Reiseberichte

UW-Nationalpark: Garajau auf Madeira feiert 30jähriges Jubiläum

Strand von Reis Magos in Canico del Baixo heute: Die Gewässer um Madeira sind ein Traum für Taucher. Foto: Madeira Diving

Garajau ist heute der taucherische Topspot auf Madeira

Heute ist der Tauchspot Garajau der Topspot, den alle Tauchbasen mit dem Boot anfahren. Dort leben handzahme Zackenbarsche – der bekannteste von ihnen heißt Elvis und lebte bereits bei der Gründung am Riff. Viele Arten haben sich an dem außergewöhnlichen Riff angesiedelt und es besteht nach wie vor ein großer Fischreichtum.

Die Tauchbasis wird heute von Sohn Felix und seiner Frau Alice geführt. Foto: Madeira Diving Center
Die Tauchbasis wird heute von Sohn Felix und seiner Frau Alice geführt. Foto: Madeira Diving Center

Rainer Waschkewitz hat sich bereits 1997 aus dem Tauchbereich zurückgezogen und seine damaligen Tauchbasen verkauft. Sein Sohn Felix ist in seine Fußstapfen getreten und geht bis heute nahezu täglich im Nationalpark tauchen. „Die Zackenbarsche begrüßen ihn bei jedem Tauchgang, weil nach all den Jahren eine enge Beziehung besteht“, berichtet seine Ehefrau Alice Waschkewitz. Gemeinsam hat das Paar 2009 ihre eigene Tauchbasis gegründet: Das Madeira Diving Center in Canico de Baixo. Das Tauchcenter fährt den Hotspot Garajau in fünf Minuten an. Am 09. Oktober diesen Jahres werden die beiden in ihrer Tauchbasis das 30 jährige Bestehen des Nationalparks und diesen Teil ihrer Familiengeschichte feiern: Erst wird ein Tauchgang im Nationalpark gemacht und anschließend die Gründung des Parks mit einem Grillabend mit den Gästen am Strand in Garajau gefeiert. Die Einnahmen des Tauchtags werden an den Nationalpark gespendet.

Früh übt sich: Felix Waschkewitz mit Vater Rainer. Foto: Madeira Diving Center
Früh übt sich: Felix Waschkewitz mit Vater Rainer. Foto: Madeira Diving Center

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