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Die Hotelanlage im nubischen Stil passt perfekt in die Wüste. Das Dugong lebt in den Buchten rund um Marsa Alam, unser Autor begegnete ihm gleich mehrfach. Glücklich machten ihn aber auch die traumhaften Korallenriffe.

Die Hotelanlage im nubischen Stil passt perfekt in die Wüste. Das Dugong lebt in den Buchten rund um Marsa Alam, unser Autor begegnete ihm gleich mehrfach. Glücklich machten ihn aber auch die traumhaften Korallenriffe. © Foto: Paul Munzinger

Tauchen in Ägypten: Oase mit Korallenriff

Im Süden Ägyptens bei Marsa Alam liegt The Oasis, ein zauberhaftes Wohlfühl-Hotel für Taucher, die Ruhe und Entschleunigung, aber auch beste Korallenriffe und eine gute Tauchbasis schätzen, um das Tauchen in Ägypten in vollen Zügen zu genießen.

Oasen in der Wüste gibt es viele. Wir sprechen aber nicht über irgendeine, sondern über „Die Oase“. Etwa 80 Prozent der Gäste von The Oasis der letzten sechs Monate sind Wiederholer, auf Neudeutsch „Repeater“. Und das ist kein Märchen der Chefs der Tauchbasen von Werner Lau und den Sinai Divers, sondern eine Tatsache. „Früher waren es etwa 40 Prozent“, erwähnt Rolf Schmidt. Damit meint er vor der Ägyptenkrise. Hotels gibt es an der gesamten Rotmeer-Küste wie Sand in der Wüste, aber keines wie dieses. Wer Ruhe, Abgeschiedenheit und das Familiäre mag, ist hier goldrichtig.

Der Krokodilsfisch (rechts) hingegen ist ein richtiger EInzelgänger.

Der Krokodilsfisch hingegen ist ein richtiger EInzelgänger. Foto: Paul Munzinger

Oase stammt aus dem Ägyptischen

Das Wort Oase kommt aus dem Ägyptischen und heißt übersetzt „bewohnter Ort, Vegetationsfleck in der Wüste, an einer Quelle, Wasserstelle oder Wadi gelegen und von Dattelpalmen umgeben“. Wadis, trockene Flussbetten in der Wüste, prägen die Gegend, und auch durch „The Oasis“ wird wohl mal Regenwasser durchgeflossen sein. Sonst hätten sie nicht kleine Brücken gebaut in dem großzügigen und weitläufigen Wohlfühlhotel. Teiche haben sie gleich zwei: den Pool und den ganz großen Teich, das Rote Meer. Ein paar Palmen wiegen sich im Wind, aber die sonstige Grünausstattung ist etwas „ehrlicher“ als in den üblichen Hotel-Palästen. Es gibt keine englischen Rasen und knallbunte Blütenalleen – warum auch? Hier beschränkt man sich auf landestypische Pflanzen, die nicht täglich Abertausende Liter an Wasser zum Überleben benötigen. Viel Sand, Wege aus fossilem Korallengestein, verwinkelte Treppen, enge schattige Gässchen – alles sieht nach einem aufgeräumten, schmucken Beduinendorf im nubischen Baustil aus.

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