Beim Schnorcheln kann man die Unterwasserwelt hautnah erleben. Foto: W. Pölzer

Beim Schnorcheln kann man die Unterwasserwelt hautnah erleben. Foto: W. Pölzer ©

Richtig Schnorcheln: Die 30 besten Tipps für Schnorchler

Schnorcheln kann man in fast jedem Gewässer auf der Welt. TAUCHEN gibt Ihnen Tipps, wie sie die faszinierenden Unterwasserwelten mit Maske, Schnorchel und Flossen besser erkunden können. Richtig Schnorcheln für Taucher und Schnorchler.

Für viele ist das UW-Erlebnis mit Maske, Schnochel und Flossen der Einstieg in den Tauchsport. Aber auch viele Taucher schätzen die leichte Schnorchel-Ausrüstung oder vertiefen ihre Kenntnisse beim Apnoe-Tauchen. Für alle, die mit dem Schnorcheln liebäugeln oder ihre Kenntnisse vertiefen wollen, gibt Ihnen TAUCHEN 30 Tipps, um ihre Schnorcheltechniken zu verbessern.

1. KENNEN SIE DAS SCHNORCHEL-ABC?
Was braucht der Schnorchler, um glücklich zu sein? Ein ABC-Set! So nennen Taucher und Schnorchler Maske, Schnorchel, und Flossen. Braucht man sonst nichts mehr? Um Sonnenbrand, Vernesselung oder Unterkühlung zu vermeiden, sollte man über die Anschaffung eines Lycra- oder leichten Neoprenanzugs nachdenken. UV-Shirts aus Lycra sind eine wirksame Sonnenschutzkleidung beim Schnorcheln. Außerdem gibt es einiges an sinnvollem Zubehörartikeln, die wir im Artikel Technik genauer beleuchten.

Auf Schnorcheltour. Foto: W. Pölzer

2. FLOSSEN SIND DER MOTOR
Die Arme werden beim Flossenschwimmen nur benötigt, wenn man einen Spurt mit Kraulbewegungen machen möchte.
Der Schub kommt über den Flossenschlag unter Wasser. Mit angezogenen Flossen kann man zwar ein paar Schritte gehen, aber es ist bessers sie erst im Wasser anziehen. Wenn man geht sollte man mit den Fersen auftreten und das Flossenblatt in der Luft halten, um Stürze zu vermeiden. Deshalb einfach die Flossen mit ins Wasser nehmen und erst dort anziehen.

Der Flossenschlag macht den Unterschied. Foto: W. Pölzer

 

 

3. WELCHE FLOSSE IST DIE RICHTIGE?
Es gibt prinzipiell drei Arten von Flossen, die Taucher und Schnorchler einsetzen: Schnorchelflossen mit Fußteil in die man barfuß schlüpft. Taucher bevorzugen meist Geräteflossen die man mit Boots (Füßlingen) trägt. Auch einige Schnorchler schätzen diese Flossen. Ein Vorteil ist, dass man an Land nicht barfuß laufen muss, sondern die Boots wie Schuhe tragen kann. Bei guter Passform verhindert man auch Blasen, die einige Schnorchler plagen. Wer damit Probleme hat kann auch alternativ dünne Neoprensocken in Schnorchelflossen tragen. Die dritte Kategorie sind die sogenannten Apnoe-Flossen. Bei diesen Modellen ist das Flossenblatt deutlich länger.

Schnorchelflossen. Foto: W. Pölzer

Abtauchen will gelernt sein. Foto: W. Pölzer

Geräteflossen mit Flossenband. Foto: W. Pölzer

4. SCHWIMMEN DIE FLOSSEN?
Immer checken, ob die Flossen „Nichtschwimmer“ sind. Einige Modelle bleiben nicht an der Oberfläche, sondern sinken auf den Grund. Ärgerlich, wenn das im Meer passiert und die Flossen auf Nimmerwiedersehen im Ozean verschwinden.

5. SCHNORCHEL IST NICHT GLEICH SCHNORCHEL
Schnorchel sind im Prinzip Verlängerungen, um mit dem Kopf unter Wasser atmen zu können. Einige Modelle sind klapp- oder rollbar und können an einem Clip transportiert werden. Manche befestigen den Schnorchel an der Wade. Es gibt einfache Modelle und Trockenschnorchel, bei denen  sich das Ventil beim Abtauchen verschließt, damit man kein Wasser verschluckt. Sobald man auftaucht, öffnet sich das Ventil und man kann normal durch den Schnorchel atmen. Ob man solchen Modellen den Vorzug gibt, muss jeder selbst entscheiden. Für Anfänger ist es immer besser, die Techniken des Luftanhaltens unter Wasser und das Freipusten des Schnorchels zu erlernen.

Befestigung am Bein. Foto: W. Pölzer

Befestigung am Maskenband. Foto: W. Pölzer

AMEO POWERBREATHER
Im Gegensatz zu konventionellen Schnorcheln atmet man beim Powerbreather durch  getrennte Kanäle ein und aus. Eine  innovative Ventiltechnologie verhindert, dass Wasser ins System gelangt. Ergebnis: Man atmst im Wasser genauso natürlich wie an Land. www.powerbreather.com

6. AUF DAS RICHTIGE MUNDSTÜCK KOMMT ES AN
Es macht immer Sinn, sich Ausrüstung im Tauchshop anzusehen und dort zu kaufen. Nicht nur, um die Passform von Masken und Anzügen zu testen, sondern auch, um die Größe der Mundstücke auszuprobieren. Die Mundstücke sind nicht einheitlich. Gerade Menschen mit kleinem Mund haben mit einigen Modellen Probleme. Meist sind diese Teile aus weichem Silikon. Es gibt sogar anatomische Mundstücke, die man zu Hause nach dem eigenem Gebissabdruck anpassen kann (Jax-Mundstück).

7. ZUSÄTZLICHER UV-SCHUTZ
Um Verbrennungen mit der sengenden Sonne zu vermeiden, empfiehlt es sich auch Hals- und Kopf zu schützen. Caps und Tücher mit UV-Schutzfaktor verhindern Sonnenbrand. Meist merkt man erst Stunden später, dass man sich verbrannt hat – schmerzhafte Erfahrungen, die die meisten Schnochler kennen.

Lyrca-Shirt oder Ganzkörperanzug?. Foto: W. Pölzer

8. LYCRA- ODER NEOPRENANZÜGE? WAS IST BESSER?
Nicht nur in kaltem Wasser ist ein leichter Lyrca oder dünner Tropenneoprenanzug eine gute Wahl. Viele schätzen Shortys mit kurzen Hosenbeinen. Mit einem Ganzkörperanzug ist man allerdings besser vor Vernesselungen mit Quallen geschützt und kühlt nicht aus, was bei ausgiebigen Schnorcheltouren selbst in wärmeren Gewässern vorkommen kann. Neopren bietet neben dem Kälte- und Vernesslungsschutz einen weiteren Vorteil. Die Anzüge haben Auftrieb. Dadurch kann man mit weniger Kraft schnorcheln. Möchte man alledings auch abtauchen benötigt man wiederum einen Bleigurt mit Gewichten. Unbedingt vorher testen, wie viel Blei benötigt wird.

Shorty oder Overall?. Foto: W. Pölzer

Die gute Passform ist das A und O. Foto: W. Pölzer

Ein Apnoe-Anzug. Foto: W. Pölzer

 

9. BRAUCHT MAN EINE KOPFHAUBE?
Nicht unbedingt! Einige Anzüge besitzen eine Kopfhaube – man kann diese Ausrüstungsteile aber auch einzeln in verschiedenen Dicken kaufen. Über den Kopf kühlt man am schnellsten aus. Gerade in kälteren Gewässern sind Kopfhauben sinnvoll.

Angesetzte oder seperate Kopfhaube. Foto: W. Pölzer

10. WELCHE MASKE IST DIE BESTE?
Es gibt unzählige viele Maskenmodelle, die Taucher und Schnorchler benutzen: Einglas, Mehrglasmodelle mit normalen oder großem Sichtfeld. Apnoemasken mit minimalem Totraum sowie spezielle Schnorchelmasken. Es gibt auch Masken mit Korrekturgläsern – bei einigen Optikern kann man sich sogar Gleitsichtgläser anpassen lassen.

Schwarzes Silikon oder durchsichtes? Durchsichtiges Silikon vergilbt nach einiger Zeit. Bei schwarzem Maskenkörper gibt es dieses Problem nicht.

Wozu steht „Tempered“ auf den Gläsern? Aus Sicherheitsgründen werden die meisten Masken aus Temperglas hergestellt: Das Glas zerbröselt bei Zerstörung in kleine Stücke mit wenigen scharfen Kanten.

11. WELCHE MASKENTYPEN GIBT ES?
Einglasmasken (A) besitzen im Gegensatz zu den Standardmasken keinen Steg. Rundglasmasken (B): Das „Gurkenglas“ mit großer Scheibe. Diese Konstruktion ist bei UW-Models beliebt, weil man mehr vom Gesicht sieht. Zweiglasmasken (C) oder Masken mit Sichtfeldoptimierung haben ein kleines Innenvolumen und sind gut, um optische Gläser einzusetzen – Gleitsichtgläser sind dabei die erste Wahl! Die Sicht ist bei den Modellen Typ „Bomberkanzel“ mit extra Sichtfeldern besser. XL-Panoramamasken (D) haben nach unten geneigte Gläser und vergrößern das Sichtfeld. Vollgesichtsmasken (E) werden von Berufstauchern verwendet, um das ganze Gesicht zu schützen. Weitere beliebte Modelle: Frameless-Masken ohne festen Maskenrahmen. Ideal als Back-up-Maske, weil sie sich zusammenfalten lassen. Apnoe-Masken: Mit kleinen Gläsern für ein möglichst geringes Innenvolumen.

Die Maskenmodelle im Überblick. Foto: W. Pölzer

Die beliebten Vollgesichts-Schnorchelmasken. Foto: W. Pölzer

Immer beliebter sind die speziellen Vollgesichts-Schnorchelmasken: Vorteil: Man hat einen perfekten Rundumblick.
Dies sorgt für ein komplett neues Schnorchel-Erlebnis.

Beim Kauf einer Maske sollte man sich weniger von modischen Fragen leiten lassen, sondern die Passform testen. Natürlich sind Design und Konstruktion Kaufmotive. Aber das beste Sichtfeld nützt wenig, wenn ständig Rinnsale durch die Silikonschale tröpfeln. So checken Sie, ob Ihr Wunschmodell auch zu Ihrer Kopfform passt: Das Maskenband zur Seite legen. Nach oben schauen und die Maske locker auf das Gesicht legen . Jetzt leicht durch die Nase einatmen, damit sie ans Gesicht gesaugt wird. Dort sollte sie haften bleiben, auch wenn man den Kopf dreht oder nach unten hält. Nur so ist ein guter Sitz gewährleistet und es wird verhindert, das Wasser in die Maske eindringt.

Beim Aufsetzen die Maske mit der Nase ansaugen und nicht mit dem Maskenband halten. Foto: W. Pölzer

Neigt man dann den Kopf nach vorn, sollte die Maske halten. Foto: W. Pölzer

Ausblasen der Maske: Maske am oberen Rand halten. Foto: W. Pölzer

Über die Nase ausatmen, damit das Wasser in der Maske verdrängt wird. Foto: W. Pölzer

12. WASSER AUS DER MASKE BLASEN
Wenn Wasser in die Maske läuft, muss man nicht auftauchen. Taucher wissen, wie man eine Maske ausbläst: 1. Maske mit dem oberen Teil an den Kopf pressen. 2. Mit der Nase in die Maske atmen. 3. Kopf nach hinten neigen damit das Wasser mit dem Luftstrom aus der Maske entweichen kann.

 
13. DEN DURCHBLICK BEHALTEN
Neue Masken haben einen Silikonfilm auf den Gläsern, den man entfernen muss. Dazu Zahnpasta (kein Gel) einreiben und abspülen. Einige Taucher brennen die Gläser aus – aber bitte vorsichtig! . Vorm Abtauchen Maske ins Wasser halten; auf die Gläser spucken, verreiben und abspülen. Besser ist „Antifog“ oder Baby-Shampoo. Maske nach dem Schnorcheln auswaschen!

Maske beschlagen? Muss nicht sein! Foto: W. Pölzer

Maske ausbrennen. Foto: W. Pölzer

Oder mit Zahnpasta den Silikonfilm entfernen. Foto: W. Pölzer

Vorsichtig verreiben. Kein Gel benutzen! Foto: W. Pölzer


 
14. SO TAUCHEN SIE RICHTIG AB
Irgendwann will jeder Schnorchler abtauchen, um Korallen und Meeresbewohner aus der Nähe zu betrachten. So geht’s: Tief Luft holen und anhalten, den Oberkörper einklappen und senkrecht mit gestreckten Beinen in die Tiefe gleiten. Mit ein paar Flossenschlägen kommt man ohne große Kraftanstrenung ans Ziel. Wichtig ist dabei der ständige Druckausgleich über die Nase oder den Mund.

Bereit zum Abtauchen! Foto: W. Pölzer

Wie ein Klappmesser öffnen. Foto: W. Pölzer

Und sich gerade machen. Durch das Gewicht wird man in die Tiefe gedrückt. Foto: W. Pölzer

15. SO WICHTIG IST DER DRUCKAUSGLEICH!
Das Abtauchen beim Schnorcheln erfordert den  Druckausgleich. Ohne Druckausgleich bemerkt man schon ab einer Tiefe von zwei Metern ein Stechen im Ohr. Der Schmerz wird mit zunehmender Tiefe immer intensiver. Der Druckausgleich muss bei Apnoetauchern hervorragend funktionieren. Wie kommt es dazu? An der Wasseroberfläche beträgt der Umgebungsdruck auf Meereshöhe einem bar. Auf 10 Meter Wassertiefe herrscht ein Druck von zwei bar . Der stärkste Druckanstieg erfolgt in den ersten zehn Metern, denn der  Umgebungsdruck verdoppelt sich. Nach dem Boyle-Mariotte‘schen Gesetz nimmt bei doppeltem Druck das Volumen um die Hälfte ab. Das muss ausgeglichen werden, sonst kommt es zu einem Mittelohrbarotrauma.

Druckausgleich nach der Valsalva-Methode. Foto: W. Pölzer

So funktioniert der Druckausgleich: Beim Druckausgleich wird der Nasenerker der Tauchmaske mit Daumen und Zeigefinger verschlossen und man bläst Luft  über die Ohrtrompete ins Mittelohr. Wenn das nicht funktioniert sollte man höher tauchen und das gleiche nochmal versuchen.

Valsalva-Manöver: Die Ausatemluft wird wie eingangs beschrieben gegen die verschlossene Nase gepresst, bis man das typische Knacks-Geräusch in den Ohren bemerkt.

Toynbee Manöver: Die Nase wird verschlossen und man schluckt.

16. SCHNORCHEL AUSBLASEN
Nach dem Abtauchen oder wenn man Tropfen im Mund fühlt muss man zum Ausblasen noch nicht einmal den Kopf aus dem Wasser nehmen. Einfach durch den Schnorchel blasen und das Rohr ist frei.

So wird der Schnorchel ausgeblasen. Foto: W. Pölzer

17. ADVANCED FIN-TECHNIQUES
Fortgeschrittene Flossen-Techniken für Schnorchler und Taucher

Selbst erfahrene Taucher kann man dabei beobachten, wie sie einen Flossenschlag verwenden, der an Fahrradfahren erinnert oder aufrecht in der „Seepferdchenhaltung“ durchs Riff pflügen. Dabei sind effiziente Schlagtechniken für Taucher und Schnorchler leicht zu erlernen – und auch für Apnoe-Taucher sinnvoll. Neben dem klassischen Flossenschlag zeigen wir den Frog Kick“ – eine Methode, die eine Vernebelung durch Sediment deutlich minimiert. Wenn man die Bein- und Flossenbewegung umkehrt, ist es sogar möglich, rückwärts zu tauchen: Die Bezeichnung für diese Technik ist „Back Kick“. Die Haltung ist wie beim „Frog Kick“ – die Flossen bewegen sich dabei lediglich nach vorne und leiten den Schub vorwärts. Mit dem „Helicopter Turn“ ist der Taucher sogar in der Lage, sich auf der Stelle zu drehen. Diese Techniken sind lernintensiv und funktionieren am besten mit kurzen, harten Flossen.

18. Shuffle Kick
Diese Technik wird meist in engen Räumen, wie in Wracks und Höhlen angewandt. Die Unterschenkel bewegen sich schnell hin und her – die Flossen werden kaum bewegt. Dadurch wird beim Shuffle Kick nur sehr wenig Sediment aufgewirbelt.

Foto: W. Pölzer

Foto: W. Pölzer

19. Pull & Glide
Die Bewegung erfolgt nicht über den Flossenschlag, sondern über die Handbewegung. Der ganze Körper wird perfekt austariert und ohne Grundkontakt regungslos hinterhergezogen. Eine sehr effektive Technik, wenn wenig Platz vorhanden ist.

Foto: W. Pölzer

Foto: W. Pölzer

20. Rückwärtstechniken
Aus einigen Wracks geht es manchmal nur rückwärts raus. Beim Back Kick werden Unterschenkel und die Seiten der Flossen zum Erzeugen des Rücktriebs verwendet. Der Reverse Frog Kickerzeugt weniger Schub, braucht aber auch weniger Platz.

21. Helicopter Turn
Eine Flosse wird in die Höhe gehalten und mit einer Art Schraubenbewegung gedreht. Die andere Flosse wird nur gehalten. Mit dieser Technik ist es möglich, sich auf der Stelle in neutraler Tarierung, ohne Verwendung der Hände, zu drehen.

Foto: W. Pölzer

Foto: W. Pölzer

Foto: W. Pölzer

22. Frog-Kick
Die Frog-Kick-Bewegung ähnelt der Brustschwimmtechnik – hierbei wird aber der Unterschenkel angewinkelt. Der Beinschlag erfolgt nicht nach unten, sondern seitlich. Dadurch kann man sich nah am Grund vorwärtsbewegen, ohne Nebelwolken zu produzieren.

Foto: W. Pölzer

Foto: W. Pölzer

Foto: W. Pölzer

23. Minor-Frog-Kick
In engen Bereichen (in Wracks oder Höhlen) ist der normale Frog-Kicks ungünstig, weil er seitlich viel Platz benötigt. Beim Minor-Frog-Kick erfolgt der Flossenschlag aus den Fußgelenken – das ist platzsparender und verhindert Berührungen.

Foto: W. Pölzer

Foto: W. Pölzer

Foto: W. Pölzer

24. Flutter-Kick
Techtaucher favorisieren den „Modified-Flutter-Kick“ oder „FrogKick“. Im Gegensatz zur langgestreckten Wedelposition werden die Beine angewinkelt gehalten. Beim Frosch-Schlag bewegen sich die Flossen aufeinander zu. Das Wasser wird komprimiert und der Schub nach hinten abgeleitet. Dadurch ist es möglich, nahe am Grund zu tauchen, ohne Sediment aufzuwirbeln. Diese Technik funktioniert nach dem Rückstoßprinzip und bringt reichlich Schub nach vorn. Der Flutter-Kick ist beliebt und ähnelt der Kraulbeintechnik. Bringt guten Schub, sorgt aber für Sandstürme. Beim Modified-Flutter-Kick werden diese Bewegungen mit abgewinkelten Knien durchgeführt: Dadurch wird weniger Sedimente aufgewirbelt.

Foto: W. Pölzer

Foto: W. Pölzer

Foto: W. Pölzer

25. VORSICHT DEHYDRATION!
Immer schön Wasser trinken! Auch weil man beim Schnorcheln von Wasser umgeben ist und das salzhaltige Wasser die Haut austrocknet.

Beim Schnorcheln immer viel Wasser trinken! Foto: W. Pölzer

26. EINSTIEGE FINDEN
Umweltgerecht tauchen: Niemals über das Korallenriff oder geschützte Bereiche von Seen und Gewässern ins Wasser gehen. An den meisten Seen, Buchten und Stränden gibt es Einstiege, die Schnorchler nutzen sollten!

Niemals auf dem Riff herumtrampeln! Foto: W. Pölzer

Immer die Ein- und Ausstiege benutzen! Foto: W. Pölzer

27. TAUCHREGELN AM GEWÄSSER BEACHTEN!
Taucher und Schnorchler müssen sich an die Gewässerregeln halten. An Seen gibt es meistens Hinweiseschilder. Auch im Urlaub sollte man nicht einfach blind drauflos schnorcheln, sondern in der Tauchbasis nach guten Plätzen fragen. So verhindert man mögliche Probleme mit dem Bootsverkehr und wird in der Regel zu den besten Spots gebracht.

Angst im offenen Wasser? Foto: W. Pölzer

28. RUHE BEWAHREN
Was tun, wenn ihnen plötzlich unwohl ist? Vielleicht haben Sie plötzlich Angst im offenen Meer oder weil sie eine Muräne oder einen Hai gesehen haben. Bleiben Sie bei ihrem Buddy und behalten Sie die Ruhe.

29. ABSTAND HALTEN
Immer Abstand vom Grund, Riffen und Meeresbewohnern halten! Mit einem unbedarftem Flossenschlag kann man schnell eine Gorgonie oder Koralle abschlagen. Ganz nebenbei können Kollisionen mit Feuerkorallen oder anderen stacheligen und stechenden Meereslebewen schmerzhaft sein.

30. NICHTS ANFASSEN: TAKE PICTURES AND LEAVE BUBBLES
Die goldene Regel für Schnorchler und Taucher lautet: Anschauen und fotografieren – ja! Anfassen und mitnehmen? Nein! Lassen Sie auch verlassene Schnecken und Muscheln auf dem Grund liegen. Meist dienen sie anderen Meerestieren als Versteck. Niemals in Höhlen greifen oder Meerestiere anfassen. Only take pictures and leave bubbels: Nehmen Sie nur Bilder mit!

Relaxen und vor Sonnenbrand schützen. Foto: W. Pölzer