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Tote Delfine am Strand: So könnte es auch an Balearen-Stränden aussehen

Tote Delfine am Strand: So könnte es auch an Balearen-Stränden aussehen

Ibiza und Mallorca drohen tödliche Lärmwellen

Vor den spanischen Baleareninseln Ibiza und Mallorca wollen Ölfirmen mit extrem lauten Schallkanonen auf die Suche nach dem schwarzen Gold gehen. Umweltorganisationen und Einwohner protestieren: Der Lärm ist eine große Bedrohung für Meeresbewohner

Fällt das Tabu?
„Das ist ein Frontalangriff der Ölindustrie auf fragile Lebensräume im Mittelmeer. Für Meerestiere ist der Lärm er Erdölsuche eine tödliche Gefahr“, sagt Sigrid Lüber, Präsidentin der Meeresschutzorganisation OceanCare. Von Druckluftkanonen werden alle paar Sekunden Explosionen ausgelöst und das wochenlang. Die Tiere fliehen vor dem Lärm und zurückbleiben leblose Meeresregionen. Sobald das Erdöl gefunden ist, soll dann auch gebohrt werden. Von den Auswirkungen wären vor allem die Tiefsee sowie Meeresschutzgebiete betroffen. Die Umweltschutzorganisationen WDC und OceanCare fordern deshalb im Rahmen der Kampagne „Silent Oceans“ Urlauber, Meeresfans und Tierfreunde dazu auf, an den E-Mail-Protesten teilzunehmen. Am 4. August 2014 reist eine Experten-Delegation von OceanCare nach Madrid, um mit der spanischen Regierung zu verhandeln und einen Stopp der geplanten Ölsuche zu erwirken. „Silent Oceans“ fordert, dass die Ölsuche nur nach der Durchführung umfassender Umweltverträglichkeits-Prüfungen genehmigt werden darf. In Meeresschutzgebieten soll die Öl- und Gassuche ein absolutes Tabu bleiben. „Silent Oceans“ will außerdem, dass Managementpläne für sämtliche Risikoszenarien erstellt und leisere Ölsuch-Technologien zur Pflicht werden.

Zur Protestaktion geht es hier:

www.silentoceans.org