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Die Forscher der Uni Kiel beim Dreh für „Die Höhle der Toten“. Die UW-Höhlen waren für die Mayas die Pforte zum Totenreich.

Die Forscher der Uni Kiel beim Dreh für „Die Höhle der Toten“. Die UW-Höhlen waren für die Mayas die Pforte zum Totenreich. © FOTOs: U. Kunz

„Die Höhle der Toten“ – UW-Archäologe Florian Huber im Interview

Fesselnde Tauchgänge in die mystische Unterwelt Yucatans: Der Kieler UW-Archäologe Florian Huber (37) spricht mit TAUCHEN-Redakteur Michael Krüger über die Arbeit am 3-D-Kinofilm „Die Höhle der Toten“.

Höhlentauchtrip in die dunkle Unterwelt der Maya-Kultur

Schwerbepackte Höhlentaucher zwängen sich durch enge Gänge. Hier in Xibalba, dem Ort der Angst, suchen die Forscher nach Totenschädeln und prähistorischen Funden – zu Zeiten der Mayas eine Mission ohne Wiederkehr. Für die Macher des 3-D-Kinofilms „Die Höhlen der Toten“ mehr als Motivation: Regisseur Norbert Vander dokumentiert die Expedition des Teams der Uni Kiel Kieler Forschungstaucher durch die dunklen Labyrinthe Yucatans. Am 15. August 2013 startete der Film bundesweit in den Kinos. TAUCHEN war bei der Preview dabei.

Wie seid ihr auf die Totenhöhle „Höhlen der Toten“ gekommen?

Ich dachte mir schon vor etwa sechs Jahren bei einem Tauchgang in der Cenote Angelita, dass man darüber eine spannende Dokumentation drehen sollte. Letztlich arbeitete mein Kollege Robert Lehmann vor zwei Jahren mit einem 3D-Team auf den Azoren und berichtete mir davon. Mit diesem Team ging es 2012 dann nach Mexiko.

Er findet Totenschädel und Skelette: UW-Archäologe Florian Huber

Er findet Totenschädel und Skelette: UW-Archäologe Florian Huber