Malediven: Ab dem 1. Januar 2022 fallen neuen Ausreise-Gebühren an.

Malediven: Ab dem 1. Januar 2022 fallen neuen Ausreise-Gebühren an. © shutterstock

Malediven erheben höhere Kosten bei Ausreise

Die Malediven erheben seit dem 1. Januar 2022 höhere Ausreise-Gebühren. Mit welchen Kosten Malediven-Urlauber rechnen müssen, wenn sie den Inselstaat im Indischen Ozean wieder verlassen, verraten wir Ihnen hier.

Jeder kennt sie, die Traum-Destination Malediven. Weiße Sandstrände, soweit das Auge reicht, türkisfarbendes Meer, das im richtigen Lichteinfall aussieht wie ein Kaleidoskope und Palmen behangen mit Kokosnüssen – kurz gesagt, das Paradies auf Erden. Doch dieses Paradies hat seine Gebühren für Reisende erhöht. Das klingt schon weniger paradiesisch…
 
Seit dem 1. Januar dieses Jahres erheben die Malediven höhere Ausreise-Gebühren. Urlauber, die die Malediven mit dem Flugzeug verlassen, müssen die sogenannte Airport Development Fee (ADF), bezahlen. Diese hat sich nun erhöht, berichtet die Maldives Inland Revenue Authority (MIRA), eine autonome Behörde, die für die Steuerverwaltung auf den Malediven zuständig ist.
Die ADF richtet sich nach der jeweiligen Flug-Buchungsklasse und staffelt sich für ausländische Passagiere wie folgt: 30 US-Dollar (ca. 26 Euro) in der Economy Class, 60 US-Dollar (ca. 53 Euro) in der Business Class, 90 US-Dollar (ca. 79 Euro) in der First Class und 120 US-Dollar (ca. 105 Euro) bei Abflug in einem Privatjet.

Neue Ausreise-Steuer kommt hinzu

Das sind jedoch noch nicht alle Gebühren, die bei der Abreise von den Malediven fällig werden. Hinzu kommt seit dem 1. Januar 2022 noch eine sogenannte Ausreise-Steuer (Departure Tax), deren Höhe ebenfalls von der jeweiligen Buchungsklasse abhängig ist. Ausländische Passagiere, die einen Rückflug in der Economy Class gebucht haben, bezahlen somit noch einmal 30 US-Dollar, Passagiere der Business Class 60 US-Dollar und Passagiere der First Class 90 US-Dollar. Für Reisende, die die Malediven mit einem Privatjet verlassen, werden 120 US-Dollar fällig.
Ausgenommen von sämtlichen Ausreise-Gebühren sind Personen mit diplomatischer Immunität, Transitpassagiere und Kinder unter zwei Jahren.

Flughafenservice-Gebühr (ASC)

Dass die Malediven eine Ausreise-Gebühr verlangen, ist an sich nichts Neues. Denn auch schon vor dem 1. Januar 2022 mussten Reisende beim Verlassen des Inselstaates eine sogenannte Airport Service Charge (ASC) bezahlen. Diese entfällt jedoch seit dem 31. Dezember 2021 und betrug für ausländische Reisende pauschal 25 US-Dollar (ca. 22 Euro).

Wie werden die Ausreise-Gebühren verrichtet?

Bei Linienflügen sind die Fluggesellschaften für die Erhebung von ADF und Ausreise-Steuer verantwortlich. Bei Charterflügen und Privatjets liegt es in der Verantwortung des Flughafenbetreibers, die Steuern einzuziehen. Folglich sind die Fluggesellschaften, die Linienflüge auf die Malediven durchführen, und die Betreiber der internationalen Flughäfen auf den Malediven bei der MIRA für die ADF- und Abflugsteuer registriert und müssen die Steuererklärung bis zum 28. eines jeden Monats einreichen und an die MIRA entrichten.

 

Quelle: www.mira.gov.mv