Komfort-Liveaboard M/Y Spirit of Maldives: Ari & Baa Atoll, Fischwolken, Mantas, Delfine und ein nächtliches Walhai-Erlebnis unter Scheinwerferlicht.
T & Fotos: Wolfgang und Barbara Pölzer. In diesem Beitrag berichten wir über unsere Tauchsafari auf den Malediven mit der Spirit of Maldives.
Boarding in Hulhumalé: Platz, Komfort und Sicherheit
Schon im geschützten Hafen von Hulhumalé zeigt sich: Die Spirit of Maldives hat das Zeug zum echten Traumschiff. Auf vier Decks gibt es mehr Sitz-, Liege- und Ablageflächen als üblich. Herzstück ist der riesige Salon – eine Mischung aus Lobby, Restaurant, Bar und Chill-Out-Zonen.
Für Unterwasserfotografen ein echter Pluspunkt: eine großzügige Kamera-Ladestation mit rutschhemmenden Ablagen und endlich ausreichend Steckdosen. Dazu kommen geschmackvoll eingerichtete Kabinen und spürbar hohe Sicherheitsstandards – mit vielen Rauchmeldern, modernem Feueralarmsystem und einer praxisnahen Evakuierungsübung direkt nach dem Boarding.
Auch kulinarisch stimmt das Gesamtpaket: Traditionelle maledivische Gerichte treffen auf internationale Küche im Buffetstil. Praktisch für die Urlaubskasse: ein kostenfreies Bier oder Glas Wein zum Abendessen sowie eine tägliche Happy Hour nach dem letzten Tauchgang. Perfekt für den Sundowner – ob auf dem Sonnendeck oder im beheizten Whirlpool am Bug.
Fischreiche Tauchsafari-Klassiker: Ari-Atoll, Fishhead & Maaya Thila
Nach zwei Tagen windbedingter Verzögerung geht es endlich ins Ari-Atoll und weiter Richtung Norden. Auf dem Weg liegen echte Malediven-Klassiker wie:
- Fishhead
- Fesdhoo Wrack
- Maaya Thila
Fischmäßig liefern sie weiterhin zuverlässig ab – ein ideales Warm-up für das, was noch kommt.
Rasdhoo Atoll: Mantarochen und Haie „im Vorbeifahren“
Das winzige Rasdhoo-Atoll wird zum überraschenden Highlight. Nach einem Start mit mehreren Grauen Riffhaien am Außenriff taucht plötzlich ein riesiger Mantarochen auf – neugierig, gelassen und völlig unbeeindruckt von Blasen und Lampen. Er zieht mehrere Runden durch die Gruppe und verschwindet dann elegant im Blau.
Kurz darauf folgt ein weiteres Spektakel: ein Trupp Stachelmakrelen, dicht an uns vorbei, eskortiert von zwei Grauen Riffhaien. Malediven-Action in Reinform.
Hai im Silbertunnel: Fischwolken im Baa-Atoll
Trotz Wind setzen wir am nächsten Tag ins weit nördlich gelegene Baa-Atoll über. Hier halten sich riesige Mengen fingerlanger Jungfische auf – Ährenfische, Glasfische und andere silbrig schimmernde Mini-Schwärme.
An Steilwänden, in Überhängen und an flachen Riffkanten formen sie Wolken so dicht, dass man zeitweise die Hand vor Augen nicht sieht. Wir sitzen 20 Minuten in einer Nische und beobachten einfach nur – und langweilig wird es keine Sekunde.
Denn im Hintergrund kreisen Graue und Weißspitzen-Riffhaie. Meist sind sie nur als Schatten zu erkennen, doch manchmal öffnet sich die Fischwolke und ein Hai gleitet wie durch einen silbernen Tunnel an uns vorbei – ein perfektes Foto- und Gänsehautmotiv.
Mantas, Plankton und die (geschlossene) Hanifaru Bay
Fast in Sichtweite der berühmten Hanifaru Bay erkunden wir die Region vom Dhoni aus. Die streng geschützte Bucht gilt als einer der berühmtesten Plätze der Malediven für Manta-Spektakel – heute UNESCO-geschützt und nur noch zum Schnorcheln freigegeben.
Doch Natur lässt sich nicht planen: Starker Wind mit rund 20 Knoten sorgt dafür, dass Hanifaru vorübergehend geschlossen bleibt. Ranger bestätigen zudem, dass sich wegen der Wetterlage aktuell keine Mantas in der Bucht aufhalten. Die Lösung: Plan B genießen. Einzelne Mantasichtungen gibt es trotzdem bei fast jedem Tauchgang – oft sogar entspannter und ohne Massenbetrieb.
Walhai um 3 Uhr morgens: Magie unter Scheinwerferlicht
Abends schaltet der Kapitän den starken Heckscheinwerfer ein, um Plankton anzulocken – und mit etwas Glück auch Walhaie. Die Stunden vergehen, das Plankton kommt, doch die meisten geben irgendwann auf. Bis um kurz nach drei Uhr morgens plötzlich an die Kabinentür geklopft wird:
„Whaleshark, whaleshark!“
Halb schlafend – und sofort hellwach – springen wir ins Wasser. Und tatsächlich: zwei riesige Walhaie ziehen direkt hinter dem Boot ihre Runden, mitten im Lichtkegel der dunklen Nacht. Sie saugen Plankton ein, wechseln sich ab und kommen immer wieder perfekt „ins Bild“. Dann erscheint ein weiterer Schatten: ein Delfin, schneller, kleiner, scheu – er bleibt im Dunkeln. Strömung und Regen nehmen zu, Starkwind setzt ein, und wir schaffen es gerade noch zurück zum Dhoni. Was für ein Erlebnis!
Das „Riesenaquarium“: Hudhuran Fushi Corner (Nord Malé Atoll)
Auf dem Rückweg Richtung Nord Malé Atoll wartet noch ein echter Topspot: Hudhuran Fushi Corner, nicht umsonst auch „Aquarium“ genannt. Hier treffen Strömung, Plankton und Außenriff aufeinander – perfekte Bedingungen für Fischreichtum.
Ein großer Hartkorallenblock dient als Putzerstation. Drum herum wirbeln Schwärme aus Schnappern, Süßlippen und Falterfischen. Ein riesiger Manta kommt zur Reinigung, kurz darauf ein weiterer – dann folgen Napoleon, Adlerrochen und plötzlich: eine große Delfinschule am Horizont. Pfeifen, Fiepen, Vorbeiziehen – und weg. Ein Maledivenmoment, wie er nur selten gelingt.
Rochenspektakel zum Abschluss: Stachelrochen in Flughafennähe
Der letzte Tauchgang ist ein spektakulärer Abschluss – und sogar für Gäste mit frühem Rückflug geeignet, denn er findet flach statt (3–5 Meter). Nahe einer Fischfabrik unweit des Flughafens werden Stachelrochen durch Fischabfälle angelockt.
Und die Show ist eindrucksvoll: 20, 30 oder mehr Rochen kreuzen gleichzeitig durchs Wasser, ungewöhnlich aktiv und teilweise sogar im Freiwasser. Sie sind neugierig, an Menschen gewöhnt, und schwimmen immer wieder nah heran – ohne aggressiv zu sein. Wichtig ist nur: Abstand halten, nichts anfassen, ruhig bleiben.
Ein Tauchgang, der sich anfühlt wie ein Naturfilm – und ein würdiges Finale einer großartigen Safari.
Fazit: Spirit of Maldives – Komfort trifft Taucherlebnis
Die M/Y Spirit of Maldives ist ein Liveaboard für alle, die nicht zwischen Komfort und Abenteuer wählen möchten. Viel Platz, solide Sicherheitsstandards, gute Küche und eine Route, die vom Ari-Atoll bis in den Norden spektakuläre Begegnungen liefert: Fischwolken, Haie im Silbertunnel, Mantas, Delfine – und als Krönung ein nächtlicher Walhai-Moment, den man nie vergisst.
Route & Highlight auf einen Blick
- Start: Hulhumalé (nahe Malé)
- Atolle: Ari Atoll → Rasdhoo Atoll → Baa Atoll → Nord Malé Atoll
- Top-Spots: Fishhead, Maaya Thila, Fesdhoo Wrack, Hudhuran Fushi Corner
- Specials: Walhai nachts am Boot, Fischwolken im Baa-Atoll, Mantas (Hanifaru Region), Stachelrochen in Flughafennähe
- Schiff: M/Y Spirit of Maldives (Liveaboard / Tauchsafari)
REISEINFOS Spirit of Maledives
Die »Spirit of Maldives« (der Name ist M/Y Aqua Queen, doch das Schiff wird unter Spirit of Maldives vermarktet) ist ein auffallend breites Schiff mit großem Platzangebot auf vier Decks. Das Hauptdeck besticht durch seine riesengroße Lobby, die Restaurant, Bar, mehrere Sofabereiche sowie eine auffallend großzügige Innenbereich-Ladestation mit viel Ablagefläche vereint. Das Oberdeck überzeugt neben weiteren Sitzbereichen auch mit einem beheizbaren Whirlpool im Bugbereich. Das Sonnendeck ist äußerst geräumig und verfügt über eine große Anzahl an bequemen Liegen.
Baujahr: Dezember 2024.
Länge/Breite: 40 m/13 m
Schiffs-Art: Holz-Motoryacht, mit GFK beschichtet.
Kabinen: 13 Doppelkabinen in vier Kategorien für maximal 26 Gäste: sieben Unterdeckkabinen, zwei Suiten am Hauptdeck sowie zwei Suiten und zwei Kabinen auf dem Oberdeck. Alle Kabinen sind sehr geräumig, mit großzügigem Bad/WC und individuell regelbarer Klimaanlage ausgestattet. Bis auf eine Unterdeckkabine sind überall drei Betten vorhanden.
Crew: 13 Mann Besatzung plus vier Diveguides (alle Tauchlehrer)
Tauchen: Alle Tauchgänge erfolgen vom begleitenden, 20 Meter langen Tauchdhoni aus, auf dem sich auch die Kompressoren sowie die Nitrox-Membrananlage befinden. Das Dhoni verfügt über Kameratische, mehrere Spülbecken, zwei Süßwasserduschen und ein Sonnendeck. Es stehen 12-Liter DIN/INT-Alutanks (kein Adapter notwendig) sowie auf Anfrage 15-Liter-Aluflaschen gegen 75 Euro Aufpreis pro Woche zur Verfügung. Zudem zehn komplette Sets an Leihausrüstungen gegen Voranmeldung für 150 Euro/Woche. Getaucht wird meist dreimal täglich in vier geführten Gruppen oder für erfahrene Taucher auf Wunsch auch im Buddyteam. Nachttauchen einmal pro Tour. Anzugempfehlung: drei Millimeter, die Wassertemperaturen schwanken im Jahresverlauf lediglich zwischen 28 Grad Celsius im Dezember und 30 Grad im April.
Schnorcheln: Viele Tauchspots eigenen sich auch für Schnorchler; eigene Schnorchel-Touren und Familien-Safaris sind als Vollcharter-Gruppenbuchungen möglich.
Beste Tauchzeit/Saison: Die Malediven sind ein Ganzjahresziel. Beste Reisezeit und Hochsaison ist von Dezember bis April (Nordostmonsun). Von Mai bis November herrscht Südwestmonsun, bei dem man mit kurzen Regenschauern, länger bewölktem Himmel und höherer Planktondichte – also mehr Walhaien und Mantas – rechnen muss. Den meisten Niederschlag gibt es zur Zeit der Monsunwechsel. Die Sichtweiten unter Wasser schwanken vorwiegend durch Strömungen zwischen zehn und 30 Metern.
Mindestvoraussetzungen: OWD und 50 Tauchgänge für Zentralatolle, AOWD und 100 Tauchgänge für Südtouren. Strömungserfahrung ist von Vorteil.
Preise: Nitrox 32% for free. Der AOWD-Kurs kostet 270 Euro, der Nitrox-Kurs 150 Euro.
Tipp: Riffhaken und Dekoboje mitnehmen.
Nachhaltigkeit: Brauchwasser wird an Bord selbst produziert. Kostenfreies Trinkwasser n mehreren Wasserspendern.
Touren: Ganzjährig, mit Ausnahme von Juni und Juli (Trockendock), werden meist zehntägige Touren, aber auch sieben- und zwölftägige Touren angeboten. Die meisten starten und enden in Malé. Die Südtouren wechseln sich zwischen Malé und Gan ab. Touren in den äußersten Norden der Malediven sind in Planung.
Kontakt und weitere Infos:
www.spiritliveaboards.com
Anreise: beispielsweise mit Etihad Airways über Abu Dhabi nach Malé (Gesamtflugzeit zirka zehn Stunden). Am Flughafen wird man von der Crew im Tauchdhoni abgeholt.
Einreise:Nötig ist ein Reisepass (mindestens noch sechs Monate gültig). Das Einreisevisum ist kostenlos und 30 Tage lang gültig. Innerhalb von 96 Stunden vor Abflug muss jedoch mittels folgendem Onlineformular die »Traveller Declaration« beantragt werden: https://travel.immigration.gov.mv/. Diese wird am Flughafen kontrolliert!
Direktbuchung: Spirit Liveaboards
www.spiritliveaboards.com
Preisbeispiel von Spirit
Liveaboards: Schiffskosten ab/bis Malé Airport: Zehn-Nächte-Tour »Wunder der nördlichen Atolle« auf der Spirit of Maldives, Unterdeckkabine (bei Doppelbelegung) mit VP, freiem Trinkwasser, Tee, Kaffee, Snacks, drei Tauchgängen pro Tag inklusive Flasche, Blei, Guide & Nitrox, Transfers sowie allen Steuern, Hafen- und Marineparkgebühren sowie Treibstoffaufschlag: ab 3.442 Euro pro Person (Flug muss selbst gebucht werden).
FAQ: Tauchsafari mit der M/Y Spirit of Maldives (Malediven)
Was ist die M/Y Spirit of Maldives?
Die M/Y Spirit of Maldives ist ein komfortables Liveaboard (Tauchsafarischiff) auf den Malediven. Sie bietet viel Platz auf mehreren Decks, einen großen Salon, großzügige Kabinen und eine speziell eingerichtete Kamera-Ladestation für Foto- und Videografen.
Wo startet die Tauchsafari mit der Spirit of Maldives?
Das Boarding findet in der Regel in Hulhumalé statt – in der Nähe von Malé und dem internationalen Flughafen. Das erleichtert An- und Abreise ohne lange Transfers.
Welche Atolle werden auf der Safari betaucht?
Die Route führt häufig durch bekannte Regionen wie:
Ari Atoll
Rasdhoo Atoll
Baa Atoll
Nord Malé Atoll
Je nach Wetter und Bedingungen können die genauen Stationen variieren.
Welche Tauchspots sind typische Highlights?
Beliebte Klassiker und Top-Spots auf der Route sind zum Beispiel:
Fishhead
Maaya Thila
Fesdhoo Wrack
Hudhuran Fushi Corner („Aquarium“)
Dazu kommen driftige Außenriffe, Kanaleingänge und Putzerstationen.
Gibt es Mantas auf der Tauchsafari?
Ja, Mantarochen werden auf dieser Route häufig gesichtet – besonders rund um das Baa Atoll. Sichtungen können bei vielen Tauchgängen möglich sein, teils auch ohne Massenandrang.
Ist Hanifaru Bay Teil der Tour?
Die Hanifaru Bay kann je nach Wetterlage und behördlicher Freigabe besucht werden. Die Bucht ist streng geschützt und nur zum Schnorcheln zugelassen. Bei starkem Wind oder schlechter See kann sie zeitweise geschlossen sein.
Kann man auf der Safari Walhaie sehen?
Ja, die Chance auf Walhai-Sichtungen besteht – besonders in planktonreichen Regionen. Ein besonderes Erlebnis ist das Schnorcheln mit Walhaien nachts, wenn Plankton durch Licht angezogen wird und Walhaie dem Futter folgen.
Ist Tauchen auf der Spirit of Maldives auch für Anfänger geeignet?
Viele Tauchplätze sind auch für Einsteiger geeignet – besonders bei ruhigen Bedingungen. Gleichzeitig gibt es strömungsreiche Spots, die eher für fortgeschrittene Taucher ideal sind. Das Programm wird meist an Erfahrung und Bedingungen angepasst.
Wie viele Tauchgänge pro Tag sind üblich?
Auf Malediven-Tauchsafaris sind meist 2–3 Tauchgänge pro Tag üblich. Zusätzlich kann es gelegentlich Nacht- oder Schnorchel-Aktionen geben – abhängig von Route und Wetter.
Wie sicher ist eine Tauchsafari auf der Spirit of Maldives?
Die Spirit of Maldives setzt auf hohe Sicherheitsstandards, darunter:
moderne Brand- und Rauchmeldesysteme
Sicherheitsbriefings
Evakuierungsübung nach dem Boarding
Dazu kommt eine erfahrene Crew und ein klarer Ablauf an Bord.
Ist das Schiff gut für Unterwasserfotografen?
Ja, besonders. Die Kamera-Station bietet viel Ablagefläche und ausreichend Steckdosen. Das macht das Handling von Gehäusen, Akkus und Lampen deutlich entspannter.
Gibt es ein Dhoni (Tauchboot) für Ein- und Ausstieg?
Ja, auf Malediven-Safaris wird häufig ein Dhoni genutzt. Dadurch bleibt das Tauchdeck an Bord aufgeräumt, und Ein-/Ausstieg sind komfortabel.
Gibt es Verpflegung und Getränke an Bord?
An Bord gibt es meist Buffet-Verpflegung mit maledivischen und internationalen Gerichten. Oft gibt es zusätzliche Extras wie Happy Hour oder inkludierte Getränke zum Abendessen (je nach Paket/Anbieter).
Was macht den Unterschied zu einer Hotel-Tauchreise auf den Malediven?
Eine Tauchsafari bringt dich zu weiter entfernten Topspots, oft mit:
mehr Großfisch-Chancen
weniger Tagesbootverkehr
mehr Tauchgängen
wechselnden Atollen und Riffen
Ideal, wenn du die Malediven intensiv erleben möchtest.
Wann ist die beste Reisezeit für diese Route?
Die beste Zeit hängt von Wetter, Sicht und Plankton ab. Allgemein gelten die Monate mit stabiler Wetterlage als besonders beliebt – aber auch Übergangszeiten können spektakuläre Begegnungen (Mantas/Walhaie) liefern.
Was sollte ich für die Safari einpacken?
Empfohlen sind:
leichte Kleidung, Wind-/Regenschutz
Riffhaken (falls erlaubt/erfahren) und SMB
Mückenschutz für Hafenbereiche
eigene Maske/Computer (wenn möglich)
für Fotografen: Ersatzakkus, O-Ringe, Silikonspray