12_2018_tauchen
Tauchlampe

Tauchlampe © Foto: J. Singer

Test: Light And Motion Sola Tech 600

Light And Motion packt den Hammer aus und zeigt mit der „Sola“ die Zähne. Wir hatten die „Große“ im Test und sind von der Vielseitigkeit überzeugt.

Genau wie die „GoBe“ gibt es auch die „Sola“ von Light & Motion Industries (LMI) in mehreren Varianten. Im Test hatten wir die „Sola Tech 600“, eine auf das Tech- und Höhlentauchen ausgelegte Lampe am passenden Goodman-Handle. Die nach Herstellerangaben 600 Lumen starke Leuchte überzeugt dabei auf voller Leistung – und eigentlich schon auf den geringeren Leistungsstufen 66 sowie 33 Prozent – mit sehr starkem Licht. Haptisch fiel uns die gute Verarbeitung auf, gerade bei den Bedienknöpfen. Allerdings war das Goodman-Handle, das aus einer Cordura-Nylon-Variante besteht, teils etwas lose, um die gewichtsmäßig doch recht schwere Lampe auf dem Handrücken zu halten. Eine andere Variante ist aber wohl im Gespräch, Hände sind eben verschieden groß, sodass sie bei anderen vermutlich gut sitzt. Davon, die „Sola“ am Helm zu betreiben, ist übrigens klar abzuraten: Sie wird derart hell, dass dies – alleine wegen der Schwebeteilchen – keinen Sinn und sofort blind macht. Neben dem obligatorischen SOS-Modus gibt es die Lampe als Fotolicht („Sola Foto 800“ und „Sola Foto 1200“), als starkes Videolicht („Sola Video 1200“ bis „Video 4000“) und als „Tech“- und Nachttauchvariante („Sola Night Sea“). Die Lampen brennen modellabhängig auf voller Leistung zwischen 50 und 180 Minuten, brauchen 2,5 Stunden Ladezeit und sind bis 90 Meter wasserdicht. An passionierte Fotografen und Videofilmer: ausprobieren! Alexander Krützfeldt

Produktmerkmale: Light And Motion Sola Tech 600 

Typ: Lampe (Goodman-Handle)
Leuchtmittel: Cree-LED
Akku: Lithium-Ionen

Akku-Anzeige: ja
Dimmbar: 33/66/100 Prozent
Leistung: 600 Lumen
Leuchtdauer: ca. 180 Minuten
Tiefentladeschutz: ja
Ladedauer: ca. 2,5 Stunden
Transportsicherung: ja
Gewicht: 330 Gramm
Preis: 679 Euro
www.lightandmotion.com

Light And Motion weist die Lumen-Angabe nach ANSI-Test aus, das bedeutet, nur eine Differenz im kleinen, einstelligen Prozentbereich darf die Leuchtkraft in der Ulbricht-Kugel abweichen (1). Eine Besonderheit bei den „Sola“-Modellen ist, dass sie Spot- (2) und Floodfunktion (3) besitzen. Die Spotfunktion leuchtet mit einem Abstrahlwinkel von etwa 12 Grad gut fokussiert aus. Es reicht bei klarem Wasser im See schon aus, um weit in die Ferne zu reichen. Der Spot ist dabei sehr klar und hell. Die Floodfunktion zum Ausleuchten eines großen Bereichs (60 Grad Abstrahlwinkel) war im See schwer zu testen.

TAUCHEN meint: Sehr gute, aber nicht allzu günstige Tech-Lampe, dafür: satte Leistung, längere Brennzeit, viele Varianten – und Flood- und Spotfunktion.

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