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UW-Nationalpark: Garajau auf Madeira feiert 30jähriges Jubiläum

Vor 30 Jahren wurde der Unterwasser-Nationalpark Garajau auf Madeira von einem Deutschen ins Leben gerufen. Heute ist das Gebiet ein Paradies für Taucher. Welche Rolle hat Jacques Cousteau bei der Gründung gespielt?

Die Atlantikinsel Madeira verfügt über einen weitläufigen klassischen Nationalpark an Land, der auch das UNESCO-Weltnaturerbe Laurisilva (Lorbeerwald) einschließend – und über ein Schutzgebiet unter Wasser. Der Unterwasser-Nationalpark Garajau im Südosten Madeiras feiert – 1986 gegründet – dieser Tage sein 30 jähriges Bestehen.

Garajau auf Madeira: Ein Paradies für Taucher

Seitdem ist er erste Wahl für Taucher, die nach Madeira kommen: An der Küste vor Garajau leben wahrscheinlich die meisten Fische und Meerestiere der gesamten Insel. Der Naturschutzpark liegt zwischen Funchal (Ponta do Lazareto) und führt bis Canico de Baixo (Ponte da Oliveira). Vom Strand aus gesehen verläuft er 600 Meter parallel zum Strand – unter Wasser. Zudem hat der Park ein Hausriff mit idealen Tauchverhältnissen für Anfänger und Fortgeschrittene. An diesem Riff werden regelmäßig Zackenbarsche, große Bernstreinmakrelen und Barrakudas gesichtet. Zudem ist der Spot ein Anziehungspunkt für große Fischschwärme, die allein durch die riesige Anzahl an Fischen beeindrucken. Das Meer hier vor Madeira mutet subtropisch an: Kugelfische, Trompetenfische und Drückerfische leben hier. Am Fuß des Riffs finden sich viele Stechrochen.

Auch Mantas haben sich schon früher im Nationalpark Garajau blicken lassen. Foto: Madeira Diving Center

Auch Mantas haben sich schon früher im Nationalpark Garajau blicken lassen. Foto: Madeira Diving Center