Die neue TAUCHEN Januar Ausgabe ist da!

Tauchtechnik: Computer kommunizieren miteinander

Der schwedische Hersteller Aqwary präsentiert Tauchcomputer die miteinander kommunizieren können. Wir ließen uns auf der Interdive Messe das Gerät erklären.

Wird das neue Gerät aus Schweden die Tauchtechnik revolutionieren?

Als seine beiden Kinder ihren Tauchschein machten, wurde Anders Brodin erst die Kommunikationsprobleme unter Wasser und die damit verbundene Angst bewusst. Also forschte er daran ein Unterwasser-Kommunikationsnetzwerk auf der Basis von Ultraschall zu schaffen und gründete ein kleines Unternehmen – Aqwary.

Heute präsentiert Aqwary einen voll funktionsfähigen Tauchcomputer, der über einen schwimmenden Sender an der Oberfläche in der Lage ist mit dem Oberflächensupport oder anderen Tauchcomputern zu kommunizieren.

Im Video wird der Tauchcomputer erklärt

Auf der Interdive Messe haben wir einen ersten Blick auf das Gerät werfen können. Oscar von Aqwary stand uns dabei mit Rat und Tat bei Seite und beantwortete unsere Fragen.

Im Innenleben des Rechners werkelt ein 536-MHz-Prozessor. Neben der Fähigkeit auf eine Reichweite von einhundert Meter Ultraschall-Signale zu senden und zu empfangen, hat die Konsole auch WLAN zur einfachen Datenübertragung an Land mit an Bord. Vorerst gibt es ihn nur als Konsolenversion. Mit 2,5 Kilogramm ist er auch nicht gerade ein Fliegengewicht. Das große Farbdisplay wird durch einen intergrierten Lithium-Akku mit Strom versorgt. Der halt ungefähr 20 Stunden Tauchzeit, dann muss er über das mitgelieferte Kabel aufgeladen werden.

Schon bald steht für die Tauchen-Technik-Redaktion ein Testtauchgang mit dem Gerät an.

Ob der Rechner die Tauchtechnik revolutionieren wird, steht weiter in den Sternen. Wir sind jetzt schon sehr gespannt und freuen uns dass in puncto Sicherheit für den Tauchsport weiterhin große Fortschritte gemacht werden können.

Großbildschirm-Tauchcomputer werden in Zukunft wohl immer häufiger auftauchen um den Funktionshunger gerecht zu werden. Gerade im Bereich der Unterwasser-Navigation könnten Kooperationen von Herstellern der Geräte mit Softwareanbietern, wie zum Beispiel Ocean Maps zu Lösungen führen, mit denen sich Unterwassernavigationssysteme realisieren lassen. Eine Internetverbindung ist dazu unerlässlich. Über den schwimmenden Sender an der Oberfläche, wären zum Beispiel auch die Aqwary Computer dazu in der Lage, ein derartiges System zu realisieren.




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