Titel der 10/18

Weitere Pottwale stranden vor Holland

Das Wal-Drama hat jetzt auch die Niederlande erreicht: Fünf junge Pottwale sind am Abend des 12. Januar 2016 vor der holländischen Insel Texel gestrandet. Einige von ihnen wurden lebend an den Strand gespült. Das schlechte Wetter hat eine vom Ministerium angeordnete Rettungsaktion verhindert.

Nachdem in den letzten Tagen mindestens vier (der fünfte vor Tellum ist noch nicht bestätigt) tote Pottwal-Männchen an der deutschen Nordseeküste gestrandet sind, gibt es jetzt auch traurige Strandungs-Meldungen aus den Niederlanden. Vor der westfriesischen Insel Texel sind am Abend des 12. Januar 2016 gleich fünf junge Pottwale angespült worden. Einge von ihnen sind noch lebend in der Brandung an der Südspitze der Insel entdeckt worden. Das niederländische Ministerium ordnete umgehend eine Rettungsaktion an, leider mußte sie in der Nacht wegen schlechten Wetters gestoppt werden. Nach Angaben der Behörden sind mittlerweile alle angespülten Meeressäuger vor Texel verendet. Jetzt sollen laut eines Sprechers des Wirtschaftsministeriums in Den Haag Wal-Experten die Todesursache der Tiere untersuchen. Die Kadaver sollen in den kommenden Tagen geborgen werden. Weitere Informationen über das Stranden von Walen finden Sie hier.