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Desaströse Bilanz des Walfangs: 333 Zwergwale von japanischen Walfängern getötet

Japanischer Walfang: Wale an den Flossen am Schiff aufgehängt.

Zwergwale: Majestätische Tiere, gefährdete Spezies

Japan erklärt Moratorium für ungültig und setzt Walfang fort

Im Oktober 2015 hatte Japan jedoch bereits erklärt, dass es die Zuständigkeit des IGH für alle Belange, die den Walfang betreffen, nicht mehr anerkennen wird. Die Staaten der Europäischen Union inklusive Deutschland hatten daraufhin erklärt, dass sie die Fortsetzung des wissenschaftlichen Walfangs durch Japan schwer verurteilen.

Besonders der Vorsatz des Walfangs für die Wissenschaft steht international in der Kritik: Viele Experten bezweifeln, dass die Forschung der Japaner irgendwelchen wissenschaftlichen Zwecken dient. Sie sehen die angebliche Forschung der Japaner als den Versuch an, den Walfang durch vermeintlich wissenschaftliche Erkenntnisse zu rechtfertigen – indem die Forschungsergebnisse beispielsweise suggerieren, dass der Walbestand groß genug ist, um den kommerziellen Walfang unbeschwert fortsetzen zu können.

„Wir können alle Informationen über Wale durch nicht-tödliche wissenschaftliche Methoden gewinnen“, betonte Darren Kindleysides von der Australian Marine Conservation Society bereits 2014 gegenüber dem Guardian. Die Wissenschaft ist nur Vorwand, damit Japan mehr als 300 Zwergwale töten könne.

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