Tipp: In Tala Bay gibt es zwei deutsche Tauchbasen: Extra Divers im Radisson Blu und Sinai Divers im Mövenpick. Beste Reisezeit: April bis November

Jordaniens Küste lädt auf rund 15 Kilometern Länge zum Tauchen.

Aqaba: Jordaniens Küste lädt auf rund 15 Kilometern Länge zum Tauchen. Foto: Frank Schneider