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Test: Subgear SG 1000

Mit dem SG 1000 präsentiert Subgear seinen neuesten Atemregler. Wir hatten ihn im Test.

Eigentlich wird die neueste Atemregler-Kreation vom deutschen Unternehmen Subgear, der „SG 1000“, erst zur „boot“ in Düsseldorf (21. bis 29. Januar 2012) präsentiert. Wir hatten jedoch die Möglichkeit, eines der wenigen Modelle schon vor der Messe ausgiebig zu testen. Das wohl Auffälligste an der Zweiten Stufe ist der mattverchromte Swivel, der sich zwischen Zweiter Stufe und Mitteldruck-Schlauch befindet. Er geht in einem 45 Grad Winkel von der Stufe weg und sorgt so für mehr Bewegungsspielraum im Kopfbereich. Besonders ideal ist das für Taucher, die ihre Flaschen lieber an der Seite tragen (Sidemount) – sie benötigen somit keinen extra Swivel, da der Schlauch seitlich am Kopf verlaufen kann.
Gefertigt ist die Zweite Stufe aus Kunststoff. Für eine optimale Einstellung befinden sich an ihr ein Dive/Predive-Schalter (Injektorverstellung) und ein Drehrad für die Ansprechverstellung.

Die Atmung
Obwohl der „SG 1000“ bei einem Preis von 379 Euro nicht zur Oberklasse gehört, sind seine Atemwerte hervorragend. Bei unseren Testtauchgängen gab er sehr leicht und locker Luft, ohne dass er zu aufdringlich war oder man das Gefühl hatte, dass die Backen aufgepustet werden. Taucher, die lieber etwas „saugen“ möchten, haben jederzeit die Möglichkeit, die Ansprechverstellung so weit zu verstellen, dass er ihren Vorstellungen entspricht.

Die Erste Stufe

Um den „SG 1000“ gegen mögliches Einfrieren so gut wie möglich zu schützen, hat man sich bei Subgear für eine membrangesteuerte Erste Stufe entschieden. An ihr lassen sich vier Mitteldruck (MD)-Schläuche und zwei Fini-meter (oder Luftsensoren für den Tauchcomputer) montieren. Die sauber verchromte Stufe besitzt an der Oberseite einen zusätzlichen Prellschutz aus Kunststoff. Dank ihrer kleinen Bauform lässt sich die Erste Stufe auch hervorragend an Doppelventilen montieren. Dabei können alle wichtigen Schläuche perfekt nach unten laufen – eine Komponente, die nicht nur Tekkis erfreuen wird. Apropos Techtauchen: Für den „SG 1000“ stehen optional MD-Schläuche in verschiedenen Längen zur Verfügung. Dadurch kann man ohne Verlust der CE-Kennzeichnung einen MD-Schlauch von bis zu 210 Zentimetern Länge zwischen Zweiter und Erster Stufe montieren. Eine sinnvolle Sache für Taucher, die gerne nach dem „DIR-Style” tauchen und sich einen langen MD-Schlauch um den Hals legen möchten. Übrigens: Nitroxtauglich ist der „SG 1000“ bis zu einem Sauerstoffanteil von 40 Prozent – aber nur außerhalb Europas. Thomas Christ

TestberichtPDF Download