12_2018_tauchen
A. Krützfeldt

A. Krützfeldt © Steffi und Marcel im ""SolAfx"" von Aqua Lung

Test: Aqua Lung SolAfx

Aqua Lung hat einen 8-Millimeter-Anzug für kaltes Wasser importiert – und damit einen Coup gelandet!

„Dieser Anzug motiviert mich zum tauchen!“ TAUCHEN-Mittester Marcel Schöps aus Leipzig über den neuen Anzug „SolAfx“ von Aqua Lung.

Der Anzug mit dem komischen Namen. „SolAfx – Tauchen ohne zu frieren“, wirbt Hersteller Aqua Lung und importierte den Klassiker kurzerhand vom französischen Markt auf den deutschen, um die Neopren-Palette zu erweitern. Herausgekommen ist tatsächlich ein Clou der Extra-Klasse! Den „SolAfx“ zeichnen dabei mehrere Dinge aus: Seine 8-Millimeter-Neoprenstärke hält ordentlich warm und wurde ergänzt durch „beweglichere Teile“, nämlich etwas weniger Neopren an den Stellen, die bewegt werden – an den Armen und Beinen. Allerdings ist hier die Stärke mit 7-Millimeter-Neopren auch noch sehr ordentlich! Was hinzukommt: Aqua Lung hat ein sehr weiches Neopren verwendet, das einen Anzug von dieser Dicke noch erstaunlich weich und flexibel hält. Tolle Sache! Neben den schönen Logos und Verzierungen hat der Anzug einen weiteren Hingucker: An den Armen und Beinen befinden sich bei sogenannten Halbtrockenanzügen Manschetten, die das Wasser stoppen und am Körper halten, um eine höhere Isolationswirkung zu erzwingen. Aqua Lung hat die sonst typischerweise langen Manschetten bis auf einen Stumpen eingekürzt. Hier stoppt ein schmales „Band“ aus Glatthautneopren das Wasser: Super Idee, da eine lange Manschette beim Ausziehen schneller ausreißt und es genauso gut funktioniert! Neu ist auch die Unterziehweste, die direkt unter dem Anzug über den Kopf geschlagen wird: Das hält den „SolAfx“ straff am Körper und verhindert ein unangenehmes Aufliegen des Frontzips, der über die Brust läuft (auch neu und sehr gut!). Gleichzeitig kann dabei das kalte Wasser, das durch den Zipper oder Hals gelangt, nicht direkt auf die Haut treffen. Fazit: Insgesamt macht der „SolAfx“ einen sehr guten, weil extrem durchdachten Eindruck! So sieht das auch unser Mittester Marcel Schöps (26), dem wir mit seiner Freundin Stefanie Gänkler (25) am Cospudener See kurzerhand die Testanzüge in die Hand drückten: Die beiden wollten nämlich einen Schnuppertauchgang im See bei sieben Grad Wassertemperatur machen! Heftiges Frieren also inklusive – das schreckte  die beiden aber nicht ab. Nach einer halben Stunde zog Marcel begeistert das Fazit: „Ich habe überhaupt nicht gefroren, was für ein geiler Anzug ist das denn?“, strahlt er und machte nicht mal Anstalten, aus dem nassen Anzug zu kommen. „Also dieses Ding macht sogar beim dem kalten Wasser richtig Spaß – und Lust aufs Tauchen!“ Wenn das mal kein besonderes Lob ist! Alexander Krützfeldt

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