Bali ist längst kein Geheimtipp mehr, der ruhige Nordosten der Insel aber eine Alternative zum Trubel im Süden. Alexander Kaßler ist zum neunten Mal auf Bali und kehrt ins ehemalige Bali Villa Dive Resort in Tejakula zurück, das heute BREEZE – North Bali Ocean Resort heißt. Ein Reisebericht für Makrofans, Fotografen und alle, die ein entspanntes Hausriff suchen.
Text: Alexander Kaßler
Fotos: Alexander Kaßler, Alexander Rausch
Erschienen in TAUCHEN 08/2026
Bali ist nun wahrlich kein Geheimtipp mehr. Für mich ist die Insel dennoch immer wieder eine Reise und vor allem auch eine Reiseempfehlung wert. Bekomme ich im Bekanntenkreis die Frage gestellt, wo ich es »schön« finde, kommt immer wieder Bali in meinen Aufzählungen vor. Selbst meine Eltern, beide Ende 60, haben meinen Ratschlag schon umgesetzt und waren auf der Insel der Götter. Und fanden es nicht göttlich, aber tatsächlich »wunderschön, abwechslungsreich und beeindruckend«.
Ende April lande ich nun schon zum neunten Mal am Flughafen von Denpasar, sitze beim Einbruch der Dunkelheit zusammen mit meiner kleinen Reisegruppe im diesmal viel zu eng geratenen Auto (eigene Fehlplanung) und blicke auf lange drei Stunden Autofahrt Richtung Nordosten. Mitten durch die Nacht. Keine gute Wahl. Zwar war der Flug von Istanbul perfekt, aber wer die Möglichkeit hat, sollte sich entweder einen Flug gönnen, der am frühen Tag landet, oder einfach eine Nacht rund um Denpasar oder Kuta verbringen. So sieht man auf der Fahrt einfach mehr von Land und Leuten und kommt weniger gerädert mitten in der Nacht an. Etwas Gutes hat die späte Ankunft samt unbequemer Fahrt: Hier angekommen, fühlt sich das Paradies noch etwas paradiesischer an.
Das Wichtigste in Kürze
- Destination: Indonesien, Nordostküste von Bali, Küstenbereich Sambirenteng/Tejakula (Regierungsbezirk Buleleng) an der Bali-See
- Resort: BREEZE – North Bali Ocean Resort, ehemals Bali Villa Dive Resort, mit Tauchbasis von EcoProDivers direkt am Meer
- Tauchen: Hausriff vom Strand, Tauchplätze in der Umgebung wie Gumi Cenik sowie Tagesausfahrten nach Tulamben, Amed, Menjangan oder Nusa Penida
- Stärken: Makroleben, Korallen, entspanntes Tauchen und Fotografieren; für Großfisch gibt es in Indonesien bessere Spots
- Wassertemperatur und Reisezeit: meist 26 bis 29 °C; März bis Dezember gilt als besonders empfehlenswert, getaucht wird ganzjährig
- Anreise: über Denpasar (DPS) mit Umstieg, dann rund drei bis vier Stunden Transfer in den Nordosten
Nordbali: Abseits des Trubels
Das Resort liegt im ruhigen Nordosten Balis, im Küstenbereich von Sambirenteng und Tejakula, direkt am Meer. Die Region ist deutlich ursprünglicher und weniger touristisch geprägt als der Süden der Insel. Tulamben ist in etwa 30 Minuten erreichbar, Amed in rund 40 Minuten, Singaraja in knapp einer Stunde. Damit eignet sich der Ort sowohl als entspannter Tauchstandort als auch als Ausgangspunkt für Touren entlang der Nord- und Ostküste.
Altbekanntes neu gemacht
»Willkommen im Bali Villa Dive Resort«, und schon stehen ein Teller mit Früchten und ein Sandwich auf dem Tisch. Der Nach-Mitternachts-Snack wird dann zum Sonnenaufgangs-Betthupferl, weil es mit dem Neu-Mitbesitzer Alexander Rausch, der auch die resorteigene Tauchbasis betreibt, reichlich Gesprächsstoff gibt. Unter anderem auch darüber, dass sich in den nächsten Monaten einiges tun wird, was das Resort angeht: »Wir fangen an, Stück für Stück alles zu erneuern und noch schöner zu machen. Aber keine Sorge, Stammgäste werden erst auf den zweiten Blick merken, dass sich etwas verändert hat.« Neue Farben, Deko-Details in den Zimmern, Bungalows und der Anlage, Ablaufänderungen im Hintergrund – »Kleinigkeiten mit großer Wirkung«. Der größte Umbruch: Es entsteht noch etwas mehr Platz für Gäste, indem die Personalvilla »freigegeben« wird. »Noch mehr Wohlfühl-Ambiente«, resümiert er.
Aktueller Stand: Inzwischen heißt das Resort BREEZE – North Bali Ocean Resort. Die frühere Website balivilladiveresort.com leitet auf breeze-northbali.com weiter, die Adresse in Sambirenteng ist dieselbe. Die Tauchbasis betreibt weiterhin EcoProDivers (Stand Oktober 2026).
Bleiben oder Zwischenstation
Er selbst ist Gründer und Inhaber der EcoProDivers, operiert mit zwei Schiffen auf den Malediven und einem Schiff vor Komodo. Letzteres bietet sich übrigens als perfekte Kombination mit einem Aufenthalt auf Bali an. Bali ist der optimale Hub, um weiter in den indonesischen Osten zu reisen, um dort Spots wie Sulawesi, Borneo, Raja Ampat oder eben auch Komodo zu betauchen. Entweder man nutzt Bali zuvor zum Eintauchen oder danach zum Entspannen vor der Heimreise. Die Insel selbst hat andererseits aber auch genügend Potenzial, um zwei oder mehr Wochen hier zu verweilen.
Gumi Cenik: die Essenz von Bali
Unser Reiseplan sieht genau vier Tage im Resort vor, bevor es dann weiter über Makassar nach Bira (Süd-Sulawesi) geht. Somit stehen zwei volle Tauchtage zur Verfügung. Da die letzte Reise hierher ein Jahr her ist und damals schon so ziemlich jeder wichtige Tauchspot erkundet wurde, interessieren mich dieses Mal in erster Linie das Hausriff und die Topspots in der direkten Umgebung. Der erste Tag ist tauchfrei, wird fürs Akklimatisieren und einen Video-Resortrundgang genutzt (hier geht’s zum Video).
Am zweiten Tag stehen zwei Tauchgänge am Spot Gumi Cenik in Tejakula an. Fahrtzeit 20 Minuten. Vom Strand aus geht es hier durch den steinigen Flachwasserbereich zu einer Riffwand, die sich entweder rechter (Osten – Korallen) oder linker Schulter (Westen – Makro) betauchen lässt. Der schönste Bereich findet sich in Tiefen zwischen 15 und 25 Metern. Es ginge auch tiefer, lohnt sich aber nicht.
Das Riff hier kann man als Essenz von Bali bezeichnen. Alles, außer Großfisch, ist hier konzentriert auf wenigen Hundert Metern zu entdecken. Es wuselt, es schwärmt, es wimmelt. Weichkorallen, Hartkorallen, Fische in allen Formen und Farben, Schwämme, Makro-Leben – alles da und bei Weitem nicht mit zwei Tauchgängen in Gänze erforscht und fotografiert.
Meine ganz persönlichen Highlights: ein Anglerfisch, unvorstellbar groß, breitflossig auf zwei Schwämmen sitzend. Sollte er auf der Jagd sein, so muss er seine Fangmethode sicher noch verfeinern: Wer völlig schwarz und riesig groß ist, sollte sich nicht auf zwei pinken Tonnenschwämmen niederlassen. Es sei denn, er zielt auf Beute ab, die nicht sehen kann, oder posiert für die Damenwelt. Ebenso unübersehbar ist eine riesige Gorgonie in etwa 25 Metern Tiefe (wenn man das Riff linker Schulter taucht). Einzig vor Menjangan, einer Insel vor der Nordwestküste Balis, gibt es Gorgonien, die noch größer sind. Sichtweiten von über 20 Metern, unglaubliche Korallen- und Fischvielfalt und der perfekte Spot, um sich fotografisch warmzulaufen – so mein Fazit zu den ersten beiden Tauchgängen hier. Der restliche Tag bringt noch weitere Dreharbeiten fürs Resortvideo. Und am letzten Tauchtag geht es dann ans Hausriff.
Es fehlt an nichts
Mittlerweile gab es den »Bettenwechsel«. Vier Gäste sind abgereist und eine größere Gruppe angekommen. Die hessische Reisegruppe (etwa 20 Personen) nutzt das Resort zum Eintauchen und reist nach einer Woche dann weiter nach Komodo. »Wir sind mit unseren Unterkünften prädestiniert für Gruppen. Die Bungalows bieten alle Möglichkeiten der Belegung, von zwei bis sechs Personen. Dazu gibt es dann noch unsere Doppelzimmer im Hauptgebäude. Derzeit können maximal 28 Gäste bei uns gleichzeitig Urlaub machen. Das wird sich dann in Zukunft noch um ein paar Plätze erweitern«, verspricht Alexander. Die Basenkapazität ist ähnlich. Für die Bootsausfahrten stehen zwei moderne Boote mit reichlich Power direkt »vor der Tür«.
Auch was die Küche angeht, sind größere Gruppen kein Thema. Zum inkludierten Frühstück gibt es neben den Standards auch balinesisch-indonesische Kleinigkeiten. Darüber hinaus kann man sich jederzeit einen Snack bestellen – unbedingt zu empfehlen! Gleiches gilt für das Abendessen. Man könnte ein paar Schritte zur Hauptstraße machen, dort im Warung (kleine Restaurants am Straßenrand) für sehr wenig Geld etwas essen. Man kann aber auch einfach im Resort bleiben und dort die Karte mit den vielen Leckereien rauf und runter essen. Uns hat es an nichts gefehlt: von vegetarisch über Fisch bis hin zu Fleischgerichten (Burger & Pommes) und der obligatorischen frisch gepflückten Kokosnuss mit oder ohne Schuss – alles da und machbar. Und wer es ganz genau wissen will, bucht sich einen Kochkurs samt Markteinkauf mit dem Küchenteam.
Vor, nach oder zwischen den Tauchgängen entspannt man sich am »Sammelpunkt« der Anlage, am schön angelegten Pool mit direkter Barnähe, einem gigantischen Ausblick auf die Berge im Hintergrund und das Meer auf der anderen Seite. Für die Paradieskulisse sorgen dann die allgegenwärtigen Kokosnuss-Palmen.
Das Riff vor der Tür
Ich muss zugeben, dass ich das Hausriff direkt vorm Resort nicht so abwechslungsreich und schön in Erinnerung hatte, wie es sich dieses Mal präsentiert. Mag sein, dass es daran liegt, dass wir weniger Wellen die Tage vorab hatten, oder einfach nur meine Erinnerung Lücken hinterlassen hat. Etwa 20 Schritte von der Rödelbank und somit der Basis entfernt, betritt man das Hausriff. Zunächst geht es im Flachbereich wenige Meter über steinigen Untergrund, dem schließt sich dunkler Sandboden an. Dann erreicht man die ersten Korallenblöcke, an denen Makro-Fotofans schon gut und gern die ersten 30 Minuten des Tauchgangs verbringen können. Nacktschnecken und mehr gibt es hier zu bewundern.
Wer hier seine Luft »verbläst«, verpasst noch einiges. Wie Finger einer Hand ziehen sich Riffformationen aus dem dunklen Sandboden in die Tiefe, jeder Finger mit anderen sehenswerten Kleinigkeiten. Es ist kein Hotspot der Diversität, dafür aber genau das, was man als schönes Hausriff direkt vor der Tür zum gemütlichen Tauchen und Fotografieren gern mal mehrere Tage besuchen kann.
Korallen für das Hausriff
»Um es noch ein wenig attraktiver zu machen, haben wir uns zusammen mit dem Korallenschutzprojekt Reefvillage die Möglichkeiten angesehen, wie man den Korallen helfen könnte. Letztendlich wurden und werden mehr und mehr Stahlkonstruktionen im Sand installiert, an denen Korallenfragmente angebracht und gepflegt werden, die dann zu neuen Habitaten heranwachsen werden.« Dass das gut funktioniert, zeigt uns Alexander dann auch beim letzten Tauchgang. Dass das tatsächlich funktioniert, beweist uns dann auch gleich eine Meeresschildkröte, die uns direkt vom Einstieg aus zum Stahlkonstrukt »führt«, um dort dann die »Präsentation« an einen eindrucksvoll großen Fledermausfisch zu übergeben. Schöne letzte Szene.
Unterwasserwelt: Makro, Korallen, Schwämme
Man muss ehrlich sein: Für Großfisch-Begegnungen gibt es weitaus bessere Spots in Indonesien. Von allem anderen bekommt man rund um Balis Küste mehr als genug vor die Maske. Für Fotografen ist die Insel ein schier »unerschöpflicher Pool«. Auf Tagesausfahrten sind laut Resort auch größere Highlights möglich, etwa Mantarochen vor Nusa Penida oder das Wrack der U.S.A.T. Liberty in Tulamben.
Bilder aus Nordbali
Fazit
Und damit geht die Reise hier auf Bali zu Ende, Süd-Sulawesi wartet. Eines jedoch ist ganz sicher: Das Resort hat uns nicht zum letzten Mal gesehen. Wer Makroleben, Korallen und einen ruhigen Standort abseits des Südens sucht, ist im Nordosten Balis richtig; wer vor allem Großfisch erleben will, plant besser eine Weiterreise in den indonesischen Osten ein. Lust auf Bali bekommen? Dann schaut euch gern das Video unserer Reise an oder lest im Reisetagebuch nach.
Reiseinfo: Tauchen in Nordbali
| Destination | Indonesien, Bali, Nordostküste im Regierungsbezirk Buleleng; Küstenbereich Sambirenteng/Tejakula an der Bali-See. |
|---|---|
| Anreise | Über den Flughafen Denpasar (DPS) im Süden Balis. Direktflüge aus Europa gibt es in der Regel nicht, gängige Umsteigeverbindungen führen über Singapur, Doha, Dubai, Abu Dhabi oder Istanbul. Transfer ins Resort je nach Verkehr und Route rund drei bis vier Stunden. Wer spätabends landet, übernachtet besser im Süden Balis. |
| Einreise | Deutsche erhalten je nach Reisezweck und Dauer ein »Visa on Arrival« oder beantragen vorab ein Visum. Der Reisepass muss bei Ein- und Ausreise noch mindestens sechs Monate gültig sein. Vor der Einreise ist die digitale Einreisekarte über die Plattform »All Indonesia« auszufüllen (bis 72 Stunden vorher). Für Bali wird eine Tourismusgebühr von 150.000 IDR pro Person erhoben, zahlbar vorab über das Portal »Love Bali«. Aktuelle Hinweise: Auswärtiges Amt (Stand 22.10.2026). |
| Resort | BREEZE – North Bali Ocean Resort, ehemals Bali Villa Dive Resort, mit Infinity-Pool, Restaurant, Bar, Spa und tropischem Garten direkt am Meer (breeze-northbali.com). Klimatisierte Zimmer, Bungalow und Villen mit Garten- oder Meerblick. |
| Tauchbasis | EcoProDivers, direkt am Meer, wenige Schritte vom Hausriff (ecoprodivers.com). Hausriff, Tauchplätze der Umgebung, Tagesausfahrten mit eigenen Booten nach Tulamben, Amed, Candidasa, Menjangan oder Nusa Penida. Leihausrüstung, Aluminiumflaschen, Kurse nach gängigen Ausbildungsstandards. Laut EcoProDivers erhalten Wiederholungsgäste Nitrox kostenlos; Konditionen beim Anbieter erfragen. |
| Beste Reisezeit | März bis Dezember gilt für den Norden Balis als besonders empfehlenswert. Grundsätzlich ist Bali ganzjährig betauchbar, die regenreichere Phase liegt zu Jahresbeginn. |
| Wassertemperatur | Meist zwischen 26 und 29 °C. |
| Bedingungen | Gumi Cenik: Strandeinstieg, schönster Bereich in 15 bis 25 Metern, bei der Reise des Autors Sicht über 20 Meter. Hausriff: Einstieg vom Strand über Steine und dunklen Sand, Korallenblöcke und Riffausläufer. |
| Tauchlevel | Hausriff und Gumi Cenik eignen sich laut Print für entspanntes Tauchen und Fotografieren. Für Ausfahrten zu anderen Plätzen Bedingungen beim Anbieter erfragen. |
| Weitere Aktivitäten | Ausflüge nach Singaraja, zu Wasserfällen, heißen Quellen, Tempeln und Märkten, nach Karangasem mit Tirta Gangga, Mount-Batur-Sonnenaufgangstour, Rafting, Tagesausflüge Richtung Ubud. Im Resort Massagen, Wellness und indonesische Kochkurse. |
| Preise | Im Print (TAUCHEN 08/2026) genannt: sieben Übernachtungen mit Frühstück ab 349 Euro pro Person sowie fünf Prozent Rabatt bei Kombination mit einer Komodo-Tauchsafari auf der »Duyung Baru« von EcoProDivers. Diese Angaben ließen sich aktuell nicht bestätigen. Aktuelle Preise beim Anbieter. |
FAQ: Tauchen in Nordbali
Wann ist die beste Reisezeit zum Tauchen in Nordbali?
Für den Norden Balis gilt die Zeit von März bis Dezember als besonders empfehlenswert. Grundsätzlich ist Bali ganzjährig betauchbar, zu Jahresbeginn ist es jedoch regenreicher.
Wie lange dauert der Transfer vom Flughafen Denpasar nach Tejakula?
Je nach Verkehr und Route rund drei bis vier Stunden. Wer spätabends landet, sollte eine Zwischenübernachtung im Süden Balis einplanen.
Was ist das Besondere am Tauchplatz Gumi Cenik?
Das Riff in Tejakula bündelt auf wenigen Hundert Metern Weich- und Hartkorallen, Schwämme, viele Fischarten und Makroleben. Der schönste Bereich liegt zwischen 15 und 25 Metern, eingestiegen wird vom Strand.
Wie ist das Hausriff des Resorts?
Es liegt rund 20 Schritte von der Basis entfernt. Nach steinigem Flachbereich und dunklem Sand folgen Korallenblöcke und fingerartige Riffausläufer. Laut Autor kein Hotspot der Diversität, aber ideal zum gemütlichen Tauchen und Fotografieren.
Welche Tiere sieht man in Nordbali?
Der Schwerpunkt liegt auf Makroleben wie Nacktschnecken, dazu Korallen, Schwämme und viele Rifffische. Bei der Reise des Autors gehörten ein großer Anglerfisch, eine Meeresschildkröte und ein Fledermausfisch dazu. Für Großfisch gibt es in Indonesien bessere Spots.
Wie warm ist das Wasser in Nordbali?
Die Wassertemperatur liegt meist zwischen 26 und 29 °C.
Gibt es Nitrox?
Laut EcoProDivers erhalten Wiederholungsgäste Nitrox im Resort kostenlos. Verfügbarkeit und Preise für Erstgäste beim Anbieter erfragen.
Brauche ich ein Visum für Bali?
Deutsche erhalten je nach Reisezweck ein Visa on Arrival oder beantragen vorab ein Visum. Der Reisepass muss noch sechs Monate gültig sein. Dazu kommen die digitale Einreisekarte »All Indonesia« und die Bali-Tourismusgebühr von 150.000 IDR. Aktuelle Hinweise gibt das Auswärtige Amt.
Über den Autor
Alexander Kaßler schreibt für TAUCHEN. Im April 2026 war er zum neunten Mal auf Bali, bevor die Reise weiter nach Süd-Sulawesi ging. Die Fotos stammen von ihm und von Alexander Rausch, Mitbesitzer des Resorts.
- Reisetagebuch Indonesien: Von Bali nach Sulawesi
- Bali: Vielfalt und Einzigartigkeit
- Tauchen um Komodo: Safari zwischen Mantas und Waranen
Dieser Artikel erschien in TAUCHEN-Ausgabe 08/2026 und wurde für die Webfassung redaktionell angepasst.