Christian H. ist zusammen mit seinem langjährigen Tauchpartner Frank S. unterwegs auf einer Safari in Indonesien. Gemeinsam machen sie sich bereit für ihren zweiten Tauchgang.








Unser Fazit
Eigentlich beginnt alles recht harmlos: Der Spot ist vom vorherigen Tauchgang bekannt, mit seinem Buddy hat man schon viele Tauchgänge hinter sich gebracht. Doch gerade bei so völlig normalen Situationen können sich Fehler einschleichen.
Fehler 1: Es ist nichts Ungewöhnliches, dass an manchen Spots die Strömung im Laufe eines Tages die Richtung wechselt. Deshalb muss vor jedem Tauchgang die Strömung gecheckt werden und die Tauchgangsplanung danach ausgerichtet werden.
Fehler 2: Ob es sinnvoll ist, wegen eines Fotos im Flachen gegen die Strömung anzukämpfen, ist fraglich. Aber auf keinen Fall sollte man bei starker Strömung noch tiefer abtauchen. Vor allem nicht auf einer Safari. Lieber die Tauchgangsplanung kurzfristig ändern!
Fehler 3: Die beiden Taucher machen sich dann doch auf den Weg zu ihrem Fotomotiv. Doch leider sind sie in ihrem Kampf gegen die Strömung so sehr auf sich konzentriert, dass sie vergessen, auf ihren Buddy zu achten. Dabei wird der Abstand immer größer, bis Christian H. seinem Freund bei seinem Problemnicht mehr rechtzeitig zu Hilfe kommen kann.
Fehler 4: Je länger der Kampf in der Strömung dauert, um so mehr richtet sich die Konzentration der beiden Taucher aufs Vorwärtskommen. Dabei werden verschiedene Faktoren übersehen. Bei körperlicher Anstrengung steigt das Atemzugvolumen. Auch wegen der Tiefe wird viel mehr Luft verbraucht. Hier gilt: Wesentlich öfter den Luftvorrat kontrollieren, um immer genügend Reserven zu haben!
Zu guter Letzt: Tauchen im Urlaub ist kein Wettkampfsport! Dennoch gehört eine gewisse Grundfitness zum Tauchen dazu, denn der Körper wird gerade bei vermehrtem Flossenschlag einer großen Belastung ausgesetzt. Kommt dann noch der Stress einer Bergung hinzu, sind schnell die Grenzen erreicht.