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Tödlicher Unfall: Windsurfer überfährt Taucherin

Surfer tötet Taucherin vor Gran Canaria: Ein Schweizer Profi-Windsurfer trainierte vor dem Strand von Santa Lucia und übersah eine Taucherin, die nach Muscheln suchte. Sie starb durch eine schlimme Kopfverletzung noch am Unfallort.

Vor der Urlaubsinsel Gran Canaria, genauer am Strand von Santa Lucia de Tirajana im Südosten der Insel, ereignete sich am Montag den 20. Juli ein tragischer Unfall. Der Schweizer Profi-Windsurfer R. D. (41) trainierte vor der Küste für die Surf-Weltmeisterschaften. Plötzlich stiess er mit einer Frau zusammen. Die auf Gran Canaria lebende 32-jährige Russin war zusammen mit ihrem Mann im Wasser, um nach Muscheln zu tauchen. Der Windsurfer erwischte die Taucherin mit seinem Kiel am Kopf. Der Aufprall war so heftig, dass sie sofort starb. Der Surfer erlitt einen Nervenzusammenbruch. Polizisten und Sanitäter kümmerten sich am Strand um ihn. Er sei von der Polizei vernommen worden, aber eine Strafuntersuchung ist nicht eingeleitet worden.

Der Strandabschnitt ist bei Surfern und Schwimmern beliebt. Am Strand sind Schilder aufgestellt, die auf ein Tauchverbot hinweisen. Ob es sich um eine Apnoe- oder Gerätetaucherin handelte ist noch nicht klar. Tatsache ist, die Verunglückte hatte keine Signalboje bei sich. Der Surfer hatte also keine Chance, sie rechtzeitig zu sehen. Unser Mitleid gilt den Hinterbliebenen.



  1. Cip

    Hätte man eine Decoboje verwendet beim Sicherheitsstop währe dieser schreckliche Unfall nicht zu stande gekommen.


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