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Die „Baani Adventurer“ kreuzt durchs Inselparadies der Malediven

Die „Baani Adventurer“ kreuzt durchs Inselparadies der Malediven © Sub Aqua

Tauchunfall auf der „Baani Adventurer“

Bei einem Tauchunfall auf dem Safariboot „Baani Adventurer“ auf den Malediven ist ein Russe tödlich verunglückt, die restlichen 13 Taucher haben teilweise schwer verletzt überlebt

Am 22. Mai ereignete sich gegen neun Uhr ein schwerer Tauchunfall auf dem maledivischen Safariboot „Baani Adventurer“ vor dem Tauchplatz Raiydhiggaa Thila im südlichen Ari-Atoll. Dabei starb ein 36-jähriger russischer Taucher noch am Unfallort, die restlichen 13 Taucher, darunter auch einige deutsche Tauchtouristen. Sie wurden mit Hilfe von DAN-Ärzten, Speedbooten und Wasserflugzeugen ins Indira Gandhi Memorial Hospital auf der Inselhauptstadt Male gebracht. Die zwei maledivischen Tauchlehrer hat es am schlimmsten getroffen, sie mussten auf der Intensivstation behandelt werden, befinden sich mittlerweile aber außer Lebensgefahr. Alle anderen Gäste konnten noch am Abend entlassen werden. Sie wurden für drei Nächte auf der von Male nur sieben Kilometer entfernten Insel Bandos untergebracht, bevor sie ihre Heimreise antraten. Gundi Holm, Managing Director des Tour-Operators Maldives Liveaboards, organisierte die Rettungsaktion und half vor Ort. Hier ihre offizielle Stellungnahme: Wir sind zutiefst betroffen und geschockt über die Vorfälle von Donnerstag auf der ,Baani Adventurer‘. Touring Maldives Pvt. Ltd, die Betreiberfirma der ,Baani Adventurer‘, haben zur Aufklärung durch die Polizei ihre vollste Unterstützung zugesagt. Wir möchten Ihnen hiermit versichern, dass angemessene Maßnahmen ergriffen werden, sobald die Fakten des Vorfalls fest stehen. Am Sonntag werden die in die Untersuchung involvierten Behörden zusammentreffen, und wir können nächste Woche mit einem offiziellen Polizeibericht rechnen. Wenn die Fakten vorliegen, werden wir in der Lage sein, die weiteren notwendigen Schritte einzuleiten. Als Buchungsmittler möchten wir der Familie und den Freunden des Opfers unser tiefstes Beileid aussprechen. Den betroffenen Tauchern möchten wir unser Mitgefühl mitteilen und ihnen eine baldige Besserung wünschen. Bislang kann über den Grund des tragischen Unfalls nur spekuliert werden. Es wird vermutet, dass das Atemgas in den Flaschen der Taucher verunreinigt war. Wir bleiben am Ball und werden euch informieren, sobald es etwas Neues zu diesem Tauchunfall gibt.