Titel der 10/18
Stötzner auf dem Weg zurück an die Oberfläche nach einem seiner Tauchgänge.

Stötzner auf dem Weg zurück an die Oberfläche nach einem seiner Tauchgänge. © Foto: Stötzner

Stötzner mit neuem Rekord

Es gibt noch mehr Bewegung bei den deutschen Apnoe-Rekorden. Jens Stötzner, dessen Tieftauchrekord erst kürzlich überboten wurde, holt sich die Spitzenposition zurück. 66 Meter tauchte er ohne Flossen in die Tiefe und wieder auf.

Während die Freitauchszene über Guillaume Nery’s Unfall und die dazugehörigen Verantwortlichkeiten diskutiert, wurden bei der Apnoe-Weltmeisterschaft im zyprischen Limassol hervorragende sportliche Leistungen absolviert. So holte sich Jens Stötzner den ersten Platz in der deutschen Rangliste im Tieftauchen ohne Flossen zurück. In der Disziplin, in der der Athlet ohne Hilfsmittel und mit nur einem Atemzug aus eigener Kraft in die Tiefe und wieder hinauf taucht, war Stötzner erst kürzlich überboten worden. Stefan Randig konnte mit 65 Meter Tiefe einen neuen deutschen Rekord aufstellen. Das wollte Stötzner nicht auf sich sitzen lassen. Er nutzte den Rahmen der Tieftauchweltmeisterschaft um nochmals einen Meter draufzulegen. „Ich bin froh, das es geklappt hat“, sagte der Nürnberger nach seinem Rekordtauchgang. „Den Erfolg habe ich unter anderem auch einem tollen Coaching durch die Fretaucher Markus Helm und Monika Hopf zu verdanken.“

Info: www.aida-deutschland.de

Foto: AIDA

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