Titel der 10/18
R. Jahnke

R. Jahnke © Die Bauch-Aorta teilt sich in die Beckenarterien auf. Ist der Durchgang verstopft (links)

Aortenverschluss und Y-Prothese

Bei mir wurde im September nach einer MRT (Magnetresonanztomographie) ein Aortenverschluss festgestellt, der im Oktober durch eine OP und das Einbringen einer Y-Prothese verhindert wurde. Die klinische Diagnose: Y-Prothesen-Implantation mit Thrombendarteriektomie der infrarenalen Bauchaorta und der Iliakalgabel beidseitig, wegen kurzstreckigem distalen Aortenverschluss und peripherer arterieller Verschlusskrankheit II. Ich bin in regelmäßiger ärztlicher Kontrolle, mit einer täglichen Medikation von "ASS 300"-Tabletten. Kann ich darauf hoffen, mein Hobby wieder ausführen zu dürfen, oder muss ich es bleiben lassen?

Es tut mir leid, dass meine Antwort kurz und knapp ausfallen muss. Aber Ihnen kann zwar niemand das Tauchen verbieten, doch in Ihrem Fall ist aus tauchmedizinischer Sicht dauerhaft vom Tauchen abzuraten. Schon die periphere, arterielle Verschlusskrankheit II stellt in jedem Fall eine relative Kontraindikation gegen das Tauchen dar, je nach Ausprägung auch schon für sich allein eine absolute. Auch der Zustand nach einem Aortenersatz mit Y-Prothese stellt nach gegenwärtigem Kenntnisstand ebenfalls eine absolute Kontraindikation gegen das Gerätetauchen dar.