Die neue TAUCHEN Oktober Ausgabe 2017.

Lampen


Tauchlampe: Neue Hauptlampe von Scubapro

Die neue „Nova 2100 SF“ verspricht eine einfache Bedienung und hat eine Kombination aus einem Flut- und einem Spotstrahl, durch die fünf Lichtmodi ermöglicht werden, mit an Bord.


Tauchlampe ohne Akku verwenden

In Österreich hat man ein sensationelles Produkt entwickelt. Die erste Tauchlampe die ohne Batterie und Akku auskommt. Wie schafft sie das?


Ohne Taste aber mit neuem Namen

TillyTec heisst jetzt FocTec. Der Lampenbauer der für hochwertige, modulare Systeme bekannt ist hat sich nicht nur einen neuen Firmennamen verpasst, sondern auch eine Weltneuheit. Ein innovatives Schaltsystem mit dem die Lampen durch reine Berührung des Gehäuses ein- und ausgeschaltet werden.



Test: Light And Motion Sola Tech 600

Light And Motion packt den Hammer aus und zeigt mit der „Sola“ die Zähne. Wir hatten die „Große“ im Test und sind von der Vielseitigkeit überzeugt.



Test: Dive-Markt Riff TL-3000

Als wir die „Riff TL-3000“ von Dive-Markt angeboten bekamen, konnten wir nicht ablehnen: Für den Preis hätte selbst Marlon Brando diese Lampe nicht ausgeschlagen. Außer er hätte schon eine.


Test: Short 1400 Smart

Mit der Short 1400 Smart präsentiert der tschechische Hersteller Finn Sub eine handliche und praktische LED-Lampe. Wir hatten sie im Dauertest.


Test: Subtronic Video NG

Mit der Videoleuchte Video NG präsentiert der Blitzhersteller Subtronic eine neue Lichtquelle der Oberklasse. TAUCHEN – Videofachmann Horst Ackermann hat sie einem Härtetest unterzogen – und Erfreuliches festgestellt …


Test: MOD Warp 33

Lampen sind bei Nachttauchgängen unersetzlich. Aber auch in vielen heimischen Gewässern sollte man für bestimmte Tiefen eine gute Lampe dabeihaben. Zum Beispiel die „Warp 33“ von MOD


Leucht-Krake

Im Englischen bedeutet "Squid" Kalmar, bei Green Force ist es eine neue LED-Videolampe. Wir haben das System als erstes Tauchsportmagazin...

Sonne unter den Wellen

Videoprofi  Horst Ackermann hatte als erster die neue Lichtanlage "Video" von Subtronic für uns im ausführlichen Praxistest. Hier seine Erfahrungen

Edle Leuchte

Wer eine gute Videolampe kauft, muss dafür oft tief in die Tasche greifen. Die "Luna 8 WA-V" von Keldan macht...

Birnchen wechsle dich!

Bei üblichen Tauchlampen muss man sich vor dem Tauchgang entscheiden, mit welchem Reflektor man abtauchen möchte. Dass das auch anders...

Warum eine Tauchlampe nicht nur bei Nachttauchgängen sinnvoll ist
Unter Wasser nimmt mit zunehmender Tiefe die Helligkeit schnell ab – deshalb spielen Tauchlampen bei vielen Tauchgängen eine entscheidende Rolle. Zudem ändern sich die Eigenschaften des Lichts unterhalb der Wasseroberfläche: Auch wenn das Wasser trüb ist, streut das Licht und die Intensität wird geschwächt. Aus diesem Grund kann es unter Umständen auch an hellen Tagen mit viel Sonnenschein in einem Gewässer ab einer gewissen Tiefe dunkler sein als erwartet, sodass eine Tauchlampe als Lichtquelle hilfreich wäre – auch wenn es nur dafür, Details zu erkennen oder Instrumente ablesen zu können. Im Meer wiederum ist die Problematik anders: Im Normalfall hat der Taucher in den für ihn betauchbaren Tiefen immer genug Licht. Das Problem beim Tauchen im Meer sind die fehlenden Farben! Mit zunehmender Tiefe hat man das Problem, dass die Farben schwinden, weil das Wasser rotes Licht herausfiltert und die Umgebung immer blauer wird, je weiter man abtaucht. Wer auch in einigen Metern Tiefe Korallen und Fische in prachtvollen Farben erkennen oder gar fotografieren will, muss sie mit einer Lampe entsprechend beleuchten.

Der aktuelle Stand der Technik: LED Tauchlampen
Das Beste an Lampen, die mit einer oder mehreren LEDs bestückt sind, ist die große Preisspanne. Jeder kann sich nach seinem persönlichen Bedarf eine Lampe zulegen, ohne zu tief in die Tasche greifen zu müssen. Denn im Gegensatz zur letzten großen Leuchtmittel-Innovation (Xenon) kann sich heutzutage jeder eine LED-Lampe leisten.
Bemängelt wurde bei LEDs immer ihr kaltes Licht. Doch dank neuester Technik und Innovationen gehört dieses Problem (beinahe) der Vergangenheit an. Zwar hat eine „normale“ Halogenlampe immer noch einen etwas höheren Rotanteil, doch das stört die meisten Taucher nicht, wenn es darum geht, die Unterwasserwelt zu beleuchten. Selbst Fotografen und Videofilmer gehen immer mehr dazu über, ihre alte Halogenlampe im Schrank zu lassen und mit dem neuen Leuchtmittel zu arbeiten. Denn durch ihren geringen Energieverbrauch sind LEDs sind immer die effektivere Wahl.
Ein wichtiges Merkmal von Tauchlampen ist neben dem Leuchtmittel der Abstrahlwinkel und damit der Lichtkreis. Die meisten Modelle haben einen Spot-Reflektor und werfen einen stärkeren, mittenbetonten Leuchtpunkt mit einer leichten Korona. In diesem Punkt trennt sich die Spreu vom Weizen: Man sieht schnell, ob der Hersteller besonderen Wert auf eine homogene Ausleuchtung gelegt hat – oder nicht! Gute Reflektoren sind teuer und einer der Gründe, warum bei günstigen Lampen der Lichtkreis nicht immer perfekt ist. Doch selbst mit einem nicht so schönen Spot kann man sicher seine Nachttauchgänge absolvieren.
Ein weiteres Novum der LED-Lampen ist die lange Leuchtdauer. Allerdings ist dabei zu bedenken, dass fast alle Lampen, solange sie nicht elektronisch geregelt sind, während des Betriebs auch etwas dunkler werden. Wer also großen Wert darauflegt, dass ihm über mehrere Stunden die volle Lichtausbeute zur Verfügung steht, muss etwas tiefer in die Tasche greifen und sich eine Lampe kaufen, deren Elektronik nachregelt.

Spot oder Weite?
Verschiedene Lampenhersteller bieten für ihre Lampen unterschiedliche Reflektoren an. Um Geld zu sparen, sollte man sich allerdings schon vor dem Kauf überlegen, welcher Reflektor der passende ist. Wer seine Lampe auch zum Fotografieren oder für Videoaufnahmen benutzen möchte, sollte sich eher einen Flood-Reflektor aussuchen. Dieser hat keinen helleren Mittelpunkt und leuchtet im Idealfall die komplette Fläche homogen (gleichmäßig) aus. Taucher, die darauf keinen so großen Wert legen, werden auch mit einem sogenannten Spot-Reflektor sehr gut zurechtkommen. Er hat den Vorteil, dass Unterwasser-Signale besser wahrgenommen werden können. Tipp: Immer darauf achten, wie das eigentliche Leuchtbild der Lampe ist. Dafür muss man nicht unter Wasser, ein kurzer Test im Tauchsportfachgeschäft ist ausreichend, um festzustellen, wie die Lampe ihr Licht gegen eine dunkle Wand wirft.

Ganz egal, ob man eine Halogen-Tauchlampe oder ein Modell mit LEDs verwendet. Fakt ist: Licht unter Wasser ist ein Stück Tauchqualität, weil man entweder Licht ins Dunkel, oder (meistens im Meer) in größeren Tiefen die Farben zurück bringt. So erstrahlen plötzlich Farben von Korallen und Fischen wieder bunt, die eben noch in eintönigem Blau schimmerten. Insofern ist die Tauchlampe ein „must-have“ für jeden Tauchgang.