"Pures Adrenalin": Das neue TAUCHEN Heft Februar 2017 ist ab 19. Januar 2017 erhältlich!

Atemregler

Tauchsicherheit: Neue Erkenntnisse über Reglervereisung

Der Tauchtechniker Roland Schmidts hat bahnbrechende Messergebnisse generiert. Er konnte beweisen, dass nicht nur die reine Druckminderung und Feuchtigkeit der Atemluft im Regler zu Vereisungen führt, sondern auch die Eigenschaften der Flasche, wie Größe, Form, Material und Masse eine Rolle spielen. Müssen die Bücher der Tauchphysik umgeschrieben werden?




Atemreglern auf den Zahn gefühlt

In der neuen TAUCHEN-April-Ausgabe werden die aktuellen Atemregler-Modelle auf Herz und Nieren getestet. Technik_Redakteur Timo Dersch und sein Team brachten 18 verschiedene Regler auf 30 Meter Tiefe bei 4 Grad Wassertemperatur. Außerdem mussten sich die Regler im Prüflabor des Tauchtechnik-Experten Roland Schmidts beweisen.


Der Klassiker von Mares ist zurück

Der Atemregler-Klassiker „MR22“ vom italienischen Hersteller Mares wird exklusiv für den deutschen Markt neu aufgelegt. In Kombination mit neuster Technik entsteht der neue „Abyss 22“ – inklusive Turbinendesign der Zweiten Stufe.


Scubapro mit Weihnachtsangebot

Wer rechtzeitig an die Weihnachtsgeschenke denkt, spart sich den Streß. Scubapro hat für alle, die entweder ihrem Liebsten oder vielleicht auch sich selbst eine Freude machen wollen, ein ganz besonderes Angebot: Beim Kauf eines Atemregler-Sets gibt’s eine erste Stufe gratis dazu!


Atemregler besteht 3000-Meter-Test

Scubapros Atemregler „MK 25 EVO“ hat ein neues Gütesiegel: Er hilft dabei, außenliegende Bauteile des Forschungs-U-Boot „JAGO“ an den Umgebungsdruck anzupassen. Dafür mußte der Automat selbst Tiefen bis zu 3000 Meter überstehen!


Test: Mares Fusion 52x

Mares hat mit dem „Fusion 52x“ nichts anderes als den „besten Regler“ aus Rapallo angekündigt. Unser Test im Schnee soll zeigen: Ist das nur eine PR-Floskel – oder stimmt es wirklich?


Test: Scubapro MK25 EVO und MK2

Scubapro beschichtet seine Teile in Blau und gibt einige Extras hinzu: Herauskommen sollen Erste Stufen, die kein Eis mehr im Inneren bilden. Der Test zeigt: Es funktioniert – und eine Atemregler-Kombi präsentiert sich gar herausragend.


Test: Seac Sub DX200 ICE

2014 setzt Seac Sub auf ein neues Design, zu überholt waren den Italienern einige Produkte. Der „DX200“ macht jetzt den Anfang.



Test: Sherwood Brut CW

Kaum störanfällig, weil wenige Teile im Inneren: Sherwood stellt mit dem „Brut CW“ seine neue Generation vor. Und die punktet mit hoher Qualität.


Test: Subgear SG50

Subgear spendiert seinen Reglern ein neues Äußeres: Herausgekommen sind dabei besonders schöne und spaßige Regler der gehobenen Mittelklasse.


Test: Seac Sub X5

Atemregler Seac Sub X5 – Seac Sub für Preisbewusste: zwei günstige Einsteiger-Atemregler im Doppeltest. Wir zeigen: Beide bringen ordentlich Leistung für wenig Geld.


Test: Beuchat VX10 Iceberg

Atemregler Beuchat VX10 Iceberg – Der „VX10 Iceberg“ von Beuchat glänzt mit seinem Preis, den Extras und seiner guten Verarbeitung. Wie er sich unter Wasser schlägt? Zunächst eigenwillig.


Der Atemregler ist das Herz der Tauchausrüstung – extrem wichtig, ausgefeilt und belastbar muss er sein. Er ist auch unter dem Ausdruck „Lungenautomat“ bekannt. Mithilfe des Reglers lässt sich unter Wasser bis in große Tiefen aus der Pressluftflasche atmen. Das geschieht mithilfe einer ausgefeilten Technik, denn der hohe Druck aus der Flasche von 200 bis zu 300 Bar muss auf den Umgebungsdruck reduziert werden. Deshalb besteht der Atemregler aus zwei Stufen: In der sogenannten Ersten Stufe, die auch als Druckminderer bezeichnet wird, wird der Druck vom Flaschendruck auf einen Mitteldruck von etwa vier bis 12 Bar oberhalb des Umgebungsdrucks gesenkt. In der zweiten Stufe, wahlweise dem Hauptatemregler oder dem sogenannten Oktopus, wird der Mitteldruck dann auf den jeweiligen Umgebunsgdruck reduziert.

Ursprünge des Atemreglers

Die ersten Prototypen des Atemreglers wurden in den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts von Émile Gagnan unter Mithilfe von Jacques-Yves Costeau entwickelt. Der Name dieser ersten Lungenautomaten lautete Aqualunge. Anfangs nutzen Automaten noch ein einstufiges Druckminderungsprinzip, bei dem Flaschendruck direkt auf Umgebungsdruck reduziert wurde. Diese Funktionalität führte allerdings dazu, dass eine hohe Ventilansteuerkraft vonnöten war. Deshalb wurde das zweistufige System eingeführt, das einen deutlich höheren Atemkomfort mit sich brachte.

So funktioniert ein Atemregler

Die Funktionalität des Atemreglers ist grundsätzlich einfach erklärt: Der Druckminderer wird per DIN- oder INT-Ventil an die Pressluftflasche angeschlossen. Diese erste Stufe hat mehrere Schlauchabgänge, von denen zwei Mitteldruckschläuche zu den zweiten Stufen führen, während noch mindestens ein Mitteldruckschlauch – Inflatorschlauch – zum Tauchjacket führt, um den Inflator mit Luft zu versorgen. Eine Hochdruckverbindung führt zum Finimeter, auf dem sich der verbleibende Flaschendruck ablesen lässt. Nutzt man zudem einen Trockentauchanzug, verwendet man einen weiteren Mitteldruckschlauch, um ihn mit dem Anzug zu verbinden. An dieser Beschreibung sieht man schon deutlich, dass der Atemregler das Herzstück der Tauchausrüstung ist, das alle anderen Ausrüstungsteile miteinander verbindet.

Video: Wie wird ein Atemregler gebaut?

Was müssen Taucher zum Atemregler wissen?

Für den Sporttaucher sind vor allem noch drei Eigenschaften von entscheidender Bedeutung: Der Atemregler sollte „balanciert“ = „kompensiert“ sein. Das bedeutet, dass bei einem sinkenden Druck in der Flasche der Atemwiderstand für den Benutzer nicht steigt. Zudem funktionieren heutzutage alle Atemregler nach dem „Fail-Safe-Prinzip.“ Sollte es beim Lungenautomaten zu einer Fehlfunktion kommen, bläst das Gerät ab. Das heisst es öffnet die Ventile und es kommt zu einem konstanten Luftstrom. Der Benutzer kann weiterhin daraus atmen. Außerdem sollte man darauf achten, ob ein Atemregler warm- oder kaltwassertauglich ist. Kaltwassertaugliche Geräte sind besser gegen das Einfrieren der ersten Stufe geschützt. Außerdem wird in kaltem Wasser häufig mit zwei ersten Stufen getaucht, die jeweils mit dem Hauptregler und dem Ersatzregler (Oktopus) versehen sind. An der zweiten Stufe findet sich oftmals noch ein Venturi-Hebel, auch Pre-Dive-Schalter genannt. Dieser verhindert ein Abblasen des Reglers an der Oberfläche, falls deser nicht im Mund sein sollte. Ein Rädchen für die Einstellung des Atemwiderstands ist ein praktisches Extra, mit dem sich an der Zweiten Stufe der Atemkomfort einstellen lässt. Alle gängigen Tauchausrüstungshersteller haben verschiedene Modelle von Lungenautomaten im Programm, die den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden.