Titel der 10/18

Atemreglern auf den Zahn gefühlt

In der neuen TAUCHEN-April-Ausgabe werden die aktuellen Atemregler-Modelle auf Herz und Nieren getestet. Technik_Redakteur Timo Dersch und sein Team brachten 18 verschiedene Regler auf 30 Meter Tiefe bei 4 Grad Wassertemperatur. Außerdem mussten sich die Regler im Prüflabor des Tauchtechnik-Experten Roland Schmidts beweisen.

In unserem „Behind-the-Scenes“-Video zeigen Technik-Redakteur Timo Dersch und sein Team die Atemregler-Modelle, die sie für die neue TAUCHEN-April-Ausgabe getestet haben. Im TAUCHEN-Härtetest gingen 18 verschiedene Atemregler gegeneinander ins Rennen. Das sich Produkttester öfter den Satz „Immer vergleicht ihr Äpfel mit Birnen“ anhören müssen, haben wir klar getrennt. Im großen Atemreglervergleichstest wurden die Luftgeber in die Kategorien Reise-, Mittelklasse-, und Highend-Regler eingeteilt und mussten dann zunächst verschiedene Tests im Bodensee bestehen. Jeder Regler durchlief dieselbe Prozedur. Bei vier Grad Celsius Wassertemperatur und einer Tiefe von 30 Metern wurde zunächst der Atemkomfort gecheckt. Als nächstes dann mit schneller, heftiger Atmung von zehn Atemzügen eine Notsituation simuliert. Um einen Flossentritt nachzustellen zogen wir den Regler beim Einatmen aus dem Mund. In allen Tests sollten Erste sowie Zweite Stufe nicht das Abblasen beginnen. In der Königsdisziplin ging es darum, dass die Automaten nach einem drei sekündigem Drücken der Luftdusche, im besten Fall von allein wieder zum Stillstand kommen.

Im Anschluss ging es für die Auswahl aus brandneuen und bereits auf dem Markt etablierten Luftspendern zu Technik-Experte Roland Schmidts von Tauchen und Technik in Stadtohldendorf ins Prüflabor. Im Video erklärt Schmidts, wie die Prüfbank funktioniert, auf der die Regler ihre Arbeitsfähigkeit beweisen mussten. So konnten wir eine eigenständige Messung der Atemarbeitswerte durchführen und mussten uns nicht auf die Herstellerangaben verlassen. Der Atemarbeitswert beschreibt wie schwer oder leichtgängig es sich aus einem Regler atmen lässt. Er wird in der Einheit Joule pro Liter verbrauchter Luft angegeben. Je kleiner der Wert, desto leichtgängiger ist die Atmung und desto mehr ähnelt sie der Atmung an der Oberfläche. Allerdings muss man besonders mit sehr leichtgängigen Atemreglern umzugehen wissen, da sie wenn entsprechend leicht eigestellt, dazu neigen abzublasen.

Wie das Buhlen der Probanden um die Gunst der Technik-Redaktion ausgegangen ist, erfahren Sie in der neuen TAUCHEN-April-Ausgabe.

Die TAUCHEN-April-Ausgabe ist seit heute am Kiosk erhältlich oder im Online-Shop.