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Japanischer Walfang: Wale an den Flossen am Schiff aufgehängt.

Japanischer Walfang: Wale an den Flossen am Schiff aufgehängt. © WDC/Jeremy Sutton Hibbert

Desaströse Bilanz des Walfangs: 333 Zwergwale von japanischen Walfängern getötet

Die Flotte der japanischen Walfänger ist aus der Antarktis in den Heimathafen in Shimonoseki zurückgekehrt und bringt von dort eine erschreckende Bilanz mit: 333 Zwergwale haben die Fischer getötet – viele davon schwangere Weibchen.

Das japanische Institut für Walforschung (ICR) hat die Informationen über 333 getötete Wale durch die Flotte von vier Schiffen in einer Meldung bestätigt. 103 der gefangenen Tiere waren Männchen. Demnach waren über 230 der geschlachteten Tiere Weibchen, von denen über 90% schwanger waren. Japan hatte sich selbst eine Fangquote auferlegt, die erstmals seit der Walfangsaison 2010/2011 wieder voll ausgeschöpft wurde.

Walfang der Japaner: Flotte ausgelaufen trotz fehlender Erlaubnis

Am 01. Dezember des vergangenen Jahres hatte sich die Flotte aus vier Schiffen von ihrem Heimathafen in Shimonoseki auf den Weg in die antarktischen Gewässer gemacht, obwohl sie durch die Internationale Walfangkommission IWC keine Fangerlaubnis erhalten hatten. Bereits 2014 hatte der Internationale Gerichtshof (IGH) bestätigt, dass der unter dem Vorwand der Wissenschaftlichkeit betriebene Walfang der Japaner in der Antarktis illegal sei und das gesamte Programm ein Verstoß gegen das Internationale Walfangmoratorium sei.




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